Darth Schneider hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 11:31
Stimmt , funktionieren tut natürlich vieles. Und es muss jeder selber wissen.
Wobei ich halt heute einfach keinen logischen Grund sehe um jahrelang auf alten Rechnern und alten Betriebssystemen oder Hackintouchs zu schneiden.
Zumindest nicht wenn es darum geht damit Geld zu verdienen.
Und ich sehe umgekehrt nicht ein, Geld auszugeben, um funktionierende Systeme auszutauschen, mit denen ich Geld verdiene.))
Hackintoshs waren übrigens immer sehr performante Macs, mitunter wesentlich performanter als Macs, die es regulär zu kaufen gab. Leider ist diese Ära zu Ende.
Preisleistungs performanter ja. Was das Betriebliche betrifft… Ist aber halt auch nur etwas für nem Soloselbstständigen Zuhause… Wer in nem offiziellen Gewerbe…Betrieb, Post & Produktion arbeitet kommt an nem Regelmässigen Neukauf (bei uns alle 3 jahre) vom Orginal nach Abschrift sowieso nicht drum herum… Genausoswenig wie nen Netzteil oder Steckdose ohne Sticker mit abgenommener DGUV Vorschrift 3 & die Regelmässigen IHK Rechnungen, BG & Steuerpüfung. Bevor ihr über Deutschland blamed das ist auch in Spanien & der Schweiz so… In dem Sinne… Zuhause ist jeder seines eigenen Glücks schmied… mehr oder weniger.
Und ich sehe umgekehrt nicht ein, Geld auszugeben, um funktionierende Systeme auszutauschen, mit denen ich Geld verdiene.))
Hackintoshs waren übrigens immer sehr performante Macs, mitunter wesentlich performanter als Macs, die es regulär zu kaufen gab. Leider ist diese Ära zu Ende.
Preisleistungs performanter ja. Was das Betriebliche betrifft… Ist aber halt auch nur etwas für nem Soloselbstständigen Zuhause… Wer in nem offiziellen Gewerbe…Betrieb, Post & Produktion arbeitet kommt an nem Regelmässigen Neukauf (bei uns alle 3 jahre) vom Orginal nach Abschrift sowieso nicht drum herum… Genausoswenig wie nen Netzteil oder Steckdose ohne Sticker mit abgenommener DGUV Vorschrift 3 & die Regelmässigen IHK Rechnungen, BG & Steuerpüfung. Bevor ihr über Deutschland blamed das ist auch in Spanien & der Schweiz so… In dem Sinne… Zuhause ist jeder seines eigenen Glücks schmied… mehr oder weniger.
Ja, mein Büro ist mein zu Hause mittlerweile.)) Teile mir das mit zwei Animations- bzw. Postproleuten und denen geht es auch nicht anders. Der Hackintosh steht übrigens in einem eigenen Schnittraum mit ausziehbarer Couch, was nochmals wesentlich zu Entspannung beiträgt.) Aber wir machen auch nur "Kunst" und kein TV, von daher reichts allemal.
Leasing kann sicher sehr sinnvoll sein, natürlich vor allem wegen den Steuern,
aber nur wenn mehr als nur genug reinkommt.
Zumindest hier in der Schweiz.
Und gerade bei Computern die ja normalerweise nicht alle Welt kosten ergibt das nur begrenzt Sinn.
Beziehungsweise erst wenn man mehr als nur eine Hand voll 4000€ Mac Studios braucht…
Sowas wie einen Computer habe ich nie geleast und würde ich auch nicht, vor allem nicht, seitdem man den Kram endlich auch sofort abschreiben kann, was mir am Jahresende immer wieder sehr entgegenkommt.
Welche Vorteile gibt es denn für euch so, wenn ihr das Zeug least?
vaio hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 06:41
Deshalb sind diese bei mir nur über den Gastzugang im WLAN.
Auch Geräte wie z.B. Saugroboter, Unterhaltungselektronik und Kaffeeautomat sind nur im Gastsystem. Oft werden Sicherheitslücken solcher Geräte nur gemächlich mit Updates versorgt - wenn überhaupt.
Für den eigenen PC und das Smartphone könnte man das auch so handhaben.
cantsin hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 07:48
Kann man so machen, aber ich bezweifle, dass nur 1% der Leute, die Altsysteme im eigenen Netz laufen lassen, entweder das Knowhow für solch eine Routerkonfiguration haben oder es auch nur anwenden. Denn die Bequemlichkeit fängt ja schon damit an, dass man das Altsystem weiter laufen lässt (anstatt z.B. Linux zu installieren, was heute im Handumdrehen erledigt und für das Anwendungsszenario Internet-Recherche-Rechner auch die naheliegende und sinnvolle Lösung wäre).
Bequemlichkeit ist ganz gewiss ein Thema.
Unter anderem schrieb ich auch das hier:
vaio hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 06:41
Der größte Fehler sitzt vor dem Gerät.
vaio hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 06:41
Der Browser sollte allerdings immer auf dem aktuellsten Stand sein. Ebenfalls so weit wie möglich die übrige SW.
cantsin hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 07:48
Wenn das OS veraltet ist und bekannte Sicherheitslücken/Exploits aufweist, nützt allerdings der beste Browser nichts.
Umgekehrt ist genauso nicht zu empfehlen. Außerdem schrieb ich nicht „der beste Browser“, sondern das dieser immer auf den aktuellen Stand sein sollte und von Verzicht der Komfortfunktionen des Browser.
Bitte kopiere immer das vollständige Zitat.
cantsin hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 07:48
Ein Angreifer kann den Browser umgehen oder eine Schwachstelle im OS ausnutzen, die tiefer im System liegt, z. B. im Netzwerkstack oder den Grafiktreibern. Heutige Browser bauen auf Sicherheitsfeatures des Betriebssystems auf wie z. B. Sandboxing. Wenn das OS diese Features nicht mehr unterstützt oder sie fehlerhaft sind, verpufft dann der Schutz des Browsers.
Der Gastzugang verhindert zwar, dass Geräte im Netz miteinander kommunizieren, schneidet aber das ungepatchte System nicht vom Internet ab.
Wenn das ungepatchte Betriebssystem bekannte Lücken in seinen Netzwerkprotokollen hat, reicht es oft schon aus, dass das Gerät einfach nur online ist, um infiziert zu werden, z.B. in Drive-by-Exploits: Surft man mit diesem Gerät im Internet, können Webseiten Schadcode ausführen, der Sicherheitslücken im veralteten Betriebssystem ausnutzt. Der Gastzugang filtert diesen Datenverkehr normalerweise nicht.
Selbst wenn die Daten auf dem alten PC völlig egal sind, kann das Gerät durch die Sicherheitslücken Teil eines Botnetzes werden, wie ich weiter oben schon schrieb.
Ich sehe da schon einen prinzipiellen Unterschied eines solchen ungepatchten Rechners, der dauerhaft im Netz steht, zu wirklichen Gastgeräten, die ja tatsächlich nur ein paar Stunden oder Tage im Netz sind, oder IoT-Geräten, die in der Regel zu wenig Rechenleistung und zu eingeschränkte Betriebssysteme für Botnetze, Kryptominer etc. haben.
Und: Im Normalfall wandern aber doch Daten von dem Altrechner auf andere Rechner, die man nutzt, z.B. per USB-Stick. Steckt man den Stick mit infizierten Dateien an den "sicheren" Haupt-PC, hat man die Schadsoftware am Gastzugang vorbei direkt ins sichere Netz getragen...
Ein Gastzugang ist eine effektive Methode und wird auch vom BSI empfohlenen.
Jeder kann gerne eine Suchmaschine anwerfen und beispielsweise das eingeben: „verhindert ein Gastzugang Schadcode im Heimnetz?“
Man erhält viele gute Informationen.
Weiterhin habe ich nicht behauptet, dass es einen 100% Schutz bietet. Vielmehr habe ich beschrieben, wie man ungepatchte Altgeräte und unsichere Geräte unter gewisse Bedingungen verwenden kann.
Hierzu beschrieb ich ein reales Szenario, wo kein Betriebssystem-Upgrade der eigenen Altgeräte nutzt.
vaio hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 06:41
Nun ja, man kann seinen Gästen und Freunden wohl kaum das neueste Update oder Mobiltelefon aufzwingen… :-)
…
Für’s Online-Banking würde ich dennoch immer ein aktuell gewarteten Computer / Smartphone empfehlen…
Jott hat geschrieben: Mi 10 Jun, 2026 18:26
Zinsfrei (bei Apple), Business-Konditionen. Nicht im Betriebsvermögen.
Ja so isses halt, Mietkauf/Leasing mit Übernahme bzw. so kenne Ich das halt auch. Ich habe bisher auch alle meine privat Laptops immer am Ende immer zu sehr guten Konditionen nur gebraucht aus den Anlagevermögen raus gekauft & übernommen. Auch noch nie n neues iphone weder direkt noch übern Vertrag gekauft… Das is einfach sonst immer alles Geld zum Fenster raus & das Geld brauch Ich ja schon für die Kids, Kultur, Kino, Konzerte, Urlaube, Garten, Bier brauen, Pizzaofen, Radtouren, Klettern & sonst was für Hobbies…
Ich bin ja mittlerweile raus aus dem professionellen Game, aber aus der Erfahrung mit rund vierzig Jahren Arbeit mit „persönlichen“ Computern, egal welcher Marke, bleibt vor allem der immense Load an Obsoleszenz und das nicht nur hardwareseitig. Vielmehr ist immer wieder so viel menschliche Entwicklungsanstrengung auf der Strecke geblieben, das mich das teilweise richtig traurig macht.
Dazu nur ein Beispiel:
Für den zweiten Teil meines Fanfilms „Scavenger Hunt“ nutze ich nebst Cinema4D R16 mit so fantastischen Plugins wie Greebler, Interposer Pro, SurfaceSpread, Turbulence FD oder Poserfusion (alles obsolet seit R22) auf einem i9 Hackintosh mit OS 10.6 auch E-On Vue auf einem aktuellen Mac Studio.
Vue ist ein Landschafts- und Atmosphären-Generator und lief als Plugin über die Jahre mal mehr, mal weniger stabil aber war mit seinen Möglichkeiten absolut konkurrenzlos. Die Dokumentation ist immens und garniert mit hochinteressanten akademischen Abhandlungen über die Natur und Wirkung von Licht und ihren natürlichen Filtern in der Umwelt. Dazu kommt eine riesige Bibliothek mit Atmosphären, Terrains, Bäumen, Pflanzen und Tieren. Alles liebevoll und sehr hochwertig gemacht. Das sind Jahre, wenn nicht Jahrzehnte mühevoller Arbeit.
Und nun ist alles zu Ende. Das ganze Softwarepaket inkl. aller Bibliotheken ist in seiner letzten Iteration jetzt komplett gratis zum Download verfügbar. Das Plugin läuft noch bis Cinema4D R23 und die Standalone Version funzt unter Rosetta also noch bis OS26. Danach wird sich der ganze Effort vieler engagierter Leute rückstandsfrei im Nichts der virtuellen Obsoleszenz auflösen.
Und das sind nur ein paar Beispiel von vielen.
Ist doch irgendwie traurig oder nicht?
Na egal, ich gehe jetzt mit dem Hund laufen. Man soll ja im Alter vor allem noch geniessen!
BigT hat geschrieben: Do 11 Jun, 2026 13:28
Ich bin ja mittlerweile raus aus dem professionellen Game, aber aus der Erfahrung mit rund vierzig Jahren Arbeit mit „persönlichen“ Computern, egal welcher Marke, bleibt vor allem der immense Load an Obsoleszenz und das nicht nur hardwareseitig. Vielmehr ist immer wieder so viel menschliche Entwicklungsanstrengung auf der Strecke geblieben, das mich das teilweise richtig traurig macht.
Dazu nur ein Beispiel:
Für den zweiten Teil meines Fanfilms „Scavenger Hunt“ nutze ich nebst Cinema4D R16 mit so fantastischen Plugins wie Greebler, Interposer Pro, SurfaceSpread, Turbulence FD oder Poserfusion (alles obsolet seit R22) auf einem i9 Hackintosh mit OS 10.6 auch E-On Vue auf einem aktuellen Mac Studio.
Vue ist ein Landschafts- und Atmosphären-Generator und lief als Plugin über die Jahre mal mehr, mal weniger stabil aber war mit seinen Möglichkeiten absolut konkurrenzlos. Die Dokumentation ist immens und garniert mit hochinteressanten akademischen Abhandlungen über die Natur und Wirkung von Licht und ihren natürlichen Filtern in der Umwelt. Dazu kommt eine riesige Bibliothek mit Atmosphären, Terrains, Bäumen, Pflanzen und Tieren. Alles liebevoll und sehr hochwertig gemacht. Das sind Jahre, wenn nicht Jahrzehnte mühevoller Arbeit.
Und nun ist alles zu Ende. Das ganze Softwarepaket inkl. aller Bibliotheken ist in seiner letzten Iteration jetzt komplett gratis zum Download verfügbar. Das Plugin läuft noch bis Cinema4D R23 und die Standalone Version funzt unter Rosetta also noch bis OS26. Danach wird sich der ganze Effort vieler engagierter Leute rückstandsfrei im Nichts der virtuellen Obsoleszenz auflösen.
Und das sind nur ein paar Beispiel von vielen.
Ist doch irgendwie traurig oder nicht?
Na egal, ich gehe jetzt mit dem Hund laufen. Man soll ja im Alter vor allem noch geniessen!
Happy work!
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