7River hat geschrieben: Fr 05 Jun, 2026 13:42
Ist halt eine richtige Kunst. Storyboards gibt es von einfach bis detailliert.
Ich erinnere mich noch an den Film „Shoot ’Em Up (2007)“, wo der Filmemacher im Making-of der DVD (Videothek) erklärt hat, dass alleine seine simpel gezeichneten Storyboards den Produzenten letztlich überzeugt haben.
Ja. Aber Storyboards waren i.d.R. Regel eher Skizzen, keine bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Fotos, weil das nichts bringt oder Leute sogar eher einzwängt. Bei Werbung oder TV Design gibt es natürlich Styleframes, aber da geht es gerade um Farben, Gestaltung usw.
Das Perfide bei diesem ganzen KI-Push in jede noch so kleine Ritze aber ist, daß sich, wie ich vielfach schon schrieb, arme (und ich meine wirklich im wörtlichen Sinne "arme") kleine Typen ob irgendwo in westlichen und erst recht in Entwicklungsländern einbilden, es mit "den Großen" aufnehmen zu können und verheizen ihre wenige Kohle oder ihre gesamte Zeit mit diesem Schwachsinn.
Ein anderer Teil verplempert unglaublich viel Zeit mit solchem Quatsch, weil ein Opa behauptet, man könne und müsse dem Team mit viel zu konkreten Bildern zeigen, was die Vision ist. Dabei sind nicht wenige "Filmemacher" ohnehin sehr anfällig dafür sich von Nebensächlichen Dingen ablenken zu lassen. Ich sehe grad ganz persönlich am Beispiel einer Regiestudentin, wie sie sich mit der vermeintlich wichtigsten Schlüsselszene ihres Kurzfilms derart Gedanken um ein lächerliches Element macht daß ich mich echt nur in meinen Vorurteilen gegenüber Filmstudenten bestätigt sehe: ADS, OCD, Autismus oder allgemein einfach völlig weltfremd...