philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 19:44
iasi hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 19:34
Wenn ein Wirtschaftszweig nur noch mit Subventionen und nun gesetzlichem Investitionszwang am Leben gehalten werden kann, gehört er grundlegend reformiert oder abgewickelt.
Denn unwirtschaftliche Bereiche künstlich am Leben zu behalten, schaden Deutschland als Wirtschaftsstandort.
Ist eine Produktion unrentabel, muss sie auf Profitabilität getrimmt oder eingestellt werden.
Ein einfaches Weiter-wie-bisher darf es nicht geben.
Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Deutsche Film hingegen ...
Das Problem der deutschen Filmbranche ist hausgemacht und hat nichts mit KI zu tun. Eher könnte KI der Strick sein, an dem sich die Branche aus dem Elend ziehen könnte.
Nein das ist zu einfach. Es wird auch uebrigens nix subventioniert um es am Leben zu halten... es wird nur dort produziert wo man sich mehr Gewinne verspricht mit den Geldern der Steuerzahler die dann dafuer missbruacht werden... subventionieren tust du so nur die Gehaelter und Lebensmodelle ueberbezahlter Intendanten & Produzenten nicht der Branche ansich... da wiederholst du flach das narrativ der Knaller die sich ihr Leben mit deinen Aktien investitionen "subventioniernen" wollen... Damit waeren wir auch flach beim Gesetzt des staerkeren und aufs Land bezogen dafuer Fehlen vorallem Europa und Deutschland die Rohstoffe... und hat in der Geschichte bislang noch nie geklappt... Freie Marktwirtschaft ist leider nicht "frei" sondern streng in Hand derer die deinen Glauben versuchen zu lenken. Genau wegen dem Mist sind wir jetzt ja da wo wir gerade wirtschaftlich und geopolitisch stehen... Vereinfacht gesagt, auf drin Land bezogen: Würden wir von heute auf morgen alle staatlichen, gemeinschaftlichen Sozial- und Solidarleistungen streichen, müsstest du innerhalb weniger Tage/Wochen genug Geld, Sicherheiten und falsche Freunde auftreiben, um eine sichere Mauer zu bauen und der Armutskriminalitaet zu entkommen. Den Status haben in Deutschland nur die obersten 1%... Du würdest dann in einer Situation leben, gegen die Johannesburg wie ein Paradies wirken würde. Wer einmal Armutskriminalität erlebt hat, kommt gar nicht erst auf solche Ideen.
Wenn die staatliche Förderung höher ist, als der Umsatz, der erzielt wird, ist die gesamte Branche subventioniert.
Auch einer sozialen Marktwirtschaft widerspricht so einer Situation.
Mich erinnert der Deutsche Film an die Automobilindustrie der DDR.
Übrigens hatte ich Armutskriminalität erlebt.
Und das kann ich sagen: Eine "Insolvenz" der deutschen Filmbranche würde nicht dazu führen. Letztlich wird doch schon lange Insolvenzverschleppung betrieben, statt die Branche neu aufzustellen und zu sanieren.