Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 05 Jan, 2022 18:18

Schau doch selber.
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 05 Jan, 2022 18:19

Und was solls ?
Hast du denn eine Arri ?
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




roki100
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von roki100 » Mi 05 Jan, 2022 18:20

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 18:19
Und was solls ?
Hast du denn eine Arri ?
Gruss Boris
Ja super mini Arri Fairchild Super16 ;))
Bildschirmfoto 2022-01-05 um 18.21.42.png
Jesus und das (zweite) Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’
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Zuletzt geändert von roki100 am Mi 05 Jan, 2022 18:22, insgesamt 3-mal geändert.




Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 05 Jan, 2022 18:21

Genau also ganz klar eben überhaupt keine Arri…
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




roki100
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von roki100 » Mi 05 Jan, 2022 18:45

"Frau im Dunkeln" habe ich gestern geschaut. Naja, keine Ahnung...ich fand es irgendwie so typisch Studenten:innen...die irgendwann sich entscheiden müssen, zwischen Karriere oder Familie...und später wenn es schon zu spät ist aber die Erinnerungen einen verfolgen (schlechtes gewissen), wird bereut, dass doch die falsche Entscheidung getroffen wurde - mehr Richtung Kariere bzw. an sich selbst mehr gedacht zu haben...
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Zuletzt geändert von roki100 am Mi 05 Jan, 2022 18:51, insgesamt 1-mal geändert.




Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Mi 05 Jan, 2022 18:50

@roki
Hartes Studenten Leben…
Sollen sie doch Froh sein das sie überhaupt eine so schöne Auswahl haben…

PS:
Dein Pocket Setup sieht so finde ich schon sehr cool aus.
Das Foto ist auch schön und hell genug…
Ich würde das aber niemals zugeben…
Gruss Boris
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roki100
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von roki100 » Mi 05 Jan, 2022 18:59

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 18:50
@roki
Hartes Studenten Leben…
Sollen sie doch Froh sein das sie überhaupt eine so schöne Auswahl haben…
schöne Auswahl ist das m.M. nicht.
Der Film ist wirklich gut gemacht bzw. das was ich mit "typisch" meine ist leider keine Seltenheit. Man sieht denen das nicht an (bei den meisten zumindest nicht wirklich, nur durchs kennenlernen und wenn es privater wird) und wenn, dann etwas später - meistens kurz vor Pension, wo es leider schon zu spät ist, um sich doch für eine Familie zu entscheiden. Manche schaffen es gar nicht bzw. keine Kinder nichts und bleiben dann allein. Oder wie im Film, Kinder, Mann (Familie) und irgendwann entscheidet sich da jemand für sich selbst... das verfolgt und zerreisst einen im inne durchs Leben... tickt nicht mehr ganz richtig usw. usf.
Dein Pocket Setup sieht so finde ich schon sehr cool aus.
ich weiß ;))
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Zuletzt geändert von roki100 am Mi 05 Jan, 2022 20:07, insgesamt 1-mal geändert.




TomStg
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von TomStg » Mi 05 Jan, 2022 19:09

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 14:45
Hauptsächlich Arri, ein bisschen RED und Venice dazwischen, und wer es sich leisten kann/mag, dreht auf Film.
Peaky Blinders ist inhaltlich und optisch eine geniale britische Serie auf Netflix. Bei der letzten Staffel wollte Netflix anstelle Arri etwas anderes. Die Wahl fiel auf RED.

Hier ein paar technische Details auch zu den verwendeten Linsen:
https://britishcinematographer.co.uk/h ... linders-5/




iasi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Mi 05 Jan, 2022 20:26

TomStg hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 19:09
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 14:45
Hauptsächlich Arri, ein bisschen RED und Venice dazwischen, und wer es sich leisten kann/mag, dreht auf Film.
Peaky Blinders ist inhaltlich und optisch eine geniale britische Serie auf Netflix. Bei der letzten Staffel wollte Netflix anstelle Arri etwas anderes. Die Wahl fiel auf RED.

Hier ein paar technische Details auch zu den verwendeten Linsen:
https://britishcinematographer.co.uk/h ... linders-5/
Interessant.

Was mich ein wenig wundert:
Sie nutzen also einen 4000x4000-Crop der Monstro.
Aber ich hab auch keinen Überblick über Anamorphic Objektive.
Der Bildkreis wird wohl eine große Rolle dabei spielen, wie groß die Auswahl ist.




andieymi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von andieymi » Fr 07 Jan, 2022 14:38

iasi hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 20:26
Interessant.

Was mich ein wenig wundert:
Sie nutzen also einen 4000x4000-Crop der Monstro.
Aber ich hab auch keinen Überblick über Anamorphic Objektive.
Der Bildkreis wird wohl eine große Rolle dabei spielen, wie groß die Auswahl ist.
Kommt mittlerweile immer öfter vor. Filmemacher wollen anamorphotisch, Netflix will auf keinen Fall 2.40.
Ich weiß nicht, ob es noch so in den Eigenproduktions-Specs steht, aber alles was breiterformatiger als 2:1 ist musste bisher von Netflix noch extra abgesegnet werden. Heißt im Klartext, einen Rattenschwanz an Sonderabsprachen notwendig, etc.

Und in Wirklichkeit, für Streaming/TV kann bald mal mehr mit 2:1 leben, schönes Format. Etwas breiter als 1.78/1.85 und so gesehen der einfache Kompromiss.

In der LF gibt es auch 1:1. Einerseits wird's für Social Media immer wichtiger, anderseits: Mit 2x Anamorphoten kommt eben genau 2:1 raus.
Coverage ist mit üblichen Anamorphoten nicht so das Problem, weil: 16:9 auf den gängigen FF/VV-Sensoren eh niedriger ist als die volle Sensorhöhe bei den normalen Alexen (2,8K Ana).

Heißt, bei jedem nativen 3:2/17:9/16:9 FF/VV Sensoren funktionieren die meisten normal gerechneten Anamorphoten im 1:1/6:5/4:3 Modus. Da dreht sich halt einfach das Sensorformat um. War es bei S35 bei Arri halt so, dass der Sensor für Anamorphotisch eigentlich noch größer/höher war, ist es halt bei FF/VV meist gleich hoch wie vorher, nur dass eben 16:9 etc. in die Breite "gewachsen" ist.




iasi
Beiträge: 19241

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Fr 07 Jan, 2022 15:51

andieymi hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 14:38
iasi hat geschrieben:
Mi 05 Jan, 2022 20:26
Interessant.

Was mich ein wenig wundert:
Sie nutzen also einen 4000x4000-Crop der Monstro.
Aber ich hab auch keinen Überblick über Anamorphic Objektive.
Der Bildkreis wird wohl eine große Rolle dabei spielen, wie groß die Auswahl ist.
Kommt mittlerweile immer öfter vor. Filmemacher wollen anamorphotisch, Netflix will auf keinen Fall 2.40.
Ich weiß nicht, ob es noch so in den Eigenproduktions-Specs steht, aber alles was breiterformatiger als 2:1 ist musste bisher von Netflix noch extra abgesegnet werden. Heißt im Klartext, einen Rattenschwanz an Sonderabsprachen notwendig, etc.

Und in Wirklichkeit, für Streaming/TV kann bald mal mehr mit 2:1 leben, schönes Format. Etwas breiter als 1.78/1.85 und so gesehen der einfache Kompromiss.

In der LF gibt es auch 1:1. Einerseits wird's für Social Media immer wichtiger, anderseits: Mit 2x Anamorphoten kommt eben genau 2:1 raus.
Coverage ist mit üblichen Anamorphoten nicht so das Problem, weil: 16:9 auf den gängigen FF/VV-Sensoren eh niedriger ist als die volle Sensorhöhe bei den normalen Alexen (2,8K Ana).

Heißt, bei jedem nativen 3:2/17:9/16:9 FF/VV Sensoren funktionieren die meisten normal gerechneten Anamorphoten im 1:1/6:5/4:3 Modus. Da dreht sich halt einfach das Sensorformat um. War es bei S35 bei Arri halt so, dass der Sensor für Anamorphotisch eigentlich noch größer/höher war, ist es halt bei FF/VV meist gleich hoch wie vorher, nur dass eben 16:9 etc. in die Breite "gewachsen" ist.
Gerade die Alexa LF würde sich eigentlich für Anamorphoten anbieten, denn damit ließe sich ja dann die volle Sensorauflösung und -fläche nutzen.
Man käme auf 13,65 MPixel, was im Vergleich zu den 16 MPixel einer gecropten Monstro kaum weniger ist, aber mehr Sensorfläche bietet.
Aber das ist dann eben vielleicht das Problem, denn die Anamorphoten müssten die 36.70 x 25.54 mm der LF abdecken.




pillepalle
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von pillepalle » Fr 07 Jan, 2022 16:47

iasi hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 15:51
Aber das ist dann eben vielleicht das Problem, denn die Anamorphoten müssten die 36.70 x 25.54 mm der LF abdecken.
Das ist zur Zeit auch mein größtes Problem, an dem alle meine Projekte scheitern. Es fehlen die passenden Anamorphoten für die Aufnahmen auf den Lofoten 🙃

VG
Kannst'e auch so machen, ist dann aber irgendwie kacke.




andieymi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von andieymi » Fr 07 Jan, 2022 16:51

Für die entsprechende Abdeckung am Open Gate Modus der Alexa LF sind allerdings dann die geeigneten Anamorphoten leider wirklich nicht ganz einfach schwierig zu finden. Heißt nicht 1:1, sondern

Da ist dann erst mal 2x Squeeze zu breit, weil man wegen des zwangsläufig breiteren Sensorbildes dann gleichzeitig zu breite Bilder bei zu wenig Coverage an den Rändern produziert. Macht also fast nur mit 1.5-1.8x Sinn, die sind dann eh gleichzeitig auch üblicherweise Full Frame Anamorphoten.

Aber: Gibt trotzdem wenig die das gut covern, weil FF in dem Fall eigentlich nur max. 3:2/135 bei gleichzeitigem Crop auf 2,4 (statt 2,7 bei 1,8x) oder halt weniger heißt. Der Open Gate der LF ist dann noch einmal größer mit entsprechenden Problemen.
Das lässt abgesehen von absoluten Exoten mit uneingeschränkt guter Coverage (Hawk65, Panavision Auto-Panatar) eigentlich nur ein paar Fabrikate übrigt. Insgesamt ist das selbst mit dem etwas kleineren Venice Sensor (OG 3:2) eigentlich ein Szenario, wo bei sphärischen Optiken viele raunzen würden, weil die Vignettierung eigentlich so problematisch wird, wie man es sonst von wenigen Sachen im sphärischen Bereich kennt.

Das was halbwegs geht lässt aber dann auch nur übrig (und das heißt auch 2,4er Crop am Ende und nicht das ~2,7:1 vom 1,8x Desqueeze Open Gate Sensor):

- Cooke FF Anamorphics:
Theoretisch mit am besten, aber im Szenario Open Gate / Offenblende / Unendlich auch Vignettierungen, wo mancher Kunde am Monitor mal fragen könnte, wieso es in den Ecken denn so schwarz ist ;).
Auch innerhalb der 2,40er Frameline, von Außen nicht zu reden.

- Caldwell Chamaeleon
Da absolut nur die XC, die Standard Coverage geht gar nicht. Die XC dafür besser als andere genannte hier, allerdings auch bei einer T4 Offenblende.

- P+S Technovision Classic 1.5x
Obwohl eigentlich auch Full Frame, die 40er geht gar nicht. Niente. Da sieht man einfach nur Bildkreis. Darüber ok, aber leiden unter den gleichen Problemen wie viele der genannten hier. Für manches verwendbar, für anderes eigentlich auch nicht wirklich.

- Scorpio FFA
Coverage ist eigentlich mit am Schlechtesten, aber sind mit dem 2x Squeeze halt auch eigentlich - wenn auch FFA - nicht für Open Gate gedacht sondern für Extraktion.

Da bewegt man sich halt an den äußersten Grenzen der Technik - wie gesagt, spätestens bei Offenblende auf Unendlich ist sehr viel davon unbrauchbar.

Das lässt aber gleichzeitig auch die Frage offen, wieso da die Kamerahersteller nicht nachziehen. Es gibt kaum eine High-End-Kamera die wirkliche Full Height Anamorphote Modi anbietet: Am ehesten kommt da der 1:1 der LF hin. Mit den ~3:2 Sensoren ist das bei 1,8er Squeeze wieder ein ziemliches Overshooten bei 2.7:1. Bei der Venice sind die 4K 6:5 und 4:3 Modi auch recht weit von der kompletten Höhe entfernt - wenn auch klein genug, dass dafür sehr viele herkömmliche S35 Anamorphoten gut abdecken. Gibt es mit voller Höhe eigentlich nur bei Red (Monstro & V-Raptor).


PS: Für die Lofoten empfehle ich 9:16 Hochformat. Bloß nicht Scope. Da ist alles voll mit den 100 Wohnmobilen überall. Hochformat viel leichter rauszuhalten. Format sollte ja auch immer eine Wahl sein, die in irgendeinerweise mit dem Filminhalt korrespondiert. ;)




iasi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Fr 07 Jan, 2022 17:15

pillepalle hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 16:47
iasi hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 15:51
Aber das ist dann eben vielleicht das Problem, denn die Anamorphoten müssten die 36.70 x 25.54 mm der LF abdecken.
Das ist zur Zeit auch mein größtes Problem, an dem alle meine Projekte scheitern. Es fehlen die passenden Anamorphoten für die Aufnahmen auf den Lofoten 🙃

VG
Das dachte ich mir schon.

Deshalb verzichte ich ja auch auf Anamorphoten. ;)




Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Fr 07 Jan, 2022 17:20

Ja ich auch, ich würde niemals mit solchen ab 25 Tausend Dollar Anamorph Billig Scherben drehen wollen.
Wie die grössten Filmemacher in Hollywood es sehr gerne tun…
Pfui ;)))
Auf welchem Planeten lebst du ?
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




iasi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Fr 07 Jan, 2022 17:32

andieymi hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 16:51
Für die entsprechende Abdeckung am Open Gate Modus der Alexa LF sind allerdings dann die geeigneten Anamorphoten leider wirklich nicht ganz einfach schwierig zu finden. Heißt nicht 1:1, sondern

Da ist dann erst mal 2x Squeeze zu breit, weil man wegen des zwangsläufig breiteren Sensorbildes dann gleichzeitig zu breite Bilder bei zu wenig Coverage an den Rändern produziert. Macht also fast nur mit 1.5-1.8x Sinn, die sind dann eh gleichzeitig auch üblicherweise Full Frame Anamorphoten.

Aber: Gibt trotzdem wenig die das gut covern, weil FF in dem Fall eigentlich nur max. 3:2/135 bei gleichzeitigem Crop auf 2,4 (statt 2,7 bei 1,8x) oder halt weniger heißt. Der Open Gate der LF ist dann noch einmal größer mit entsprechenden Problemen.
Das lässt abgesehen von absoluten Exoten mit uneingeschränkt guter Coverage (Hawk65, Panavision Auto-Panatar) eigentlich nur ein paar Fabrikate übrigt. Insgesamt ist das selbst mit dem etwas kleineren Venice Sensor (OG 3:2) eigentlich ein Szenario, wo bei sphärischen Optiken viele raunzen würden, weil die Vignettierung eigentlich so problematisch wird, wie man es sonst von wenigen Sachen im sphärischen Bereich kennt.

Das was halbwegs geht lässt aber dann auch nur übrig (und das heißt auch 2,4er Crop am Ende und nicht das ~2,7:1 vom 1,8x Desqueeze Open Gate Sensor):

- Cooke FF Anamorphics:
Theoretisch mit am besten, aber im Szenario Open Gate / Offenblende / Unendlich auch Vignettierungen, wo mancher Kunde am Monitor mal fragen könnte, wieso es in den Ecken denn so schwarz ist ;).
Auch innerhalb der 2,40er Frameline, von Außen nicht zu reden.

- Caldwell Chamaeleon
Da absolut nur die XC, die Standard Coverage geht gar nicht. Die XC dafür besser als andere genannte hier, allerdings auch bei einer T4 Offenblende.

- P+S Technovision Classic 1.5x
Obwohl eigentlich auch Full Frame, die 40er geht gar nicht. Niente. Da sieht man einfach nur Bildkreis. Darüber ok, aber leiden unter den gleichen Problemen wie viele der genannten hier. Für manches verwendbar, für anderes eigentlich auch nicht wirklich.

- Scorpio FFA
Coverage ist eigentlich mit am Schlechtesten, aber sind mit dem 2x Squeeze halt auch eigentlich - wenn auch FFA - nicht für Open Gate gedacht sondern für Extraktion.

Da bewegt man sich halt an den äußersten Grenzen der Technik - wie gesagt, spätestens bei Offenblende auf Unendlich ist sehr viel davon unbrauchbar.

Das lässt aber gleichzeitig auch die Frage offen, wieso da die Kamerahersteller nicht nachziehen. Es gibt kaum eine High-End-Kamera die wirkliche Full Height Anamorphote Modi anbietet: Am ehesten kommt da der 1:1 der LF hin. Mit den ~3:2 Sensoren ist das bei 1,8er Squeeze wieder ein ziemliches Overshooten bei 2.7:1. Bei der Venice sind die 4K 6:5 und 4:3 Modi auch recht weit von der kompletten Höhe entfernt - wenn auch klein genug, dass dafür sehr viele herkömmliche S35 Anamorphoten gut abdecken. Gibt es mit voller Höhe eigentlich nur bei Red (Monstro & V-Raptor).


PS: Für die Lofoten empfehle ich 9:16 Hochformat. Bloß nicht Scope. Da ist alles voll mit den 100 Wohnmobilen überall. Hochformat viel leichter rauszuhalten. Format sollte ja auch immer eine Wahl sein, die in irgendeinerweise mit dem Filminhalt korrespondiert. ;)
Es gibt von Panavision u.a. das Ultra Vista, das durchaus zu den LF passt.

Früher hatte man Anamorphoten verwendet, um mehr Negativfläche nutzen zu können.
Heute cropt man in den Sensor.
Ein Anamorphot ist für mich nur dann interessant, wenn ich die volle Sensorfläche nutzen und mehr Bildbreite bei möglichst langer Brennweite gewinnen kann.
Denn die längere Brennweite macht den Look von Anamorphoten aus und nicht die Abbildungsfehler.




iasi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Fr 07 Jan, 2022 17:37

Darth Schneider hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 17:20
Ja ich auch, ich würde niemals mit solchen ab 25 Tausend Dollar Anamorph Billig Scherben drehen wollen.
Wie die grössten Filmemacher in Hollywood es sehr gerne tun…
Pfui ;)))
Auf welchem Planeten lebst du ?
Gruss Boris
Anamorphoten bieten bei längerer Brennweite die gleiche Bildbreite.
Wenn dieser Vorteil durch einen Crop verloren geht und man zudem Verluste der Bildqualität durch den Crop in Kauf nehmen muss, dann brauch ich auch keine Anamorphoten.




Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Fr 07 Jan, 2022 17:56

Siehst du denn irgend was nicht, was wegen den Anamorphoten verloren geht in den zig Hollywood Filmen ?

Also wenn ich jetzt für meine 4K Pocket, die 3 MFT Siuri Anamorphoten geschenkt bekommen würde, dann würde ich mein Olympus 12-100 gleich dem roki schenken…
Jetzt voll im Ernst.
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




iasi
Beiträge: 19241

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Fr 07 Jan, 2022 18:28

Darth Schneider hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 17:56
Siehst du denn irgend was nicht, was wegen den Anamorphoten verloren geht in den zig Hollywood Filmen ?

Also wenn ich jetzt für meine 4K Pocket, die 3 MFT Siuri Anamorphoten geschenkt bekommen würde, dann würde ich mein Olympus 12-100 gleich dem roki schenken…
Jetzt voll im Ernst.
Gruss Boris
Bei MFT ist es immerhin auch kein Problem mit der Bildkreisabdeckung.

Wenn du 2,4:1-Breitbild willst, sind die Dinger natürlich gut, denn du hast mit 50mm das horizontalen Sichtfeld deines Olympus-Zooms bei 37,5mm.

Interessant wäre es bei einem Vollformat-Sensor.
Da würden dann aus 3:2 eben 2:1, wenn die Siuri (1,33x) einen entsprechend großen Bildkreis abdecken würden.
Man hätte die volle Sensorauflösung und eben die Wirkung der längeren Brennweite.




andieymi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von andieymi » Fr 07 Jan, 2022 22:10

iasi hat geschrieben:
Fr 07 Jan, 2022 17:32

Es gibt von Panavision u.a. das Ultra Vista, das durchaus zu den LF passt.

Früher hatte man Anamorphoten verwendet, um mehr Negativfläche nutzen zu können.
Heute cropt man in den Sensor.
Ein Anamorphot ist für mich nur dann interessant, wenn ich die volle Sensorfläche nutzen und mehr Bildbreite bei möglichst langer Brennweite gewinnen kann.
Denn die längere Brennweite macht den Look von Anamorphoten aus und nicht die Abbildungsfehler.
Stimmt, aber fällt (genau so wie Auto-Panatar) unter absolute Exoten. Das war eine Aufzählung an Sachen, die man theoretisch käuflich erwerben / mieten kann, wo sich nicht Panavision aussucht, wer darauf drehen darf ;)

Und da landen wir halt bei all deiner Liebe zu technischer Perfektion und meiner zu exotischen Optiken und Formaten in der grauen Theorie: Ultra Panavision 70, das meines Wissens nach das größte Anamorphote Aufnahmeverfahren darstellt. 65mm Vertikal mit 1,25x Squeeze.
Wikipedia kennt ganze 10 Filme in diesem Format, davon nur 2 nach 1966 und Panavision war es offensichtlich selbst zu blöd, diese großen Formate anamorphotisch anzubieten (die dann teilweise mit Prismen, auch wenn sie es mittlerweile geschafft haben die Panatare ohne Prismen aus dem Gehäuse raus anzubieten), die Ultra Vista gibt es ja noch nicht wirklich lange.

Soweit ich weiß, war Dune bisher das einzig "Nennenswerte" auf Ultra Vistas und LF. Und da wurde auf Film zwischenkopiert und rescanned. Über die Gründe darf spekuliert werden, vmtl nicht weil noch größere Formate, detailreichere Bilder und weniger Artefakte das Ziel waren.

Da musst Du Dir wirklich die Frage gefallen lassen, ob jeder blöd ist, der nach wie vor auf S35 Anamorphoten dreht weil die Sensorfläche ohnehin schon größer ist als S35 Sphärisch 1.85/1.78. Zumindest bei dafür vorgesehen Kameras (das schließt halt Venice und v.a. Red VV ein). Größer als das war immer einfach nur exotisch und die Oscar-Filmliste um die es hier ging zeigt das ja auch recht eindeutig: Wenn was unter 4K noch gedreht wird, dann steht da immer 2,8K Alexa, heißt Anamorphot. Es wäre ein historisches Novum, wenn jetzt alle abgesehen von Experimenten anfangen das größtmögliche Format als Open Gate Anamorphot drehen. (Ich beschränke mich da mal auf die LF und nehme 65 Digital mal aus, das fällt wieder unter Exot - und was gibt es von der 65er Kameras, ich hatte mal 36 gehört? Irrelevantes Exotending.)

Selbst die Kamerahersteller haben das eingesehen und positionieren ihre Großsensormodelle explizit als Multi-Format Kameras, weil das der Markt so will:

S35 im Crop auf FF drehen? Geht mit jeder FF-Kamera.
Anamorphotisch 2x? Dann im S35 4-Perf!
Anamorphotisch 1.5-1.8x? Geht in Extraktion, wenn auch schwieriger für 2.40 Finish.
Open Gate / 3:2 Sphärisch? Super, da spart sich einer die Rental-Only-Alexa65 und weniger Licht brauchen wir dabei auch noch! (Dabei meine ich nicht ein paar Funsen, sondern halt den Unterschied zwischen 63A und 32A, aber halt vielleicht ein paar M40s statt M90s)

Auf die Idee tatsächlich LF Open Gate Anamorphot zu drehen kamen wohl bis jetzt nur tatsächlich nur Greig Fraser - und das ist wohl schon ein Bekenntnis zu kleineren Formaten bei gleichzeitiger Nutzung von Anamorphoten, bei Rogue One war es noch Alexa65/Auto-Panatar.

Gibt mittlerweile genügend Test und gute Abhandlungen von Menschen mit ASC-Bezug, wenn es um Fehlannahmen zu Großformat-Kinematographie geht:
https://ascmag.com/blog/shot-craft/shot ... matography
http://manuelluebbers.com/large-format- ... lexa-mini/
https://www.yedlin.net/NerdyFilmTechStu ... tions.html
(Der Test arbeitet, indem er gleiche Blende und den gleichen Sensor (S35/65) verwendet gut die scheinbaren Vorteile bei gleichen Parametern heraus. Das heißt aber nicht, dass das Maximum aus S35/LF ausgeschöpft wäre. Sondern nur ein Vergleich bei T2.8 und bei gleichem Pixel Pitch. Mit einem moderneren S35/LF Sensor und einer T1.5 schwindet der im Test bei gleicher Blende sichtbare "Vorsprung" (SNR, möglicher DoF-Abfall) auf einmal und 65 ist dann nur mehr groß, schwer & langsam. Kein Wunder, dass die 65er nur mehr 2x auf der Liste auftaucht und dafür die LF quasi 4K sphärisch übernommen hat.




iasi
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Sa 08 Jan, 2022 01:32

Stimmt natürlich. Noch sind wir nicht so weit.

The Harder They Fall findet sich auch in der Liste.
Die Panavision T series deckt immerhin auch 44mm. Sie brauchen eben auch etwas für die Panavision DXL2.

Es ist jedenfalls schon interessant, dass Arri zwar eine LF, aber keine Anamorphoten bietet, die das Format auch voll ausschöpfen.

Immerhin: Die GH5 bietet für den kleinen Geldbeutel einen 5184 x 3456 pixel - Modus.

Interessant finde ich die Entwicklung bei den Kameras:
4:3-6k/8k-Vollformater schaffen das 17:9-Format mit 60fps.
Es fehlt nicht mehr viel, dann können sie auch den vollen Sensor in 30fps auslesen - im Reihenbildmodus geht es jedenfalls schon mal.
Einen Anamorphoten davor und schon hat man eine beeindruckende Breitbildkamera. Nur braucht es dann eben auch einen Anamorphoten, der den Bildkreis abdeckt. Mal sehen, wer zuerst darauf kommt und so etwas im bezahlbaren Sektor anbietet.
Damit würde die Nikon Z9 dann einer Alexa 65 nahe kommen, da die Brennweite ähnlich wäre.

Es zeigt sich eben doch auch bei der verlinkten Netflix-Serie, dass viel unternommen wird, die typischen Bildeffekte von Anamorphoten zu dämpfen, die doch die Fans immer so begeistert herausstellen.
Dabei erzeugt die längere Brennweite doch eigentlich diesen immer genannten cinematischen Look.
Man erhält denselben horizontalen Blickwinkel, wie bei kürzeren Brennweiten.




Darth Schneider
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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Sa 08 Jan, 2022 09:07

Was ?
Was ist das für ein 5184 x 3456 Modus ?
Die Gh5 kann jetzt 5K, was habe ich verpasst ?
Und was bringen denn so viele Pixel in einem so kleinen Sensor ?
Wegen dem Bildkreis mit Anamorphoten ?

Aber da sind doch dann Super 35mm, oder das Large Format, bei den Profis, eher die beliebteren Standarts…Oder, wirklich nur noch LF ?

Schlussendlich spielt der Sensor doch keine Rolle.
Weil egal ob MFT, 16/35mm oder LF, die Anamorphoten ziehen das Bild immer in die Breite und es verändert den Bildkreis und geben dem Film einfach einen anderen Look..;)
Oder etwa nicht ?
Welcher Kamera Sensor und auch welche Scherben, mit dabei sind, ist doch nicht zuletzt eine Frage des Budgets und von den Vorlieben des Kameramanns.
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




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Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Sa 08 Jan, 2022 14:19

Darth Schneider hat geschrieben:
Sa 08 Jan, 2022 09:07
Was ?
Was ist das für ein 5184 x 3456 Modus ?
Die Gh5 kann jetzt 5K, was habe ich verpasst ?
Und was bringen denn so viele Pixel in einem so kleinen Sensor ?
Wegen dem Bildkreis mit Anamorphoten ?
Das kann die GH5 schon länger.
Die Anzahl der Pixel und die Sensorfläche sind dadurch natürlich größer als bei einem 17:9-Crop.

Eine Pocket 6k mit 23.10mm x 12.99mm (Super 35) würde bei einem 4:3-Crop auf die 17,3mm × 13mm der GH5 kommen.
Wer also meint er müsse mit einem S35-Sensor Anamorph drehen, der endet je nach Anamorphot bei einer MFT-Größe.




Darth Schneider
Beiträge: 11112

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von Darth Schneider » Sa 08 Jan, 2022 14:31

Wie verhält sich das denn mit der Pocket 4K zusammen mit den nativen Siuris, so im Vergleich mit Super 35mm ?
Die hat ja auch einen Anamorphoten Modus. 2.8 K, glaube ich)
Aber ich habe (noch) kein passendes Glas.
Darum habe ich das noch nie probiert. ;)
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




roki100
Beiträge: 10565

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von roki100 » Sa 08 Jan, 2022 15:54

Darth Schneider hat geschrieben:
Sa 08 Jan, 2022 09:07
Was ?
Was ist das für ein 5184 x 3456 Modus ?
Die Gh5 kann jetzt 5K, was habe ich verpasst ?
GH5II und die G9 auch... und mit Sirui kannst Du in 5K 10Bit Vollbild aufnehmen, ohne Anamorphic hast Du links und rechts schwarze Balken.
Die Brennweite ist dann natürlich etwas anderes bzw. sieht gut aus mit 50mm Sirui.
Jesus und das (zweite) Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’
SlashCam-User und das (erste) Gebot über alles: "Du sollst deine Kamera lieben wie dich selbst!"




iasi
Beiträge: 19241

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Sa 08 Jan, 2022 15:56

Darth Schneider hat geschrieben:
Sa 08 Jan, 2022 14:31
Wie verhält sich das denn mit der Pocket 4K zusammen mit den nativen Siuris, so im Vergleich mit Super 35mm ?
Die hat ja auch einen Anamorphoten Modus. 2.8 K, glaube ich)
Aber ich habe (noch) kein passendes Glas.
Darum habe ich das noch nie probiert. ;)
Gruss Boris
Der Pocket 4k fehlt es auch an Höhe:
18.96mm x 10mm

Die GH5 bietet 30% mehr Höhe.

Während die P4k also bei 1:1 gerade man 10x10 also 100 qmm bieten würde, käme die GH5 auf 13x13 also 169 qmm. Das ist schon ein erheblicher Unterschied.




roki100
Beiträge: 10565

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von roki100 » Sa 08 Jan, 2022 15:59

Bin gespannt wie es mit dem neuen GH6 Sensor wird. Die Kamera soll ja irgendwann im Februar erscheinen.
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iasi
Beiträge: 19241

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Sa 08 Jan, 2022 18:44

Für einen Oscar-nominierten Film wird aber nicht reichen.

Die Damen und Herren wählen doch keine Außenseiter sondern nur ihresgleichen. :)




andieymi
Beiträge: 845

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von andieymi » Mo 10 Jan, 2022 10:07

Darth Schneider hat geschrieben:
Sa 08 Jan, 2022 14:31
Wie verhält sich das denn mit der Pocket 4K zusammen mit den nativen Siuris, so im Vergleich mit Super 35mm ?
Die hat ja auch einen Anamorphoten Modus. 2.8 K, glaube ich)
Aber ich habe (noch) kein passendes Glas.
Darum habe ich das noch nie probiert. ;)
Gruss Boris
Die nativen Siruis - falls Du von den 1.33x sprichst - sind doch für 16:9-Sensoren gedacht. Da braucht es gar keinen anamorphoten Modus. Gehen direkt auf jeden normalen 16:9 Sensor und spucken dir entzerrt dann 2.40:1 aus.

Das ist ja der Kompromiss, weswegen mittlerweile selbst Cooke weg von 2x (1.8x) und andere auf 1.6x-1.8x gehen, weil es ohne vertikalen Bildlauf kaum mehr beliebig hohe Sensoren gibt, native 4:3 oder 6:5, ohne daraus gleich eine eigene Kameravariante für anamorphotes Drehen zu machen.

Dafür sind anamorphote Formate selbst im Highest-End-Bereich nicht absolut gesetzt (siehe z.B. Deakins und Van Hoytema, beide drehen seltenst bis nie anamorphotisch) und in Prozent ausgedrückt gibt es bei keiner Kamera mehr anamorphote Produktionen als sphärische. Dafür habe ich keine Quelle, aber das ist eine Schätzung, mit der ich sicher richtig liege :P
Heißt immer noch für geschätzte 60-90% aller Nutzer ist mehr Breite als Höhe im Sensor von Vorteil (für mehr Auflösung bei breiteren Formaten), im Gegensatz zur Verwendung mit Anamorphoten.

Die 1.33x sind aber halt dafür auch dürftig was anamorphote Eigenschaften angeht, deswegen vmtl eher ungeliebt.

@iasi: Wieso schaust Du Dir nicht mal 1.33x an, wenn Du eigentlich nur möglichst große Sensoren verwenden und möglichst wenig Artefakte möchtest? Ich weiß nicht, auf was Du sonst so drehst, aber selbst wenn Du keine LF/Monstro zur Verfügung hast gibt es recht große 16:9 Sensoren - da sollte 1,33x für Dich doch eigentlich ideal sein?




iasi
Beiträge: 19241

Re: Oscars 2022: Mit welchen Kameras wurden die konkurrierenden Filme gedreht?

Beitrag von iasi » Mo 10 Jan, 2022 16:53

andieymi hat geschrieben:
Mo 10 Jan, 2022 10:07
Darth Schneider hat geschrieben:
Sa 08 Jan, 2022 14:31
Wie verhält sich das denn mit der Pocket 4K zusammen mit den nativen Siuris, so im Vergleich mit Super 35mm ?
Die hat ja auch einen Anamorphoten Modus. 2.8 K, glaube ich)
Aber ich habe (noch) kein passendes Glas.
Darum habe ich das noch nie probiert. ;)
Gruss Boris
Die nativen Siruis - falls Du von den 1.33x sprichst - sind doch für 16:9-Sensoren gedacht. Da braucht es gar keinen anamorphoten Modus. Gehen direkt auf jeden normalen 16:9 Sensor und spucken dir entzerrt dann 2.40:1 aus.

Das ist ja der Kompromiss, weswegen mittlerweile selbst Cooke weg von 2x (1.8x) und andere auf 1.6x-1.8x gehen, weil es ohne vertikalen Bildlauf kaum mehr beliebig hohe Sensoren gibt, native 4:3 oder 6:5, ohne daraus gleich eine eigene Kameravariante für anamorphotes Drehen zu machen.

Dafür sind anamorphote Formate selbst im Highest-End-Bereich nicht absolut gesetzt (siehe z.B. Deakins und Van Hoytema, beide drehen seltenst bis nie anamorphotisch) und in Prozent ausgedrückt gibt es bei keiner Kamera mehr anamorphote Produktionen als sphärische. Dafür habe ich keine Quelle, aber das ist eine Schätzung, mit der ich sicher richtig liege :P
Heißt immer noch für geschätzte 60-90% aller Nutzer ist mehr Breite als Höhe im Sensor von Vorteil (für mehr Auflösung bei breiteren Formaten), im Gegensatz zur Verwendung mit Anamorphoten.

Die 1.33x sind aber halt dafür auch dürftig was anamorphote Eigenschaften angeht, deswegen vmtl eher ungeliebt.

@iasi: Wieso schaust Du Dir nicht mal 1.33x an, wenn Du eigentlich nur möglichst große Sensoren verwenden und möglichst wenig Artefakte möchtest? Ich weiß nicht, auf was Du sonst so drehst, aber selbst wenn Du keine LF/Monstro zur Verfügung hast gibt es recht große 16:9 Sensoren - da sollte 1,33x für Dich doch eigentlich ideal sein?
1.33x bringt eben leider nur eine leichte Brennweitenverlängerung, aber dennoch die Bildfehler, die z.B. Deakins nicht mag. Er mag den Blick aus dem offenen Fenster und nicht etwas, das auf dem Bild liegt. Das sehe ich auch so.
Ich denke eben an die 4:3- und 3:2-Sensoren, die durch Anamorphoten sehr gewinnen könnten.
Die volle Sensorfläche würde ausgenutzt und man könnte längere Brennweiten nutzen.

Eigentlich war ich bisher eher abgeneigt und hielt nicht viel von Anamorphoten.
Aber wenn die Kamera einen hohen Sensor mitbringt, wäre ein Anamorphot eine interessante Kombination.

Die Brennweite bestimmt für mich den Look und nicht irgendwelche Lichtreflexe auf dem Bild.




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