promo89
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Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Mo 18 Apr, 2016 17:30

Hallo zusammen,

es geht um ein Ladengeschäft, welches davor einen Fernseher in Hochformat stehen hat. Nun möchten diese darauf Werbung als Bewegtbild laufen lassen.

Wie würdet ihr nun diesen Dreh angehen? Display abkleben?
Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Ideen.

MfG




xandix
Beiträge: 484

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von xandix » Mo 18 Apr, 2016 17:41

Hi,

wenn die Werbung genau für diesen TV ist, würde ich auch in Hochkant drehen.


Gruss
Gruss
Andreas

ATEM TVS, Smart Scope Duo, Datavideo HDR55, Datavideo ITC100, Canon XA25, JVC HM200, Sony A6300, MI Sphere, Pilotfly H2, Behringer DEQ2496, Behringer SRC2496, Rode NTG2, Sennheiser MKH 416, Sennheiser MKH 406, Rode NTG4+




promo89
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Mo 18 Apr, 2016 17:44

Aber was gibt es hierfür für technische Vorrichtungen. Ich wusste das RED einmal so eine Vorrichtung hatte, welche meines Wissens nach nicht mehr verfügbar ist.
Gibt es vielleicht auch noch andere Hersteller, wodurch ich die Kamera um 45 Grad auf die Seite drehen kann?

Vielen Dank!




TonBild
Beiträge: 1777

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TonBild » Mo 18 Apr, 2016 17:46

xandix hat geschrieben:Hi,

wenn die Werbung genau für diesen TV ist, würde ich auch in Hochkant drehen.
Genau, denn das ist vor allem eine Gestaltungsfrsge.




tommyb
Beiträge: 4916

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von tommyb » Mo 18 Apr, 2016 17:48

promo89 hat geschrieben:Gibt es vielleicht auch noch andere Hersteller, wodurch ich die Kamera um 45 Grad auf die Seite drehen kann?
Du musst Sie sogar um 90 Grad zur Seite stellen, denn 4x 90 ist ein Kreis.

Was Du brauchst ist dieses Spezialgerät hier:
http://www.innocinema.com/media/catalog ... _35_01.jpg

Nennt sich Dutch Head und kann man garantiert irgendwo leihen. Alternativ nimmst Du einfach so einen Kugelkopf und kippst den zur Seite.




promo89
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Mo 18 Apr, 2016 17:49

tommyb hat geschrieben:Du musst Sie sogar um 90 Grad zur Seite stellen, denn 4x 90 ist ein Kreis.
Oh ein Denkfehler. Danke für den Link.




klusterdegenerierung
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 18 Apr, 2016 19:01

Brauchst nur auf dem vorhandenen Kopf noch einen Kopfmontieren.
Je nach montageseite kann man dann horizontal oder vertikal schwenken.




srone
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von srone » Mo 18 Apr, 2016 19:06

ein simpler grosser stahlwinkel aus dem baumarkt + 3/8 16er mutter, tuts zur not auch.

lg

srone
"x-log is the new raw"




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 07:04

klusterdegenerierung hat geschrieben:Brauchst nur auf dem vorhandenen Kopf noch einen Kopfmontieren.
Je nach montageseite kann man dann horizontal oder vertikal schwenken.
Das versteh ich nicht. Wie soll ich auf ein Stativkopf einen weiteren montieren? Ist doch unten eine Bowl von 150mm oder 100mm bei mir.
srone hat geschrieben:ein simpler grosser stahlwinkel aus dem baumarkt + 3/8 16er mutter, tuts zur not auch.

lg

srone
Idee klingt gut, nur weiß ich nicht was der gute zu so etwas spartanischem sagt. Aber danke :)




klusterdegenerierung
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 19 Apr, 2016 07:09

Ne is klar ;-)
Da mußt Du ja dann auch einen mit Schraubgewinde haben, wie zb. dem Manfrotto 501HDV.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 07:29

klusterdegenerierung hat geschrieben:Ne is klar ;-)
Da mußt Du ja dann auch einen mit Schraubgewinde haben, wie zb. dem Manfrotto 501HDV.
Du nimm es mir nicht böse, aber ich versteh es irgendwie nicht. Liegt anscheinend an der Uhrzeit :P

Hast du vielleicht ein Bild oder Ähnliches gerade da? :)




phili2p
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von phili2p » Di 19 Apr, 2016 08:03

Mit welchem Gewicht ist denn zu rechnen? So ein Stahlwinkel kann doch ganz schön viel aushalten und sollte sich in der Investition nicht gerade in den Ruin treiben.




promo89
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 08:12

phili2p hat geschrieben:Mit welchem Gewicht ist denn zu rechnen? So ein Stahlwinkel kann doch ganz schön viel aushalten und sollte sich in der Investition nicht gerade in den Ruin treiben.
7-9 kg schätze ich. Um die Investition geht es an sich garnicht. Lediglich ob es für den Kunden sehr spartanisch aussieht.
Und leider gibt es diese Art von Kunden die jemanden an dem Equipment bewerten, statt an der Leistung. Aber vielleicht kann man ja den Winkel irgendwie schön kaschieren :)




klusterdegenerierung
Beiträge: 10362

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 19 Apr, 2016 08:16

promo89 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:Ne is klar ;-)
Da mußt Du ja dann auch einen mit Schraubgewinde haben, wie zb. dem Manfrotto 501HDV.
Du nimm es mir nicht böse, aber ich versteh es irgendwie nicht. Liegt anscheinend an der Uhrzeit :P

Hast du vielleicht ein Bild oder Ähnliches gerade da? :)
Kein Ding ;-)

Du hast 2 Möglichkeiten, entweder Du kippst Deinen Kopf einfach komplett nach unten, so das der Einschub für die Stativplatte sich nicht mehr in der Horizontalen, sondern in der Vertikalen befindet.

Jetzt mußt Du natürlich nur noch die Stativplatte an Deiner Cam um 90° drehen, da sonst die Cam zum Boden oder in den Himmel zeigen würde.

Zweite Möglichkeit ist die, das Du unter der ersten Möglichkeit noch einen Kopf hast, dann könntest Du die Cam nicht nur in der Horizontalen schwenken, wie es bei Lösung eins leider der Fall ist.

Verstanden? ;-)




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 08:39

klusterdegenerierung hat geschrieben:
promo89 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:Ne is klar ;-)
Da mußt Du ja dann auch einen mit Schraubgewinde haben, wie zb. dem Manfrotto 501HDV.
Du nimm es mir nicht böse, aber ich versteh es irgendwie nicht. Liegt anscheinend an der Uhrzeit :P

Hast du vielleicht ein Bild oder Ähnliches gerade da? :)
Kein Ding ;-)

Du hast 2 Möglichkeiten, entweder Du kippst Deinen Kopf einfach komplett nach unten, so das der Einschub für die Stativplatte sich nicht mehr in der Horizontalen, sondern in der Vertikalen befindet.

Jetzt mußt Du natürlich nur noch die Stativplatte an Deiner Cam um 90° drehen, da sonst die Cam zum Boden oder in den Himmel zeigen würde.

Zweite Möglichkeit ist die, das Du unter der ersten Möglichkeit noch einen Kopf hast, dann könntest Du die Cam nicht nur in der Horizontalen schwenken, wie es bei Lösung eins leider der Fall ist.

Verstanden? ;-)
Aaaaaaaah :) Erste Möglichkeit leuchtet mir ein, das werde ich später einmal ausprobieren, ob ich den Stativkopf komplett um 90 Grad nach unten gedreht bekomm :)

Was ich überhaupt nicht versteh ist, wie man zwei Stativköpfe miteinander verbinden kann. Das ist mein Problem.
Mit Lösung 1 hast du mir aber schon sehr weit geholfen :) Nur muss ich eben schauen wie weit ich den Kopf neigen kann.




klusterdegenerierung
Beiträge: 10362

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 19 Apr, 2016 08:47

Du nimmst einen Kopf ohne Kugel wie den erwähnten 501, schraubst unterm Kopf ins Gewinder eine normale Stativplatte, diese schiebst Du in den ersten Kopf!

Den ersten Kopf kippst Du auch wieder bis nach unten und schiebst dann den 2. Kopf mit Stativpatte darein.
Wie schon der Vorredner hier erwähnt hat, mußt Du wissen ob die Konstruktion das Gewicht verträgt.

So hast Du die Möglichkeit den unteren Kopf in der horizontalen und den anderen in der vertikalen zu schwenken.

Wenn Du das nicht verstanden hast, mache ich Dir ein Foto ;-)

Die abspieltechnik ist natürlich so simpel wie es nur geht, denn es wird natürlich einfach nur der Monitor vertikal montiert.
Unser Primark ist schon voll mit vertikal Monitoren auf denen coole Modelshots abgespielt werden.




phili2p
Beiträge: 175

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von phili2p » Di 19 Apr, 2016 08:51

Wenn die Lösung 1 nicht hilft, dann lackier den Stahwinkel schwarz, klebe noch Moosgummi drauf (eh nicht verkehrt) und einen Professional-Aufkleber Deiner Wahl. Daran klemmst Du Dir einen Monitor oder einen ext. Recorder dran.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 08:51

klusterdegenerierung hat geschrieben:Du nimmst einen Kopf ohne Kugel wie den erwähnten 501, schraubst unterm Kopf ins Gewinder eine normale Stativplatte, diese schiebst Du in den ersten Kopf!

Den ersten Kopf kippst Du auch wieder bis nach unten und schiebst dann den 2. Kopf mit Stativpatte darein.
Wie schon der Vorredner hier erwähnt hat, mußt Du wissen ob die Konstruktion das Gewicht verträgt.

So hast Du die Möglichkeit den unteren Kopf in der horizontalen und den anderen in der vertikalen zu schwenken.

Wenn Du das nicht verstanden hast, mache ich Dir ein Foto ;-)
Jetzt habe ich es verstanden :) Aber ein Foto wäre auch einmal interessant.
Danke dir für deine Gedult.




plexxart
Beiträge: 40

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von plexxart » Di 19 Apr, 2016 08:59

Servus

Also ich habe jetzt schon 2 solcher Winkel aus 10 mm starken Alu samt der dazugehörenden Befestigungsbohrungen für die Kamera für Verleihe gebastelt, allerdings sind diese in Wien zu Hause.

1. http://www.avpro.at/de/home

2. http://bobo.at/home/

Mal dort anrufen, vielleicht schicken die auch nach Deutschland ??

Mfg.
Walter




TonBild
Beiträge: 1777

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TonBild » Di 19 Apr, 2016 09:07

promo89 hat geschrieben: 7-9 kg schätze ich. Um die Investition geht es an sich garnicht. Lediglich ob es für den Kunden sehr spartanisch aussieht.
Also, wenn der Preis keine Rolle spielt, würde ich die Lösung von Sachler, den Sachtler Dutch Head 35 für 5.521,60 EUR nehmen:


http://www.videodata.de/shop/products/d ... ad-35.html

Wenn das doch zu teuer ist, dann einfach einen stabilen Kugelkopf (so habe ich das gemacht), ein Rig, welches auch an den Seiten Befestigungsmöglichkeiten hat, oder als preiswerteste Lösung einen L Winkel bzw. eine L Schiene:

https://www.manfrotto.de/manfrotto-ms05 ... bracket-q5

Oder Du lässt Dir einfach von einer Werkstatt etwas bauen.

9 kg sind schon ziemlich viel Gewicht. Da werden die Lösungen aus dem Fotobereich wie L-Winkel meist nicht stabil genug sein.

Ein örtlicher Handwerksbetrieb kann Dir aber sicher für wenig Geld eine maßgeschneiderte Lösung bauen wenn Du Deine Kamera dort zeigst.

Im Prinzip musst du nur eine zweite Kameraplatte für Deinen Neiger kaufen und eine Schnellwechselplatte.
Zuletzt geändert von TonBild am Di 19 Apr, 2016 09:19, insgesamt 1-mal geändert.




klusterdegenerierung
Beiträge: 10362

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 19 Apr, 2016 09:13

promo89 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:Du nimmst einen Kopf ohne Kugel wie den erwähnten 501, schraubst unterm Kopf ins Gewinder eine normale Stativplatte, diese schiebst Du in den ersten Kopf!

Den ersten Kopf kippst Du auch wieder bis nach unten und schiebst dann den 2. Kopf mit Stativpatte darein.
Wie schon der Vorredner hier erwähnt hat, mußt Du wissen ob die Konstruktion das Gewicht verträgt.

So hast Du die Möglichkeit den unteren Kopf in der horizontalen und den anderen in der vertikalen zu schwenken.

Wenn Du das nicht verstanden hast, mache ich Dir ein Foto ;-)
Jetzt habe ich es verstanden :) Aber ein Foto wäre auch einmal interessant.
Danke dir für deine Gedult.
:-)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 09:15

plexxart hat geschrieben:Servus

Also ich habe jetzt schon 2 solcher Winkel aus 10 mm starken Alu samt der dazugehörenden Befestigungsbohrungen für die Kamera für Verleihe gebastelt, allerdings sind diese in Wien zu Hause.

1. http://www.avpro.at/de/home

2. http://bobo.at/home/

Mal dort anrufen, vielleicht schicken die auch nach Deutschland ??

Mfg.
Walter
Hast du ein Bild von den Winkeln? Vielleicht auch im Einsatz?
Damit ich weiß, ob es sich lohnt anzurufen. Wäre dir sehr dankbar hierfür.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 09:21

klusterdegenerierung hat geschrieben:
promo89 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:Du nimmst einen Kopf ohne Kugel wie den erwähnten 501, schraubst unterm Kopf ins Gewinder eine normale Stativplatte, diese schiebst Du in den ersten Kopf!

Den ersten Kopf kippst Du auch wieder bis nach unten und schiebst dann den 2. Kopf mit Stativpatte darein.
Wie schon der Vorredner hier erwähnt hat, mußt Du wissen ob die Konstruktion das Gewicht verträgt.

So hast Du die Möglichkeit den unteren Kopf in der horizontalen und den anderen in der vertikalen zu schwenken.

Wenn Du das nicht verstanden hast, mache ich Dir ein Foto ;-)
Jetzt habe ich es verstanden :) Aber ein Foto wäre auch einmal interessant.
Danke dir für deine Gedult.
:-)
SUPER! Danke dir für die drei Bilder :))

promo89 hat geschrieben:
TonBild hat geschrieben: Also, wenn der Preis keine Rolle spielt, würde ich die Lösung von Sachler, den Sachtler Dutch Head 35 für 5.521,60 EUR nehmen:


http://www.videodata.de/shop/products/d ... ad-35.html
Für den Preis sollte ich mehrere Anfragen haben im Hochformat zu drehen, damit sich die Investition lohnt. Verständlich oder? :)
Oder findet man hierfür noch weitere Verwendung außer im Hochformat zu filmen?




plexxart
Beiträge: 40

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von plexxart » Di 19 Apr, 2016 09:59

promo89 hat geschrieben: Hast du ein Bild von den Winkeln? Vielleicht auch im Einsatz?
Damit ich weiß, ob es sich lohnt anzurufen. Wäre dir sehr dankbar hierfür.
Tut mir leid, kein Bild verfügbar.
Vom Winkel habe ich auf die schnelle ein Bild gemacht, vielleicht genügt ja das. Da muss man sich nur die Bohrungen und Fräsungen für die Schrauben dazu denken.

Bei meiner Version wurde auch die Kamera innen montiert, die obrig gezeigte Version ist ganz schlecht für den Kopf !

Bild
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TonBild
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TonBild » Di 19 Apr, 2016 10:15

promo89 hat geschrieben: Für den Preis sollte ich mehrere Anfragen haben im Hochformat zu drehen, damit sich die Investition lohnt. Verständlich oder? :)
Oder findet man hierfür noch weitere Verwendung außer im Hochformat zu filmen?
Der Sachtler Dutch Head 35 ist eigentlich für schwere Kinokameras bis 50 kg gedacht. Und auch nicht unbedingt für Hochformataufnahmen, sondern um aus künstlerischen Gründen eine schräge Kameraperspektive zu erhalten bzw. um auch die Kamera in einem dritten Weg neigen zu können.

Was hast Du denn für eine Kamera und was für ein Stativ / Neiger?

Nur durch eine Maßanfertigung kannst Du die Kamera auch im Schwerpunkt bzw. in der Objektivachse halten so dass Du trotz Hochformat wie gewohnt arbeiten kannst. Wenn Du 9 kg an eine Seite befestigst (und das ist auch bei dem Sachtler Dutch Head 35 der Fall), kann es gut sein, dass Dein Stativ zu dieser Seite umfällt.

Also, ich würde bei dieser Gewichtsklasse einen Käfig oder ähnliches mit Schnellwechseladaptern (z. B. Manfrotto Schnellwechseladapter mit Keilplatte 357PLV
http://www.videodata.de/shop/products/d ... o-357.html )
für Deine Kamera bauen lassen.

Vielleicht kannst Du auch den Fluid-Teleneiger von Really Right Stuff mit integrierte Fluiddämpfung sowohl der Schwenkachse als auch der Neigeachse sowie einer maximalen Tragkraft von 23 kg (ab 6.8 kg Zuladung verringert sich die Dämfpungswirkung) verwenden:

Really Right Stuff FG-02 VC
1732.90 €

https://www.augenblicke-eingefangen.de/ ... &anc=y#pic
Zuletzt geändert von TonBild am Di 19 Apr, 2016 11:53, insgesamt 3-mal geändert.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 10:27

TonBild hat geschrieben: Was hast Du denn für eine Kamera und was für ein Stativ / Neiger?
Bei uns im Hause sind zwei RED Epic Dragons vorhanden. Stativ wären Sachtler CINE 30 HD, sowie zwei Sachtler System 20 S1 vorhanden.

Geht jetzt der Shitstorm los, weil man mit RED dreht und die Anfrage hat bezüglich Hochformat?? LETS GO!!




plexxart
Beiträge: 40

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von plexxart » Di 19 Apr, 2016 10:48

promo89 hat geschrieben:
TonBild hat geschrieben: Was hast Du denn für eine Kamera und was für ein Stativ / Neiger?
Bei uns im Hause sind zwei RED Epic Dragons vorhanden. Stativ wären Sachtler CINE 30 HD, sowie zwei Sachtler System 20 S1 vorhanden.

Geht jetzt der Shitstorm los, weil man mit RED dreht und die Anfrage hat bezüglich Hochformat?? LETS GO!!
Keiner hat daran Interesse, der Kunde wünscht es so dann soll er es so bekommen.
Dafür sind wir da und welche Kamera dafür missbraucht wird ist eigentlich egal.
Schade dass du nicht in Wien bist, weil dann könnte ich dir auf die schnelle so einen Winkel basteln.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 11:01

plexxart hat geschrieben:
promo89 hat geschrieben:
TonBild hat geschrieben: Was hast Du denn für eine Kamera und was für ein Stativ / Neiger?
Bei uns im Hause sind zwei RED Epic Dragons vorhanden. Stativ wären Sachtler CINE 30 HD, sowie zwei Sachtler System 20 S1 vorhanden.

Geht jetzt der Shitstorm los, weil man mit RED dreht und die Anfrage hat bezüglich Hochformat?? LETS GO!!
Keiner hat daran Interesse, der Kunde wünscht es so dann soll er es so bekommen.
Dafür sind wir da und welche Kamera dafür missbraucht wird ist eigentlich egal.
Schade dass du nicht in Wien bist, weil dann könnte ich dir auf die schnelle so einen Winkel basteln.
Es kann sein das ich vielleicht diesbezüglich einfach nochmal auf dich zu komm.

Das mit dem Shitstorm habe ich schon in vielen anderen Threads gesehen, wo es einfach verlangt wird, das wenn man mit Arri oder RED dreht das komplette Know How hat. Eigentlich wird schon verlangt das man die Kamera blind auseinander und dann wieder zusammen bauen kann.

Meiner Meinung nach unverständlich, aber es gibt eben überall solche Leute, vorallem im Filmgewerbe :D




plexxart
Beiträge: 40

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von plexxart » Di 19 Apr, 2016 11:09

promo89 hat geschrieben: Es kann sein das ich vielleicht diesbezüglich einfach nochmal auf dich zu komm.
Na schauma moi ;-)

Auf Facebook bin ich auch vertreten und dort kann man AUCH Kontakt mit mir aufnehmen:

https://www.facebook.com/Foto-und-Filma ... 9656521591




rainermann
Beiträge: 1188

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von rainermann » Di 19 Apr, 2016 11:41

Wär mir viel zu umständlich mit hochkant drehen.
Wenn der Kunde nicht explizit 4K wünscht, und das wird er wahrscheinlich nicht, würde ich in 4K drehen, links und rechts beim Dreh im Sucher/Monitor abdecken und dann das ganze zB. in FCPX als 1080x1920 Projekt anlegen und schneiden. Hab's eben getestet, geht wunderbar. In FCPX ist man ja zB. völlig frei, was Abmessungen angeht. Ein jpg mit gewünschten Maßen erstellen, rein damit in die Timeline und anpassen lassen. Da geht hochkant, superbreit...alles. Evtl. ja bei anderen Schnittprogrammen auch möglich (?)
Und bei 4K Material lässt sich problemlos Full HD senkrecht rausholen.

PS. Ich lese gerade, Ihr dreh mit Red Epic Dragon. Das ist ja noch besser, da kann man ja bei 6K noch mehr rauscroppen!
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Rudolf Max
Beiträge: 852

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von Rudolf Max » Di 19 Apr, 2016 12:35

Hallo,

Ich habe da mal vor 15 Jahren einen Winkel für Hochkantbilder gebastelt. War viel im Einsatz, habe damit unzählige 360 Grad Fotos erstellt. Hat ein paar nachbestellte Ersatzeile meines damaligen Stativs verbaut, damit man die Kamera genauso einfach auf- und abmontieren kann, wie für normale Bilder...

Natürlich ist dieser Winkel nicht universell, er ist ganz speziell für meine Sony F-707 gebaut. Für Panoramen, die aus 12 Einzelfotos bestehen und hinterher am Rechner zusammen gestitcht werden, muss natürlich der Nodalpunkt genau stimmen.

Das Teil ist längst nicht mehr in Betrieb, zeigt aber deutlich, dass mit recht geringem Aufwand vertikale Bilder oder Videos machbar sind. Sogar mit passender Schenllspannplatte...

Wer hat heutzutage keinen Freund mit etwas technischem Verständnis und ein paar Werkzeugen... im Zeitalter von Facebook, wo doch jeder mindestens tausend Freunde hat. Da sind solche Basteleien doch ein Klacks...

Rudolf
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Jott
Beiträge: 13713

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von Jott » Di 19 Apr, 2016 12:39

Ja, geht prima (wobei du, Rainermann, als Kofferraumproduzent natürlich nicht wissen kannst, dass 4K nur Fake ist). Wird oft gemacht für Digital Signage in Hochkant: aus 4K-Material ausschneiden.

Ansonsten hat jeder Kameraverleih für ein paar Euro einen Stativ-Montagewinkel für quergelegte Kameras am Start. Echtes Hochkantfilmen ist durchaus auch gängig (Laufstegvideos für Shops etc.).




rainermann
Beiträge: 1188

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von rainermann » Di 19 Apr, 2016 12:56

...und ausserdem sollte ich hier nicht mit FCPX kommen. Meine Lösung ist vielleicht die allereinfachste und schnellste und billigste, aber ich hatte vergessen, dass das nach nix ausschaut vor dem Kunden und auch keinen Bastelspaß mit sich bringt. Dann lieber um 10 Ecken denken, rumschrauben und den Avidmonitor hochkant stellen ;-)
Erinnert mich an die Diskussion "meine neue USB 3 Platte braucht 12 Tage für 600GB, ich hol mir jetzt Thunderbolt!" - auf meinen Einwand hin, es läge dabei sicherlich nicht an USB 3 wurde ich 3x ignoriert (!), bis die Diskussion einschlief.
Slashcam ist halt ein Bastler- und Diskussionsforum (nix dagegen!!). Wer da mit zeit- und geldsparenden Tips kommt, ist ein Spielverderber (was dagegen).
So, zurück in meinen Kofferraum, muss was schneiden. Aber erst mach ich die Klappe zu, damit niemand mein MacBook sieht. Die glauben doch alle, ich schneid auf ner fetten Suite.
@Jott - danke, dass wenigstens einer ab und zu auf dem Boden bleibt.

PS ich bin auch gerne ein Baschtler und fand die Tips durchaus interessant. Aber beim Business schau ich dann doch lieber, was am meisten Sinn macht...




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 13:13

rainermann hat geschrieben:Wär mir viel zu umständlich mit hochkant drehen.
Wenn der Kunde nicht explizit 4K wünscht, und das wird er wahrscheinlich nicht, würde ich in 4K drehen, links und rechts beim Dreh im Sucher/Monitor abdecken und dann das ganze zB. in FCPX als 1080x1920 Projekt anlegen und schneiden. Hab's eben getestet, geht wunderbar. In FCPX ist man ja zB. völlig frei, was Abmessungen angeht. Ein jpg mit gewünschten Maßen erstellen, rein damit in die Timeline und anpassen lassen. Da geht hochkant, superbreit...alles. Evtl. ja bei anderen Schnittprogrammen auch möglich (?)
Und bei 4K Material lässt sich problemlos Full HD senkrecht rausholen.

PS. Ich lese gerade, Ihr dreh mit Red Epic Dragon. Das ist ja noch besser, da kann man ja bei 6K noch mehr rauscroppen!

Gute Idee. Werde es einmal ausprobieren. Ist eigentlich dasselbe filmen wie immer oder?




rainermann
Beiträge: 1188

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von rainermann » Di 19 Apr, 2016 13:22

Ja, würde (technisch) filmen, wie immer - dabei aber auf jeden Fall Sucher oder Monitor entsprechend abkleben oder markieren. Denn bildgestalterisch muss man natürlich umdenken und das fällt leichter, wenn man das schon vor Ort sieht. Erinnert mich ans frühere filmen mit 16mm oder 35mm Breitwand: Da waren z.T. auch Markierungen im Sucher - Mikro, Lampen etc. mussten rausgehalten werden, wurden aber am Rand zT. mit aufgenommen.
Daher sah man selbst in großen Hollywoodfilmen, die im Kino in Breitwand liefen, manchmal im TV auf 4:3 (naja, heute ja nicht mehr) oben das Mikro reinkucken. Macht einfach ein paar Tests, mit dem Dragonmaterial sicherlich überhaupt kein Problem!




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