cantsin
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von cantsin » Di 19 Apr, 2016 13:22

Warum nehmt nicht einfach einen ganz normalen 3D-Fotostativkopf wie diesen hier:

Bild

Damit lässt sich die Kamera problemlos hochkant stellen.




promo89
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 13:26

rainermann hat geschrieben:Ja, würde (technisch) filmen, wie immer - dabei aber auf jeden Fall Sucher oder Monitor entsprechend abkleben oder markieren. Denn bildgestalterisch muss man natürlich umdenken und das fällt leichter, wenn man das schon vor Ort sieht. Erinnert mich ans frühere filmen mit 16mm oder 35mm Breitwand: Da waren z.T. auch Markierungen im Sucher - Mikro, Lampen etc. mussten rausgehalten werden, wurden aber am Rand zT. mit aufgenommen.
Daher sah man selbst in großen Hollywoodfilmen, die im Kino in Breitwand liefen, manchmal im TV auf 4:3 (naja, heute ja nicht mehr) oben das Mikro reinkucken. Macht einfach ein paar Tests, mit dem Dragonmaterial sicherlich überhaupt kein Problem!
Ich werde es im Laufe der Woche einmal ausprobieren lassen und dann sehen wir, ob es klappt :)

Super, vielen Dank.
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promo89
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 13:27

cantsin hat geschrieben:Warum nehmt nicht einfach einen ganz normalen 3D-Fotostativkopf wie diesen hier:

Bild

Damit lässt sich die Kamera problemlos hochkant stellen.
Bis zu welchem Gewicht ist dieser Kopf belastbar?




cantsin
Beiträge: 4809

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von cantsin » Di 19 Apr, 2016 13:31

promo89 hat geschrieben: Bis zu welchem Gewicht ist dieser Kopf belastbar?
Das ist der Manfrotto 229 Super Pro Head - 12 kg.




Jake the rake
Beiträge: 612

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von Jake the rake » Di 19 Apr, 2016 13:43

Hoi,

Panther Keil-Neigeplatte (Tilt wedge) oder Ronford Baker F7.

Solltest du bei jedem größerem grip/Licht Verleiher bekommen...

Zur Not direkt bei Panther in München.

Kostet im Verleih ca. €40,- pro Tag... (die Panther Platte)

http://www.panther.tv/product/keil-neigeplatte/




rainermann
Beiträge: 1239

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von rainermann » Di 19 Apr, 2016 13:45

was beim Croppen natürlich beachtet werden muss - aber das sieht man ja beim Dreh im Sucher : man nutzt nur noch einen Teil des Objektives. D.h. ein Weitwinkel wird enger, man muss entsprechen weiter weg gehen im Vergleich zum Hochkant-Drehen.
Entsprechend auch das Spiel mit Tiefenschärfe. Einfach mal testen.




TonBild
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Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TonBild » Di 19 Apr, 2016 13:50

cantsin hat geschrieben:Warum nehmt nicht einfach einen ganz normalen 3D-Fotostativkopf wie diesen hier:

Damit lässt sich die Kamera problemlos hochkant stellen.
Der Manfrotto 229 Super Pro Head ist zwar bis 12kg ausgelegt, aber man kann damit nicht ruckelfrei schwenken. Es ist eben ein Foto-Kopf für Standbilder.

Und auch selbst wenn man nur Hochformat-Videoaufnahmen mit unbewegter Kamera machen möchte kann bei sehr schweren Kameras das Stativ bei zu eng gestellten Beinen umfallen.

Aber ansonsten würde es damit natürlich gehen.




TonBild
Beiträge: 1816

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TonBild » Di 19 Apr, 2016 14:02

Jake the rake hat geschrieben:Ronford Baker F7
Hier die Firmenseite:
http://www.ronfordbaker.co.uk/products/ ... s/atlas-7/



Oh Gott, der Ronford Baker Atlas 7 Fluid Head ist aber ein Monsterteil.

Die Hochformataufnahmen werden ab etwa 4 Minuten gezeigt. Das wäre für promo89 das ideale Gerät um Kunden und Auftraggeber zu beeindrucken wenn es kein Winkel aus dem Baumarkt sein soll.
;-)




TonBild
Beiträge: 1816

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TonBild » Di 19 Apr, 2016 15:03

promo89 hat geschrieben: Bei uns im Hause sind zwei RED Epic Dragons vorhanden.
Aber die nackte Kamera wiegt doch nur 2,27 kg. Wenn ihr daran noch ein geeignetes Objektiv anschließt, so könnte eine Objektivschelle die einfachste Möglichkeit sein. Geht aber meist nur bei schweren Teleobjektiven aus dem Fotobereich und viel mehr würde ich dem Bajonettverschluss auch nicht zumuten.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 16:27

rainermann hat geschrieben:was beim Croppen natürlich beachtet werden muss - aber das sieht man ja beim Dreh im Sucher : man nutzt nur noch einen Teil des Objektives. D.h. ein Weitwinkel wird enger, man muss entsprechen weiter weg gehen im Vergleich zum Hochkant-Drehen.
Entsprechend auch das Spiel mit Tiefenschärfe. Einfach mal testen.
Und genau das dachte ich mir bereits. Es sind Aufnahmen in einem Kosmetikstudio mit geplant, welches relativ schmal ist. Und da kommen wir zum Knackpunkt. Ich werde es aber ausprobieren.




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 16:29

TonBild hat geschrieben:
Jake the rake hat geschrieben:Ronford Baker F7
Hier die Firmenseite:
http://www.ronfordbaker.co.uk/products/ ... s/atlas-7/



Oh Gott, der Ronford Baker Atlas 7 Fluid Head ist aber ein Monsterteil.

Die Hochformataufnahmen werden ab etwa 4 Minuten gezeigt. Das wäre für promo89 das ideale Gerät um Kunden und Auftraggeber zu beeindrucken wenn es kein Winkel aus dem Baumarkt sein soll.
;-)
Da werde ich aber ganz genau genommen :))




Jott
Beiträge: 14578

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von Jott » Di 19 Apr, 2016 16:47

promo89 hat geschrieben:Es sind Aufnahmen in einem Kosmetikstudio mit geplant, welches relativ schmal ist. Und da kommen wir zum Knackpunkt. Ich werde es aber ausprobieren.
Hm? Ist doch perfekt, wenn es schmal ist. Oder willst du dort etwa hochkant filmen, nur WEIL es schmal ist?




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Di 19 Apr, 2016 17:15

Jott hat geschrieben:
promo89 hat geschrieben:Es sind Aufnahmen in einem Kosmetikstudio mit geplant, welches relativ schmal ist. Und da kommen wir zum Knackpunkt. Ich werde es aber ausprobieren.
Hm? Ist doch perfekt, wenn es schmal ist. Oder willst du dort etwa hochkant filmen, nur WEIL es schmal ist?
Hochkant filmen, weil der Monitor auf dem es ausgestrahlt wird, hochkant ist :)




Jott
Beiträge: 14578

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von Jott » Di 19 Apr, 2016 18:30

Das hoffe ich doch! :-)

Aber wieso dann die Sorge wegen eines schmalen Raumes? Du hättest ein Problem, wenn er nicht schmal wäre.




soan
Beiträge: 1236

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von soan » Mi 20 Apr, 2016 02:24

Ein L-Winkel tuts...die Kamera entsprechend befestigen, gerne zwei Libellen zum ausrichten nutzen. Hochkant drehen (und drehen)...




promo89
Beiträge: 219

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von promo89 » Mi 30 Nov, 2016 10:41

rainermann hat geschrieben:Wär mir viel zu umständlich mit hochkant drehen.
Wenn der Kunde nicht explizit 4K wünscht, und das wird er wahrscheinlich nicht, würde ich in 4K drehen, links und rechts beim Dreh im Sucher/Monitor abdecken und dann das ganze zB. in FCPX als 1080x1920 Projekt anlegen und schneiden. Hab's eben getestet, geht wunderbar. In FCPX ist man ja zB. völlig frei, was Abmessungen angeht. Ein jpg mit gewünschten Maßen erstellen, rein damit in die Timeline und anpassen lassen. Da geht hochkant, superbreit...alles. Evtl. ja bei anderen Schnittprogrammen auch möglich (?)
Und bei 4K Material lässt sich problemlos Full HD senkrecht rausholen.

PS. Ich lese gerade, Ihr dreh mit Red Epic Dragon. Das ist ja noch besser, da kann man ja bei 6K noch mehr rauscroppen!
Kennt jemand hierfür die Vorgehensweise bei Premiere Pro? Vielen Dank :)




TomStg
Beiträge: 1809

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von TomStg » Mi 30 Nov, 2016 13:15

promo89 hat geschrieben:Kennt jemand hierfür die Vorgehensweise bei Premiere Pro? Vielen Dank :)
Abmessungen und Winkel auf der Timeline sind nahezu beliebig. Also wie bei fast jedem NLE.




baerty
Beiträge: 4

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von baerty » Mi 30 Nov, 2016 15:34

Hallo ein Neuer, Bert, j-dach!

Seit Ihr Euch sicher, dass man die Red um 90 Grad dreht?
Und falls das so ist,bei meiner Epic Dragon sind Cal Maps und WÄRME..und so weiter..
immer eine schöne Geschichte.
Wie sieht es mit Hitzeentwicklung im Gehäuse aus, wenn man das macht?
Wäre schön blöd, das schöne Teil zu rösten.. Bert, schönen Tagauch :)




cantsin
Beiträge: 4809

Re: Filmaufnahmen im Hochformat - Erfahrungen?

Beitrag von cantsin » Mi 30 Nov, 2016 15:42

Da liegt noch echtes Innovations- und Marktpotential für Kamerahersteller - Videokameras zu bauen, die ohne Einschränkungen und Verrenkungen auch für Hochkantaufnahmen geeignet sind.

Bin mir sicher, dass wir das bald sehen werden. (Das meine ich nicht ironisch.)




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