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Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung



Für den unwahrscheinlichen Fall, daß sich jemand für Dinge außerhalb des Video-Universums interessieren sollte :-)
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Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 14:26

Sag doch gleich, er sei ein schäbiger Lump. Wärst in einer feinen Tradition damit.




Alf_300
Beiträge: 8011

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Alf_300 » Di 11 Jun, 2019 14:30

..didah
Bin schon gespannt was die Grüne Jugend ihren Nachkommen vererbt
denn Ich schätze den Weltverbesseren ergeht es sowie den Persern, den Ägyptern oder andern inzwischen vergangenen Hochkulturen




Funless
Beiträge: 3180

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Funless » Di 11 Jun, 2019 14:45

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 14:16
Funless hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 13:48

Letztendlich wäre es also egal wie und was man dir antwortet, es läuft bei dir eh' immer darauf hinaus, dass es "die anderen" sind. Und solange "die anderen" sich nicht für ihre Taten (die aus deiner Sicht natürlich bei Weitem schwerwiegender sind als das was du jemals zu tun in der Lage wärst) verantworten müssen, sollte man dich einfach nur in Ruhe lassen und sich lieber um "die anderen" kümmern.

Habe ich das so in etwa richtig erfasst?
Lobenswert, dass du dich immer über dich selbst ärgerst und nie bei anderen ein Problem siehst. Glückwunsch!
Ich finde es eher interessant, dass du auf meine Frage nicht antwortest. Oder habe ich dich damit etwa angegriffen, dich persönlich beleidigt?
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




roki100
Beiträge: 2219

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von roki100 » Di 11 Jun, 2019 14:50

auf jeden Fall sind die Diskussionen über Klimawandel kritischer und spanender als Klimawandel selbst. Die Köpfe kollabieren also vor katastrophale Erdereignisse.




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 14:56

Funless hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 14:45
Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 14:16

Lobenswert, dass du dich immer über dich selbst ärgerst und nie bei anderen ein Problem siehst. Glückwunsch!
Ich finde es eher interessant, dass du auf meine Frage nicht antwortest. Oder habe ich dich damit etwa angegriffen, dich persönlich beleidigt?
Nein. Was willst du nochmal wissen? Warum ich die anderen immer für was verantwortlich mache? Das tue ich nicht. Bloß, wenn ich für was verantwortlich sein sollte, dann rede ich mit mir und wenn ich andere verantwortlich mache, dann rede ich mit anderen. Deshalb liest du hier auch so wenig über die Dinge, für die ich verantwortlich bin.




jesus_christoph
Beiträge: 1

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von jesus_christoph » Di 11 Jun, 2019 15:03

Frank B, ich hoffe dass du außer diesem kleinen Forum sonst keine Plattform hast um diesen Bullshit weiter zu verbreiten. Tut echt weh beim lesen. Alleine "Gewaltiger Betrug am deutschen Steuerzahler" zeigt doch wessen Geistes Kind du bist: Mimimimimi. Mehr nicht.

Kürzen wir diese Diskussion doch folgendermaßen ab: Du bist scheinbar irgendein Filmschaffender, sonst wärst du vermutlich nicht in diesem Forum unterwegs. Warum denkst du dann irgendeine Ahnung von dem Thema zu haben? Mal abgesehen von deinem geilen "gesunden Menschenverstand" ?

Die Wissenschaft ist sich einig. Komplett. Geschlossen. Das reicht dir nicht? Du klammerst dich lieber an Verschwörungstheorien gegen den deutschen Steuerzahler? Wenn du das echt glaubst ist dir nicht zu helfen.

Schönen Tag.




dienstag_01
Beiträge: 9595

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von dienstag_01 » Di 11 Jun, 2019 15:04

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 14:56
Funless hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 14:45


Ich finde es eher interessant, dass du auf meine Frage nicht antwortest. Oder habe ich dich damit etwa angegriffen, dich persönlich beleidigt?
Nein. Was willst du nochmal wissen? Warum ich die anderen immer für was verantwortlich mache? Das tue ich nicht. Bloß, wenn ich für was verantwortlich sein sollte, dann rede ich mit mir und wenn ich andere verantwortlich mache, dann rede ich mit anderen. Deshalb liest du hier auch so wenig über die Dinge, für die ich verantwortlich bin.
Ich vermute mal, du unterliegst einem klitzekleinen Trugschluss, wenn du glaubst, Dingen, denen du verantwortlich sein solltest, nur dir selbst gegenüber verantwortlich zu sein.
Zuletzt geändert von dienstag_01 am Di 11 Jun, 2019 15:10, insgesamt 1-mal geändert.




vobe49
Beiträge: 600

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von vobe49 » Di 11 Jun, 2019 15:08

Ich misch mich hier mal ein - hatte einen Großteil meines Arbeitslebens mit den Problemen des Klimawandels zu tun. Dass der Mensch durch seine Tätigkeiten einen entscheidenden Anteil an der seit Beginn der Industrialisierung nachweisbaren Erderwärmung hat, gilt unter Wissenschaftlern als erwiesen. Die Frage ist doch nur, kann man hier gegensteuern und wenn ja, wie ! Klar ist, dass die immensen CO2-Emissionen verringert werden müssen, aber geht das, ohne dass unsere gesamte Zivilisation infrage gestellt wird.

Und jetzt kommen sie aus ihren Löchern und predigen den Weltuntergang und präsentieren die Lösung: Ausstieg aus der Kohleverstromung, Elektromobilität, Erneuerbare Energien und und und. Und wenn ihnen vorgerechnet wird, dass der weltweite CO2-Anteil Deutschlands nur 0,5 % betrifft und eine deutsche Null-Emission nichts aber auch garnichts an der unheilvollen Entwicklung verändern würde, argumentiert man mit der "Vorbildwirkung", die ein Vorangehen ja initiieren würde und die deshalb ja so wichtig sei. Ehrlich - wo Wissenschaftlichkeit einer Ideologie weicht, gehen bei mir als (atheistischen) Ostdeutschen die Alarmglocken an.

Jetzt denkt der eine oder andere vielleicht, ich wäre gegen den Klimaschutz - aber mit Nichten !! Es werden nur die völlig falsche Fragen gestellt und behandelt. Tatsächlich wirksamer Klimaschutz ist irre teuer und kann nur global behandelt werden ! Und trotzdem geht weder bei den Linken noch bei den Grünen im Bundestag - von den anderen spreche ich erst gar nicht - ein Getöse lös, wenn man wegen der dämlichen Forderung eines narzistischen blonden Waffenlobbyisten den Verteidigungsetat für eine unfähige Ministerin um weitere Milliarden Euro erhöht, damit sie die durch Schamperei vergammelten Panzerchen und Kampfhubschrauber bei der Bundeswehr reparieren oder den Leuten in Mali und Afghanistan unser Demokratieverständnis beibringen kann - denn sonst ist ja unsere Demokratie gefährdet - wissen wir ja alle.

So, und nun überlegt doch man, was man mit einem Teil der jährlich 42 Milliarden Euro - also sagen wir mal mit 50 % alles für den Klimaschutz, soziale Projekte oder den Aufbau rückständigerer Länder - die gibt es ja zwischenzeitlich auch im Westen der Republik - tun könnte. Besser noch: was könnte man mit den etwa 1,4 Billonen Dollar alles so anfangen, die die 10 größten Rüstungsnationen pro Jahr !! für die sogenannte Verteidigung ausgeben. Ganz Afrika ließe sich in wenigen Jahren (klimagerecht) sanieren. Wir könnten ohne die Verhinderungspolitik unserer "Umweltaktivisten" in der Wüste riesiger Solarenergie-Anlagen errichten, Wasserstoff produzieren und per Pipeline nach Europa schaffen. Vom Projekt DESERTEC spricht kein Mensch mehr - alles zu unsicher. Man stänkert lieber mit Manövern an der Grenze des anderen - von beiden Seiten; der Kalte Krieg lässt grüßen. Aber dem mündigen Bürgern ist's egal - der wählt Grün und beruhigt sein Gewissen, ehe er in sein Auto steigt. Amen.




roki100
Beiträge: 2219

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von roki100 » Di 11 Jun, 2019 15:35

Tropische Zeckenart überwintert erstmals in Deutschland

Nach dem Fund von sechs Exemplaren halten es Wissenschaftler für möglich, dass sich die Hyalomma-Zecke in Deutschland ansiedelt. Die Art überträgt ein gefährliches Virus.
....
....


Begünstigt der Klimawandel die Zeckenwanderung?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass mildere Temperaturen in Folge des Klimawandels die Wanderungsbewegung von Zecken, etwa aus Afrika nach Nordeuropa, befördern. Auch in den USA breiten sich bisher unbekannte Zecken aus. Die Wanderungsbewegungen von Zecken werden seit langem wissenschaftlich beobachtet. Bisher war es den Tieren allerdings oft nicht möglich gewesen, sich dauerhaft in neuen Regionen zu halten. Faktoren wie mildere Temperaturen könnten jedoch künftig das Überleben von Zeckenarten auch über die kalten Wintermonaten erleichtern. Dafür spricht nach Ansicht von Forschern aus den USA auch, dass sich die größere Verbreitung von Zeckenarten mit der höheren Durchschnittstemperatur im Winter deckt.

Um mehr über etwaige Wechselwirkungen von Klimaveränderungen und der Verbreitung von Zecken zu erfahren, rufen Forscherinnen und Forscher in Deutschland dazu auf, Zeckenexemplare zu fotografieren oder in ein Glas zu verpacken und einzuschicken.


https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... e-hyalomma




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 15:40

dienstag_01 hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 15:04
Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 14:56


Nein. Was willst du nochmal wissen? Warum ich die anderen immer für was verantwortlich mache? Das tue ich nicht. Bloß, wenn ich für was verantwortlich sein sollte, dann rede ich mit mir und wenn ich andere verantwortlich mache, dann rede ich mit anderen. Deshalb liest du hier auch so wenig über die Dinge, für die ich verantwortlich bin.
Ich vermute mal, du unterliegst einem klitzekleinen Trugschluss, wenn du glaubst, Dingen, denen du verantwortlich sein solltest, nur dir selbst gegenüber verantwortlich zu sein.
Diesem Trugschluss unterliege ich keinesfalls. Jedoch bin ich den hier versammelten Foristen keine Erklärung schuldig.

@vobe49

Du bist ein Beispiel dafür, wie man trotz Überzeugung vom Klimawandel noch seinen Verstand behalten kann. Danke für deinen Beitrag!




dienstag_01
Beiträge: 9595

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von dienstag_01 » Di 11 Jun, 2019 15:51

vobe49 hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 15:08
Ich misch mich hier mal ein - hatte einen Großteil meines Arbeitslebens mit den Problemen des Klimawandels zu tun. Dass der Mensch durch seine Tätigkeiten einen entscheidenden Anteil an der seit Beginn der Industrialisierung nachweisbaren Erderwärmung hat, gilt unter Wissenschaftlern als erwiesen. Die Frage ist doch nur, kann man hier gegensteuern und wenn ja, wie ! Klar ist, dass die immensen CO2-Emissionen verringert werden müssen, aber geht das, ohne dass unsere gesamte Zivilisation infrage gestellt wird.

Und jetzt kommen sie aus ihren Löchern und predigen den Weltuntergang und präsentieren die Lösung: Ausstieg aus der Kohleverstromung, Elektromobilität, Erneuerbare Energien und und und. Und wenn ihnen vorgerechnet wird, dass der weltweite CO2-Anteil Deutschlands nur 0,5 % betrifft und eine deutsche Null-Emission nichts aber auch garnichts an der unheilvollen Entwicklung verändern würde, argumentiert man mit der "Vorbildwirkung", die ein Vorangehen ja initiieren würde und die deshalb ja so wichtig sei. Ehrlich - wo Wissenschaftlichkeit einer Ideologie weicht, gehen bei mir als (atheistischen) Ostdeutschen die Alarmglocken an.

Jetzt denkt der eine oder andere vielleicht, ich wäre gegen den Klimaschutz - aber mit Nichten !! Es werden nur die völlig falsche Fragen gestellt und behandelt. Tatsächlich wirksamer Klimaschutz ist irre teuer und kann nur global behandelt werden ! Und trotzdem geht weder bei den Linken noch bei den Grünen im Bundestag - von den anderen spreche ich erst gar nicht - ein Getöse lös, wenn man wegen der dämlichen Forderung eines narzistischen blonden Waffenlobbyisten den Verteidigungsetat für eine unfähige Ministerin um weitere Milliarden Euro erhöht, damit sie die durch Schamperei vergammelten Panzerchen und Kampfhubschrauber bei der Bundeswehr reparieren oder den Leuten in Mali und Afghanistan unser Demokratieverständnis beibringen kann - denn sonst ist ja unsere Demokratie gefährdet - wissen wir ja alle.

So, und nun überlegt doch man, was man mit einem Teil der jährlich 42 Milliarden Euro - also sagen wir mal mit 50 % alles für den Klimaschutz, soziale Projekte oder den Aufbau rückständigerer Länder - die gibt es ja zwischenzeitlich auch im Westen der Republik - tun könnte. Besser noch: was könnte man mit den etwa 1,4 Billonen Dollar alles so anfangen, die die 10 größten Rüstungsnationen pro Jahr !! für die sogenannte Verteidigung ausgeben. Ganz Afrika ließe sich in wenigen Jahren (klimagerecht) sanieren. Wir könnten ohne die Verhinderungspolitik unserer "Umweltaktivisten" in der Wüste riesiger Solarenergie-Anlagen errichten, Wasserstoff produzieren und per Pipeline nach Europa schaffen. Vom Projekt DESERTEC spricht kein Mensch mehr - alles zu unsicher. Man stänkert lieber mit Manövern an der Grenze des anderen - von beiden Seiten; der Kalte Krieg lässt grüßen. Aber dem mündigen Bürgern ist's egal - der wählt Grün und beruhigt sein Gewissen, ehe er in sein Auto steigt. Amen.
Kannst du das für mich nochmal etwas präzisieren? Du bist der Auffassung, dass Klimaschutz in D keinerlei Auswirkung auf das (Welt-) Klima hat, willst aber trotzdem auf Kosten des Wehretats Klimaschutz betreiben? Wozu? Du nennst Vertreter anderer Auffassungen Ideologen, aber: Was ist das für eine absurde Logik, die du hier vertrittst?! Hä?!?!




domain
Beiträge: 10932

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von domain » Di 11 Jun, 2019 16:19

vobe49 hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 15:08
Tatsächlich wirksamer Klimaschutz ist irre teuer und kann nur global behandelt werden !
Die Entdeckung des sich vergrößernden Ozonloches sorgte 1985 für Panik, die dafür sorgte, dass es sehr wohl zu einem globalen Abkommen der Staatengemeinschaft kam, das auch Wirkung zeigte. War auch nicht so dermaßen eine Kostenfrage, weil es Alternativen gab.
Die Einigung sah vor, den FCKW-Einsatz bis 1995 um 50 %, bis 1997 um 85 % zu reduzieren.
Ab ca. 2013 stagnierte der Schrumpfungprozess des Ozonloches allerdings.
Es wurde festgestellt, dass eine unbekannten Quelle in Ostasien seit ca. 2012 signifikante FCKW-Mengen von etwa 13.000 t jährlich emittiert. Laut Recherchen ist dies darauf zurückzuführen, dass zahlreiche chinesische Baustoffhersteller CFC-11 bei der Herstellung von Isolierschaum einsetzen.
Die chemische Stabilität macht diese Gase in der Atmosphäre nur schwer abbaubar (mittlere Verweildauer je nach Produkt zwischen 44 und 180 Jahre) und nebenbei ist der Treibhauseffekt einiger FCKWs bis zu 10000-fach stärker als CO2.




Funless
Beiträge: 3180

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Funless » Di 11 Jun, 2019 16:21

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 15:40
dienstag_01 hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 15:04

Ich vermute mal, du unterliegst einem klitzekleinen Trugschluss, wenn du glaubst, Dingen, denen du verantwortlich sein solltest, nur dir selbst gegenüber verantwortlich zu sein.
Diesem Trugschluss unterliege ich keinesfalls. Jedoch bin ich den hier versammelten Foristen keine Erklärung schuldig.
Da bist du also den hier versammelten Foristen keine Erklärung schuldig? Lässt dir jedoch nicht nehmen mit Vehemenz darauf hinzuweisen, dass aus deiner Sicht die "Schuld" für alles bei anderen liegt und zwar nur bei anderen? Analysiert man jedoch sachlich deine Argumentation und weist dich daraufhin auf ein bestimmtes Verhaltensmuster hin, bist du dann wiederum keinem eine Erklärung schuldig? Also dort wo ich herkomme nennt man das Rosinenpickerei und ist einer sachlichen Diskussion, respektive Debatte leider nicht besonders förderlich.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 16:25

Das kannst du nennen wie du willst, Funless. Ich schreibe hier meine Diskussionsbeiträge, die ich auch begründet habe. Mehr kann ich nicht für dich tun.




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Di 11 Jun, 2019 16:40

dienstag_01 hat geschrieben: Du bist der Auffassung, dass Klimaschutz in D keinerlei Auswirkung auf das (Welt-) Klima hat, willst aber trotzdem auf Kosten des Wehretats Klimaschutz betreiben? Wozu?
Ich habe vobe49 so verstanden, dass man auf grüner Seite nicht selbstgerecht so tun soll, als ob eine strikte, grüne Verzichts- und Reglementierungspolitik das Weltklima im Alleingang rettet, wenn der Einfluss - wissenschaftlich berechnet (ich kann's nicht nachprüfen) - eines Landes doch eher klein ist.

Ich schrieb ja als Nachtrag auf der vorherigen Seite, dass man das Langzeit-Thema 'Umwelt' nicht allein Den Grünen überlassen sollte, die sich dann moralisch damit aufplustern - es würde auch den übrigen Parteien ganz gut anstehen.

Es wäre also fürs Thema Umweltschutz durchaus von Vorteil, wenn das Anliegen auch in konservativer oder linker Variante gewählt werden könnte, ohne dass man sich dafür dem Gesamtpaket "Grün" verpflichten müsste, wenn einem das widerstrebt.

Das Projekt sollte im Idealfall über-parteilich als Langzeitprojekt bestehen bleiben und weiterentwickelt werden.

Aber das widerspricht dann dem 4-Jahres-Wahlzyklus.

Bestes Beispiel: Trump in den USA, der - kaum im Amt - sich sogleich daran machte, sämtliche Gesetze der Obama-Regierung zu annullieren - inkl. Umwelt- und Klimaschutz.
Auf diese Weise werden solche Langzeitprojekte natürlich schwierig bis unmöglich.

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 15:40
@vobe49

Du bist ein Beispiel dafür, wie man trotz Überzeugung vom Klimawandel noch seinen Verstand behalten kann. Danke für deinen Beitrag!
Ein Sinneswandel - warum? Denn vobe49 ist ja klar für Klima- und Umweltschutz.

Aber offenbar nicht für grüne Zwängerei und Besserwisserei (und vielleicht Doppelmoral - das Bsp. am Ende mit dem Auto .. aber das "Wasser predigen und Wein trinken"-Syndrom betrifft andere Parteien genauso) plus Umlagerung der Finanzierung auf die Bevölkerung (eher für Kürzungen bei Militärausgaben - am besten global).

Mit dem Ansatz könntest Du Dich also auch eher mit Klima- und Umweltschutz anfreunden?

domain hat geschrieben: Die Entdeckung des sich vergrößernden Ozonloches sorgte 1985 für Panik, die dafür sorgte, dass es sehr wohl zu einem globalen Abkommen der Staatengemeinschaft kam, das auch Wirkung zeigte. ...
Ein anderes Beispiel, das Wirkung zeigte, war die Entfernung von Phosphat-Zusätzen aus Waschmitteln aller Art, die die Binnengewässer überdüngten mit der Folge von übermässigem Algenwachstum, Sauerstoffmangel (beim Abbau der Algen), Fischsterben.

Seither sind die Nitrat-Einträge duch landwirtschaftliche Düngung nach wie vor ein Problem mit vergleichbarer Wirkung, was aber durch Schutzzonen um Gewässer und andere Massnahmen einigermassen im Zaum zu sein scheint.

Beim Plastik-Problem in Binnengewässern wäre z.B. ein Verbot (an die Industrie) von Mikroplastik-Kügelchen in Kosmetika ein Ansatz, wenigstens hierbei nicht denselben Fehler wie in den Meeren im grösseren Makro-Maßstab zu machen.
Und bisher ging das Leben eigentlich bei Schampoo & Co auch ganz erträglich ohne solche Weichmacher-Minikügelchen seinen Gang.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 11 Jun, 2019 16:53, insgesamt 1-mal geändert.




Funless
Beiträge: 3180

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Funless » Di 11 Jun, 2019 16:53

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:25
Das kannst du nennen wie du willst, Funless. Ich schreibe hier meine Diskussionsbeiträge, die ich auch begründet habe. Mehr kann ich nicht für dich tun.
Doch das kannst du allerdings. Und zwar bitte sachlich begründen, denn das tust du bedauerlicherweise nicht. Du setzt in dieser Diskussion Wissenschaft mit Religion gleich, weil beides aus deiner Sicht mit dem Glauben an etwas zu tun hätte. Diese Argumentation ist jedoch nachweislich nicht korrekt. Denn ...

Bei der Wissenschaft geht es nicht um Glauben, sondern zuerst um Vermutungen (und das ist ein signifikanter Unterschied) die als Theorie formuliert werden. Solange diese Theorie dann nach wissenschaftlich definierten Maßstäben nicht bewiesen ist, bleibt sie weiterhin eine Theorie. Ist sie jedoch bewiesen, dann gilt sie als Fakt. Zumindest solange bis das Gegenteil bewiesen wurde. Ein einfach Beispiel: 2+2 ist 4. Ich erlaube mir anzunehmen, dass du diesem Ergebnis nicht widersprechen wirst, denn das ist problemlos von jedem selbst überprüfbar. Nimmst du zwei Objekte und packst zwei weitere Objekte hinzu hast du vier Objekte. Ist ein Fakt. Da gibt es nichts alternatives und bisher hat noch niemand beweisen können, dass daraus sechs oder zehn oder drei Objekte werden wenn man zu zwei Objekten zwei weitere dazu packt.

Und in weit größerem Maßstab werden von den (von dir liebevoll betiltelten) "Klimahysterikern" ebenfalls bewiesene Fakten in dieser Diskussion eingebracht. Nur weil es Dir und mir an entsprechendem Fachwissen fehlt diese Beweise selber nach zu prüfen, heißt das noch lange nicht, dass es eine "Sache des Glaubens" wäre. Denn es ist ja auch keine Sache des Glaubens, dass 2+2=4 ist. Auch wenn mir persönlich dieses Ergebnis nicht passen mag, weil mir lieber wäre, dass 2+2=10 wäre, ist es mir nicht möglich daraufhin die komplette Mathematik anzuzweifeln nur weil ich die zwanzigste Nachkommastelle von Pi nicht brechnen kann oder mit den Fibonacci Zahlen nichts anzufangen weiß.

Verstehst du was ich versuche dir mitzuteilen? ich gebe mir wirklich äußerste Mühe in dieser Diskussion mit dir nicht in Emotionalität zu verfallen (so groß die Versuchung ob deiner Einstellung auch ist) und würde mir wünschen, dass du ebenfalls versuchen würdest etwas Sachlichkeit einzubringen.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 16:54

Skeptiker hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:40

Ein Sinneswandel - warum? Denn @vobe49 ist ja klar für Klima- und Umweltschutz.

Aber offenbar nicht für grüne Zwängerei und Besserwisserei plus Umlagerung der Finanzierung auf die Bevölkerung (eher für Kürzungen bei Militärausgaben - am besten global).

Mit dem Ansatz könntest Du Dich also auch eher mit Klima- und Umweltschutz anfreunden?
Du hast es genau richtig erkannt. Ich hatte es ja auch nun schon mehrfach geschrieben, dass ich natürlich für den Umwelt- und Naturschutz bin. Ich sehe das allerdings nicht so sehr im Zusammenhang mit Militärausgaben. Ausgaben haben wir viele. Deshalb braucht der Staat ja auch so viel Geld. Er braucht ja auch nicht zu sparen. Er holt es sich einfach über Steuern und Abgaben von seinen Bürgern, wenn ers verpulvert hat. Das unterscheidet ihn auch von der Wirtschaft. Die muss, um an das Geld der Menschen zu kommen, ihnen ein Produkt verkaufen, das die Menschen brauchen und haben wollen. Das muss der Staat nicht. Nein, mir geht es tatsächlich um den Betrug, den der Staat an seinen Bürgern begeht und um dessen Vorgaukelung falscher Tatsachen. Vobe49 hat es sehr schön erklärt, wie hoch unser Anteil am Weltklima ist. Die Anstrengungen, die uns hier aufgelegt werden, werden keinen maßgeblichen Einfluss auf das Weltklima haben, aber viele werden sich an unserem Steuergeld gesund stoßen.




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Di 11 Jun, 2019 17:02

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:54

... Die Anstrengungen, die uns hier aufgelegt werden, werden keinen maßgeblichen Einfluss auf das Weltklima haben, aber viele werden sich an unserem Steuergeld gesund stoßen.
Jetzt liegt ein Gegenargument natürlich geradezu auf der Hand:

Wenn sich die Anstrengungen summieren, weil die anderen Länder auch mitmachen (ist reichlich optimistisch, ich weiss), ist der globale Einfluss doch noch da.

Nehmen wir mal an, das gelänge.

Dann vergehen für eine messbare Wirkung der Massnahmen aufgrund der Reaktions-Trägheit angeblich nochmals Jahre bis Jahrzehnte - dieser Effekt muss also auch noch mit in die Langzeit-Berechnung!

Wie schon mehrfach geschrieben: Ein Grundproblem, warum die ganze Geschichte so schwer zu vermitteln ist ("bringt nichts - man sieht ja überhaupt keinen Unterschied!") sind die langen Zeitskalen, die Generationen überspringen können.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 11 Jun, 2019 17:06, insgesamt 1-mal geändert.




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 17:05

Funless hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:53
Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:25
Das kannst du nennen wie du willst, Funless. Ich schreibe hier meine Diskussionsbeiträge, die ich auch begründet habe. Mehr kann ich nicht für dich tun.
Doch das kannst du allerdings. Und zwar bitte sachlich begründen, denn das tust du bedauerlicherweise nicht. Du setzt in dieser Diskussion Wissenschaft mit Religion gleich, weil beides aus deiner Sicht mit dem Glauben an etwas zu tun hätte. Diese Argumentation ist jedoch nachweislich nicht korrekt.
Du hast leider überhaupt nicht verstanden, worum es mir ging. Ich habe niemals Wissenschaft mir Religion gleichgesetzt, allerdings habe ich behauptet, dass Wissenschaftshörigkeit zur Religion werden kann. Wissenschaft ist auch nicht das Gegenteil von Religion, dass sich beide ausschließen könnten. Wissenschaftliche Arbeit muss frei und ergebnisoffen sein. Das ist sie leider nicht mehr bei uns nach meiner Einschätzung, denn Wissenschaftler, die zu Ergebnissen kommen, die der gängigen Lehrmeinung nicht entsprechen, werden oft ins Abseits gestellt und verlieren ihre Reputation. Auch das habe ich geschrieben.
Aber darüber haben wir uns ja nun schon genügend ausgetauscht. Am besten, du arbeitest dich nochmal durch diesen Thread.




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Di 11 Jun, 2019 17:18

Skeptiker hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 17:02
Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:54

... Die Anstrengungen, die uns hier aufgelegt werden, werden keinen maßgeblichen Einfluss auf das Weltklima haben, aber viele werden sich an unserem Steuergeld gesund stoßen.
Jetzt liegt ein Gegenargument natürlich geradezu auf der Hand:
Wenn sich die Anstrengungen summieren, weil die anderen Länder auch mitmachen (ist reichlich optimistisch, ich weiss), ist der globale Einfluss doch noch da.
Nehmen wir mal an, das gelänge.
Das Gegenteil passiert. Die großen Wirtschaftmächte kümmern sich keinen Deut darum, lediglich, wenn die Atemluft so giftig wird, dass die Menschen scharenweise umkippen.
Ich hatte das neulich in einem anderen Thread mal gefragt. Kannst du mir erklären, warum man mit einem Smart Diesel mit 800ccm von 2009 nicht in eine Dieselfahrverbotszone einfahren darf, allerdings mit einem Dodge Ram mit 5,7l Benzinmotor? Klar, der Dodge ist kein Diesel. Und warum sind die Stickoxidgrenzwerte in Büroräumen bei 950 Mikrogramm/m3 und im öffentlichen Straßenverkehr bei 40 Mikrogramm ? Wenn man die Stickoxidgrenzwerte im Straßenverkehr auf 100 Mikrogramm setzen würde, würden die Diesel weiter fahren können (das wären neunmal weniger als der Grenzwert für Büro- und Arbeitsräume). Der Wert ist willkürlich gesetzt. Deshalb muss die Autoindustrie mogeln. Sie schafft die immer strafferen Werte nur mit Tricks. Und nun haben sie den schwarzen Peter. Übrigens ist mein Diesel kein VW. Von meinem Autohersteller ist mir kein Manipulationsversuch bekannt. Dennoch hat mein Auto einen großen Teil seines Wertes verloren. Das hat nichts mehr mit Umweltschutz zu tun, sondern mit der Vorbereitung auf eine enorme Gelderzeugungquelle. Der Umweltschutz ist nur das religiöse Mäntelchen, das man braucht, um die Leute auszunehmen. Und man lacht sich eckig über diese dämlichen Anhänger dieser Religion, die das auch noch bejubeln.

Und wenn du schon so viel Wert auf Vorbildfunktion legst, warum fliegt dann Frau Merkel nach Amerika zur Harvarduniversität, um sich dort einen Preis abzuhlolen und eine Rede zu halten? Hätte man da nicht einfach eine Schaltung machen können? Ich sag es dir. Weil sie genau auf das Klima scheißt. Sie weiß genau, dass sie nichts ändern kann daran.

Man kann auch gerne wie vobe49 von der Klimaveränderung überzeugt sein. Das ist seine Sache und seine Erkenntnis. Aber man sollte trotzdem sich nicht verarschen lassen. Finde deshalb seinen Beitrag weiter oben wichtig.




Frank Glencairn
Beiträge: 9427

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank Glencairn » Di 11 Jun, 2019 18:31

Hayos hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 11:59


- fossile Energie ist endlich
- dreckige Luft im Stadtraum durch Verbrennungen von fossillen Stoffen, der uns vergiftet
- Mikroplastik im Wasser
- Monokulturen für Fleisch zerstören den Regenwald
- dass wir Dinge für den Müll produzieren (Stichwort geplante Obsolzenz, Kleidung nicht wegschmeißen nur weil außer Mode bzw. mal flicken etc)
- allgemeiner Raubbau am Planten Erde, der nun mal "endlich" ist
Ich muß heute Abend leider noch arbeiten, und hab deshalb erst morgen Zeit was detaillierteres zu schreiben aber zu deinen "Fakten" hier sag ich noch schnell was.

1. "fossile Energie ist endlich" das ist unter Wissenschftler höchst umstritten und hauptsächlich die Meinung der Öl- und Gas-Lobby.

2. "dreckige Luft im Stadtraum durch Verbrennungen von fossillen Stoffen, der uns vergiftet"
Das ist unter Wissenschaftlern nicht mal umstritten, auf der Seite des Bundesumweltamtes kannst du deutlich sehen, daß die Luft seit beginn der Messungen jedes Jahr sauberer wird, und wir heute - selbst an der Stuttgarter Stickstoff-Feinstaub Hölle Neckartor - die reinste Luft seit 30 Jahren atmen. Im Vergleich zu den 70er/80er Jahren Leben wir heute alle in Luftkurorten. Wenn du dir wirklich sorgen um deine Atemluft machst, solltest du U-Bahnen meiden, die reißen sämtliche Grenzwerte um ein vielfaches.

3. "Mikroplastik im Wasser"
Das hat zwar nix mit dem Klima zu tun, aber von mir aus - ich nehme an du hast immer nur reine Leinen/Bauwoll/Wolle Klamotten gekauft.

4. "Monokulturen für Fleisch zerstören den Regenwald"
Soja wird nicht als Viehfutter angebaut, sondern wegen dem Öl - das giftige Sojamehl das nach dem auspressen übrig bleibt ist der Abfall der Sojaölproduktion. Kann man natürlich auch wie früher einfach auf ne Halde kippen, statt es zu entgiften und an Kühe zu verfüttern. Wegen deutschen Kühen wird jedenfalls keine einzige Sojabohne angebaut.

5. "dass wir Dinge für den Müll produzieren (Stichwort geplante Obsolzenz, Kleidung nicht wegschmeißen nur weil außer Mode bzw. mal flicken etc)"
Da bin ich ganz bei dir, obwohl mich das nicht betrifft.

6. "allgemeiner Raubbau am Planten Erde, der nun mal "endlich" ist"
Schwieriges Thema, weil das im Endeffekt immer auf eine Bevölkerungsreduktion raus läuft, wenn man es zu ende denkt - und das will keiner hören.




vobe49
Beiträge: 600

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von vobe49 » Di 11 Jun, 2019 18:57

Hallo dienstag_1,
die mit dem Klimawandel einhergehenden Probleme lassen sich nicht mit ideologischer Borniertheit, sondern nur durch technische Innovationen lösen - also mit Hilfe von Forschung und Entwicklung (es sei denn, wir wollen zurück in die Höhlen - ohne Handy und Auto). Und das kostet Geld - sehr viel Geld. Sprecht doch mal mit den Universitäten, Hochschulen und namhaften Forschungsinstituten. Man könnte auf vielen Gebieten viel schneller vorankommen, wenn mehr Geld da wäre - ist's aber nicht, weil's in andere zum Teil sehr fragwürdige Bereiche geht - wie zum Beispiel in die Rüstung.

Eines der weltweit größten und wichtigsten innovativen Vorhaben ist der (Vor)Fusionsreaktor ITER, der für ca. 15 Milliarden Euro gerade in Süd-Frankreich von mehreren Staaten in Gemeinschaft gebaut wird. Man denkt, dass man mit dem ITER erstmals eine Fusionsreaktion mit positiver Energiebilanz erzielen wird. Der ITER wird also endlich die Vorstufe zu einem richtigen Kernfusionsreaktor sein. Die Entwicklung könnte mit deutlich mehr Geld viel schneller gehen und so das Energie- vs. Klimaproblem der Menschheit lösen, ehe es zu spät ist. Unfälle wie bei Atomkraftwerken sind quasi ausgeschlossen und Radioaktivität ist unvergleichlich niedriger. Was machen wir (die Menschheit) trotz des Wahnsinns in zwei riesengroßen Weltkriegen aber noch immer - wir rüsten weiter auf - haben nichts gelernt - laufen den Rattenfängern noch immer hinterher - weil: die Erde sechs mal in die Luft sprengen reicht nicht - sieben mal ist sicherer :-( Ich sage nur: 1,4 Billionen Dollar pro Jahr !! Wer das politisch rechtfertigt, dem ist das Klima sch...egal.




Funless
Beiträge: 3180

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Funless » Di 11 Jun, 2019 20:00

Frank B. hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 17:05
Funless hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 16:53


Doch das kannst du allerdings. Und zwar bitte sachlich begründen, denn das tust du bedauerlicherweise nicht. Du setzt in dieser Diskussion Wissenschaft mit Religion gleich, weil beides aus deiner Sicht mit dem Glauben an etwas zu tun hätte. Diese Argumentation ist jedoch nachweislich nicht korrekt.
Du hast leider überhaupt nicht verstanden, worum es mir ging. Ich habe niemals Wissenschaft mir Religion gleichgesetzt, allerdings habe ich behauptet, dass Wissenschaftshörigkeit zur Religion werden kann. Wissenschaft ist auch nicht das Gegenteil von Religion, dass sich beide ausschließen könnten. Wissenschaftliche Arbeit muss frei und ergebnisoffen sein. Das ist sie leider nicht mehr bei uns nach meiner Einschätzung, denn Wissenschaftler, die zu Ergebnissen kommen, die der gängigen Lehrmeinung nicht entsprechen, werden oft ins Abseits gestellt und verlieren ihre Reputation. Auch das habe ich geschrieben.
Aber darüber haben wir uns ja nun schon genügend ausgetauscht. Am besten, du arbeitest dich nochmal durch diesen Thread.
Vielen Dank für deinen Hinweis, allerdings (ob du’s glaubst oder nicht und selbstredend glaubst du mir nicht) verfolge ich diesen Thread seit seinem ersten Posting sehr intensiv und mache mir auch die Mühe jeden Beitrag (inkl. deiner und seien sie noch abstrus) zu lesen.

Deine Antwort an mich bzw. die Unterlassung einer sachlichen Antwort auf meine Mathematik Analogie und erst recht deine darauffolgende Antwort an Skeptiker beweist leider unmissverständlich dass du kein Interesse an einer sachlichen Diskussion hast. Du biegst Dir alles so zurecht wie es dir passt und nach dem harten Arbeitstag heute fehlt mir ehrlich gesagt auch die Lust hier herein zu zitieren was du heute, gestern und vorgestern von Dir gegeben hast. Die Widersprüchlichkeit deiner Argumentation wird eh‘ jedem bewusst der sich durch diesen Thread „durcharbeitet“.

Das einzig bedauerliche ist, dass mich deine Reaktion nicht überrascht.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Darth Schneider
Beiträge: 3541

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Di 11 Jun, 2019 20:00

Kernfusion
Das Problem mit der sinnvoll Energie erzeugenden Kernfusion Technologie ist, unter anderm,
das es konstante, sehr, sehr hohe Hitze braucht um so ein Teil sinnvoll am laufen zu halten...so was in der Art wie ne kleine Sonne...
Heute ist das, so was von unmöglich zu bewerkstelligen, viel zu viel Energie wird für das erzeugen der enormen Hitze, benötigt, die dringend von Nöten ist, um ein Fusion Reaktor zu betreiben...

Da genügt bei weitem, keine Solarenergie, und auch keine erneuerbare Energiequelle und auch keine Atomkraft, um mit Kernfusion nutzbare Energie zu erzeugen.
Lets Talk about this in 500 Years..😜
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




dienstag_01
Beiträge: 9595

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von dienstag_01 » Di 11 Jun, 2019 20:36

vobe49 hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 18:57
Hallo dienstag_1,
die mit dem Klimawandel einhergehenden Probleme lassen sich nicht mit ideologischer Borniertheit, sondern nur durch technische Innovationen lösen - also mit Hilfe von Forschung und Entwicklung (es sei denn, wir wollen zurück in die Höhlen - ohne Handy und Auto). Und das kostet Geld - sehr viel Geld. Sprecht doch mal mit den Universitäten, Hochschulen und namhaften Forschungsinstituten. Man könnte auf vielen Gebieten viel schneller vorankommen, wenn mehr Geld da wäre - ist's aber nicht, weil's in andere zum Teil sehr fragwürdige Bereiche geht - wie zum Beispiel in die Rüstung.

Eines der weltweit größten und wichtigsten innovativen Vorhaben ist der (Vor)Fusionsreaktor ITER, der für ca. 15 Milliarden Euro gerade in Süd-Frankreich von mehreren Staaten in Gemeinschaft gebaut wird. Man denkt, dass man mit dem ITER erstmals eine Fusionsreaktion mit positiver Energiebilanz erzielen wird. Der ITER wird also endlich die Vorstufe zu einem richtigen Kernfusionsreaktor sein. Die Entwicklung könnte mit deutlich mehr Geld viel schneller gehen und so das Energie- vs. Klimaproblem der Menschheit lösen, ehe es zu spät ist. Unfälle wie bei Atomkraftwerken sind quasi ausgeschlossen und Radioaktivität ist unvergleichlich niedriger. Was machen wir (die Menschheit) trotz des Wahnsinns in zwei riesengroßen Weltkriegen aber noch immer - wir rüsten weiter auf - haben nichts gelernt - laufen den Rattenfängern noch immer hinterher - weil: die Erde sechs mal in die Luft sprengen reicht nicht - sieben mal ist sicherer :-( Ich sage nur: 1,4 Billionen Dollar pro Jahr !! Wer das politisch rechtfertigt, dem ist das Klima sch...egal.
Ok, also deiner Meinung nach sollte man auf uns rettende Erfindungen hinarbeiten, bis zu deren Verfügbarkeit aber keine konkreten Maßnahmen ergreifen, denn das wäre ideologisch borniert. Und wenn diese Erfindungen nicht kommen, dann... äh, was dann? Klingt für mich nach einem ziemlich unausgegorenen Plan.




rdcl
Beiträge: 482

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von rdcl » Di 11 Jun, 2019 20:42

Frank B. hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 10:46
Habe die Beiträge nach meinem letzten Post hier nur überflogen und möchte Rudi widersprechen. Ich bin schon für viel weniger ins OT verschoben worden, als hier gegenüber anderen, offensichtlich auch mich, geäußert wurde. Vor allem das Christen-und Religionsbashing und das Einstufen solcher Menschen als rückschrittlich - hier im Thread bin wohl eher ich gemeint - finde ich nur noch dämlich und erbärmlich. Auch hier hat die Indoktrination des letzten Jahrhunderts ganze Arbeit geleistet. Als würden nicht heute Scharen von Christen und anderen religiösen Menschen fleißig in den Eliten der Spitzenforschung tätig sein. Als würden sich Glaube und Wissenschaft gegenseitig ausschließen. Im Gegenteil, ich bin der Meinung, dass die vermeintliche Abschaffung der Religion aus der Wissenschaft (bitte nicht so verstehen, dass religiöse Prinzipien der Wissenschaft zugrunde gelegt werden sollen), neue Religion gebiert, was man m. E. hier an der Diskussion auch deutlich sieht. Euch allen ein schönes Pfingstfest noch.
Wenn man Menschen und Ideologien folgt die solche Ansichten verteten, muss man wohl damit rechnen, von vielen Menschen als rückständig betrachtet zu werden:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... franziskus




Hayos
Beiträge: 186

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Hayos » Di 11 Jun, 2019 20:44

Frank Glencairn hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 18:31
1. "fossile Energie ist endlich" das ist unter Wissenschftler höchst umstritten und hauptsächlich die Meinung der Öl- und Gas-Lobby.
Da es auch mal eine Zeit auf der Erde gab, wo kein Leben vorhanden war, MUSS fossile Energie endlich sein. Simple Mathematik.
2. "Im Vergleich zu den 70er/80er Jahren Leben wir heute alle in Luftkurorten."
Nur weil es weniger dreckig ist als früher (aber eben immer noch dreckig) soll ich das weg-ignorieren? Da ich alle paar Wochen zwischen Stadt und tiefster Provinz wechsel, fällt mir der Unterschied stark auf, da brauche ich nicht mal Messstationen (die das aber bestätigen).
3. "Mikroplastik im Wasser" - Das hat zwar nix mit dem Klima zu tun, aber von mir aus - ich nehme an du hast immer nur reine Leinen/Bauwoll/Wolle Klamotten gekauft.
Ich bin zb in meinem Leben noch nie geflogen, aber selbst wenn, darf ich also nur Zustände kritisieren, wenn ich selber eine weiße Weste habe?
4. Soja wird nicht als Viehfutter angebaut, sondern wegen dem Öl - das giftige Sojamehl das nach dem auspressen übrig bleibt ist der Abfall der Sojaölproduktion
Also da würde ich gerne mal eine Quelle zu haben (ganz ohne Ironie).
6. "allgemeiner Raubbau am Planten Erde, der nun mal "endlich" ist"
Schwieriges Thema, weil das im Endeffekt immer auf eine Bevölkerungsreduktion raus läuft, wenn man es zu ende denkt - und das will keiner hören.
Bin ich ganz deiner Meinung, da kommt man letzten Endes nicht drum rum.




Darth Schneider
Beiträge: 3541

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Di 11 Jun, 2019 21:08


Schaut’s euch an..
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Mi 12 Jun, 2019 00:00

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 11 Jun, 2019 21:08
Schaut’s euch an..
(Mit Link zum Lesch-Vortrag, YouTube-Datum ist Mitte Mai 2018)
Guter Link, guter Mann (und bekennender Christ .. ich schreibe das nur, weil Religion zuvor ein Diskussionsthema war), den man nicht als Clown und Populisten abtun sollte - dafür ist er zu clever und weiss zu viel, und er kommt mit Engagement statt Tunnelblick daher), interessanter Vortrag (ich habe kurz reingehört und werde das lang nachholen)!

Frank B. hat geschrieben:... Kannst du mir erklären, warum man mit einem Smart Diesel mit 800ccm von 2009 nicht in eine Dieselfahrverbotszone einfahren darf, allerdings mit einem Dodge Ram mit 5,7l Benzinmotor? Klar, der Dodge ist kein Diesel. Und warum sind die Stickoxidgrenzwerte in Büroräumen bei 950 Mikrogramm/m3 und im öffentlichen Straßenverkehr bei 40 Mikrogramm ? Wenn man die Stickoxidgrenzwerte im Straßenverkehr auf 100 Mikrogramm setzen würde, würden die Diesel weiter fahren können (das wären neunmal weniger als der Grenzwert für Büro- und Arbeitsräume). Der Wert ist willkürlich gesetzt. Deshalb muss die Autoindustrie mogeln. Sie schafft die immer strafferen Werte nur mit Tricks. Und nun haben sie den schwarzen Peter. ...
Nein ich kann es nicht erklären, und es klingt nicht nach einem schlüssigen, durchdachten, abgewogenen, allgemein wirksamen Konzept - eher nach Schnellschuss-Politik.

Ich finde es schade, dass mit solch übereilten Ad hoc-Massnahmen diejenigen vergrault werden, die eigentlich auch guten Willens wären gegenüber der Umweltschutz-Thematik, aber sich durch solche irgendwie kleinkarierte Zwängerei (die auch ans eigene Geld geht) dann frustriert davon abwenden und sich sagen "Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!".

Ich frage mich auch, ob die nun um sich greifenden, totalen Verbote von Plastiksäcken und -artikeln wirklich die entscheidenden Massnahmen zur Entschärfung der "Zu viel Plastik in der Umwelt"-Problematik darstellen.
Selbst die ganz dünnen, transparenten, so praktischen Säcke für Gemüse und Früchte sind davon betroffen (oder sollen es künftig sein).

Ich wäre hier (zumindest parallel) für intelligente Forschung zu abbaubarem "Plastik".

Klar, wenn's keine Plastiksäcke mehr gibt, kann man sie auch nicht aus dem Autofenster werfen oder in den nächsten Fluss kippen.

Aber dann kippt man vielleicht andere Säcke in Flüsse oder Landschaft.

Die komplette Ökobilanz 'Plastiksack versus Papiertasche" bleibt bei dieser simplen Betrachtung komplett aussen vor (ich müsste sie auch suchen und finden - und vielleicht gibt's dazu dann auch Gutachten und Gegen-Gutachten).

Und nochmals kurz zum (überflüssigen - es ging und geht gut ohne!) Mikroplastik als Weichmacher in Kosmetika aller Art:
Hier wäre die EU tatsächlich mal aufgefordert, der Industrie rechtzeitig ein Stopschild hinzuhalten.
Aber bisher hört man nichts als lautes Schweigen -> zu viele Finanzinteressen im Spiel ??

Was ich mit diesen Beispielen eigentlich sagen will:
Die Verbots-Politiker (ohne grossen Sachverstand) und Öko-Populisten (mit dem Finger in der Luft, woher der Wind grad weht) sollten mal in den Unterricht gehen, wie man solche Fragen besser angehen kann und könnte, als die Leute zum Einstieg gleich mit zusätzlichen Abgaben zu nerven, mit ausufernden Regularien vor den Kopf zu stossen (mir fällt dabei die Geschichte mit den zwei gegensätzlichen Ansprüchen "Die Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt" versus (leider Realität) "Ohne Steuerberater muss man's gar nicht erst versuchen" ein - DE, das Land, wo die Bürokratie Triumphe feiert (und Abmahn-Anwälte beim Geldzählen Purzelbäume schlagen) - bis auf den letzten Cent!) und mit überheblichen "Allein im Besitz der Erkenntnis zu sein"-Ansprüchen vor die Wahl zu stellen: Entweder ihr seid generell für und mit uns (mit all den auferlegten Zwängen und Nebenwirkungen) oder ihr seid als gewissenlose Egoisten gegen den Erhalt der Umwelt und gegen des Schutz des Klimas.

Überzeugen, nicht überrennen!

Wie schon geschrieben: Das Langzeit-Thema ist zu wichtig, um es durch solche Spielchen zur Glaubensfrage verkommen zu lassen und zur Weltanschauung zu erheben.
Es hat mit praktischer Vernunft zu tun und letztlich auch mit Selbsterhaltung (wenn nicht für uns persönlich, dann für künftige Generationen).
Man sollte es von der Politik abkoppeln (soweit möglich), mit reichlich Forschungsmitteln ausstatten, die klügsten Kopfe dafür verpflichen (die kann man weltweit zur Teilnahme ermutigen) und in einer konstruktiven Team-Atmosphäre ohne Zeitgeist-Hysterie und Polit-Kurzschlüsse an Lösungen (oder wenigstens Ansätzen dazu - das kann die gesellschaftliche (inkl. sachlich-aufklärende) & wirtschaftliche Komponente durchaus mit einschliessen) arbeiten - am besten global.

In Nordamerika - das Unternehmertum mit landläufig unverdrossenem Zukunfts-Optimismus lässt grüssen - lassen sich Self-made-Milliardäre vom Typ 'Bill Gates etc.' mit etwas Geschick und Überzeugungskraft ja für die Finanzierung solcher Risiko(?)-Projekte gewinnen, wobei dort der politische Wind zur Zeit eher aus der Gegenrichtung weht - Ausstieg aus den Umweltprogrammen, Rückzug auf sich selbst, Sanktionen und Zölle weltweit und im Augenblich auch noch die Frage: "Krieg oder Frieden?".

Ob diese Art idealistischer Privatfinanzierung in Deutschland wohl auch möglich wäre?
Oder lassen sich die hiesigen Milliardäre eher an unverbindlichen "Schön & reich, aber kein Geld für solchen Unfug"-Promi-Treffen aller Art blicken, wo Herr (Von) x und Gattin y dann fotografisch verewigt auf den hinteren "Bunte"-Seiten mit leicht glänzender Stirn und in edlem Garn&Zwirn um die Wette lächeln ?


Dann noch kurz:
Bei der Web-Suche nach der Dieselfrage stiess ich hier noch auf einen etwas unaufgeregteren, externen Link aus wissenschaftlicher Perspektive (quasi ein Blick von aussen auf den Diesel-Aktionismus in DE):

Umweltschutz
Das Image des Diesel ist ruiniert - doch er ist besser als sein Ruf


5. März 2019
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/ ... -134166397




Darth Schneider
Beiträge: 3541

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mi 12 Jun, 2019 05:21

So langsam die Politiker, weltweit diesbezüglich sind, lohnt es sich eigentlich gar nicht über den Klimawandel zu diskutieren...
Inzwischen schmelzt das Eis halt fröhlich weiter und der Meeresspiegel steigt an.
Bis da mal etwas global wirksames passiert haben wir dann längst 10 Milliarden Menschen auf der Erde.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Alf_300
Beiträge: 8011

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Alf_300 » Mi 12 Jun, 2019 05:26

Die Eisbrocken kühlen nicht nur Coca Cola sondern auch den Golfstrom und somit das Klima

Problem gelöst.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




vobe49
Beiträge: 600

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von vobe49 » Mi 12 Jun, 2019 07:35

[/quote]
Ok, also deiner Meinung nach sollte man auf uns rettende Erfindungen hinarbeiten, bis zu deren Verfügbarkeit aber keine konkreten Maßnahmen ergreifen, denn das wäre ideologisch borniert. Und wenn diese Erfindungen nicht kommen, dann... äh, was dann? Klingt für mich nach einem ziemlich unausgegorenen Plan.
[/quote]

Hallo dienstag_1,
ich schlussfolgere aus deinen Zeilen, dass es deiner Meinung besser ist, irgend was zu machen, egal ob es eine Wirkung hat ? Das ist Aktionismus - der bei uns im Übrigen sehr beliebt ist, aber leider auf lange Sicht unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand ruinieren wird. Da Staaten wie die USA, China, Indien, Russland u.a. - im übrigen mit die größten Klimasünder - unserer "Vorbildwirkung" nicht folgen werden - schon wegen der daraus entstehenden enormen wirtschaftlichen Vorteile Deutschland gegenüber - , bleibt alles beim Alten und rettet nicht die Welt.

Im Übrigen geht es nicht um's Warten auf Erfindungen. Lösungen für das Klimaproblem sind ja bereits in der Entwicklung; ich erinnere an das bereits erwähnte DESERTEC-Projekt oder eben an die Forschung und Entwicklung am ITER mit Ziel Fussionsenergie. Doch selbst Lösungen wie den Ausbau der Offshore-Windparks und den notwendigen Ausbau der Stromtrassen kriegen wir - wenn überhaupt - nur mit Krampf hin, weil die Verhinderer in Deutschland immer aktiver werden. Und alle diese tatsächlich sinnvollen Maßnahmen scheitern letztlich am Geld. Und dann ist da noch das Problem mit der Bildung - wenn ich damit anfange, nimmt dieser Thread hier kein Ende.

Wenn ich so etwas sehe, dass in einer 7. Klasse die Hälfte der Schüler und Schülerinnen in Klausuren 4 und schlechter schreibt, dass man für eine Aufgabe wie 45:15 mehr als 15 Sekunden braucht weil man das kleine und große Einmaleins nicht beherrscht, man nicht mehr weis, wie man schriftlich multipliziert und dividiert und nach den Ferien erst mal Klassenfahrt und Projektwoche anstehen, ist das kein Wunder.

Wenn ich mit Abiturienten zu tun habe und frage, was sie denn mal studieren wollen, dann sind die Antworten fast immer "Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften, Kunstwissenschaften, Psychologie, Jura". Wenn ich frage "warum nicht Natur- oder Ingenieurwissenschaften" kommt die Antwort "das ist doch so schwer". Das war es bei uns damals im Übrigen auch - und das ohne Notebook, Wikipedia, Google und Taschenrechner und mit bis zu 42 Wochenstunden Vorlesung, Seminar und Praktikum - heute sind es so um die 26 Stunden. Argument: ja aber viele Studenten müssen ja noch Zeit zum Arbeiten haben, um ihr Studium finanzieren zu können. Und ja - da ist sie wieder - die Frage nach dem Geld. Wenn uns unsere Entwicklung so wichtig ist, warum finanzieren wir als Staat nicht den armen Talenten das Studium - nee, das Geld wird für Uschi gebraucht.

Noch besser heute: Schule abbrechen, Ausbildung abbrechen, Studium abbrechen und später im Bundestag jede Menge Knete bekommen. Armes Deutschland - sollte man mal drüber nachdenken - vielleicht bei "Saturday for Future" :-)




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Mi 12 Jun, 2019 08:34

Ich habe mir unterdessen das Lesch-Video in Gänze angesehen.

Unterhaltsam ist es auf jeden Fall.
Erhellend teils auch.

Aber für meinen Geschmack etwas zu alarmistisch geraten (man kann es natürlich auch engagiert nennen) - da gehen die Pferde mit Herrn Lesch teils durch.

Ich glaube auch nicht, dass der Ansatz "Rettung der Umwelt versus florierende Wirtschaft", der da teils anklingt, der richtige wäre. Obwohl das Bitcoin-Beispiel mit dem absurden Strom-Hunger schon bedenkenswert ist!
Besser, den Schwung (das 'Momentum') der Wirtschaft (meinetwegen auch die Raffgier) ausnutzen und mitnehmen und sie mit ins (Rettungs-)Boot holen (mir fällt da auch die Anekdote zu Bernard Grzimek, Direktor des Frankfurter Zoos, ein, wie er da mit einer reichen, amerikanischen Touristin am Rande des Serengeti-Parks entspannt am Kaffee-/Tee-Tisch sitzt und schliesslich seinen Mut zusammennimmt und um eine Spende bittet. Sie zückt ihr Checkbuch und füllt einen Betrag ein (ob 4- oder 5-stellig, weiss ich nicht mehr). Grzimek sieht ihn sich an und - jetzt oder nie! - fragt charmant, ob sie nicht rechts noch eine Null anhängen wolle.
Sie zögert nicht lange (man will sich ja keine Blösse geben) und tut es!

Ob's einem gefällt oder nicht: Ohne funktionierende Wirtschaft, kein effektiver Umweltschutz!
Klingt paradox, ist aber in der Summe so.

Eine Erkenntnis von Lesch hat mir besonders eingeleuchtet (sinngemäss): "Zeit zum Nachdenken fehlt heute leider zu oft."
Bevor man hektisch in eine Richtung aufbricht, sollte man das Ziel kennen und ob der Weg dorthin der richtige ist.

Andererseits sagt Lesch auch zugespitzt (in Form eines Paradoxons), weitere untätige Jahrzenhnte mit Grundlagenforschung zu verbringen (nachdem man bereits Jahrzehnte damit verbracht hat, ohne sie in praktischen Ergebnissen wiederzufinden), bis man alles mit 101%-igen Befunden nachweisen & vorlegen kann, könnten dazu führen, dass schliesslich niemand mehr da ist, die Befunde zu lesen .. ..

Fazit:
Interessanter Vortrag aus Sicht eines Naturwissenschaftlers.
Es kämen für die praktische Umsetzung der Ideen noch die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen Aspekte hinzu - und da geht's dann oft nicht so geradlinig, rational (und radikal) zu, wie in Harald Leschs Vortrag.




Frank B.
Beiträge: 8979

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Mi 12 Jun, 2019 09:20

Skeptiker hat geschrieben:
Mi 12 Jun, 2019 00:00
Frank B. hat geschrieben:... Kannst du mir erklären, warum man mit einem Smart Diesel mit 800ccm von 2009 nicht in eine Dieselfahrverbotszone einfahren darf, allerdings mit einem Dodge Ram mit 5,7l Benzinmotor? Klar, der Dodge ist kein Diesel. Und warum sind die Stickoxidgrenzwerte in Büroräumen bei 950 Mikrogramm/m3 und im öffentlichen Straßenverkehr bei 40 Mikrogramm ? Wenn man die Stickoxidgrenzwerte im Straßenverkehr auf 100 Mikrogramm setzen würde, würden die Diesel weiter fahren können (das wären neunmal weniger als der Grenzwert für Büro- und Arbeitsräume). Der Wert ist willkürlich gesetzt. Deshalb muss die Autoindustrie mogeln. Sie schafft die immer strafferen Werte nur mit Tricks. Und nun haben sie den schwarzen Peter. ...
Nein ich kann es nicht erklären, und es klingt nicht nach einem schlüssigen, durchdachten, abgewogenen, allgemein wirksamen Konzept - eher nach Schnellschuss-Politik.
Und das glaube ich eben nicht, dass das eine Schnellschusspolitik ist. Das ist lange geplant und erfüllt einen komplett anderen Zweck als Umweltschutz.




dienstag_01
Beiträge: 9595

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von dienstag_01 » Mi 12 Jun, 2019 09:31

Frank B. hat geschrieben:
Mi 12 Jun, 2019 09:20
Skeptiker hat geschrieben:
Mi 12 Jun, 2019 00:00



Nein ich kann es nicht erklären, und es klingt nicht nach einem schlüssigen, durchdachten, abgewogenen, allgemein wirksamen Konzept - eher nach Schnellschuss-Politik.
Und das glaube ich eben nicht, dass das eine Schnellschusspolitik ist. Das ist lange geplant und erfüllt einen komplett anderen Zweck als Umweltschutz.
Natürlich, Frank, da hast du vollkommen recht, die Autolobby hat sich durchgesetzt und solche Faktoren wie Flottenverbrauch zum Maßstab gemacht. In Verbindung mit nicht eingehaltenen Abgasnormen führt das dazu, dass der kleine Wagen draußen bleiben muss und der große durch die Innenstädte schippern darf.
Also, ein gemeinsames lautes Pfui der Autoindustrie.




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