Jott
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Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Jott » Do 06 Jun, 2019 13:45

blueplanet hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 12:38
ODER man möchte es "schick" machen, möchte den DV-File so "aufhübschen" (z.B. die fachgerechte Entfernung der Kopfumschaltfehler etc.)
Gibt's nicht bei DV - also bei mit einer DV-Kamera aufgenommenem Material. Was du meinst, muss man nur beim Capturen von analogen Quellen wie VHS etc. bekämpfen.




blueplanet
Beiträge: 1085

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von blueplanet » Do 06 Jun, 2019 14:42

...der OT hat, wie ich`s verstehe, "altes Videomaterial" nach DV gecaptured. Im besten Fall per Firewire von einer D8/DV-Camera. Also gehe ich von Video8, Hi8 etc. aus ;))




Videooldie
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Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Videooldie » Do 06 Jun, 2019 15:45

Skeptiker hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 10:52
Videooldie hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 09:15

P.S: Ein Hinweis: Ich hab grad die Erfahrung gemacht dass Quicktime 10 den Apple intermediate Codec NICHT lesen kann Quicktime 7 aber schon. QT 10 versucht zu konvertieren .. da geht aber absolut nichts weiter)
Mit den moderneren Codecs (H.264 (H.265) als MP4 oder evtl. als MKV etc.) ist es eher umgekehrt: QuickTime 7 kann sie nicht abspielen, QuickTime 10 schon.

QuickTime 10 und QuickTime 7 haben übrigens nicht viel mehr als den Namen "QuickTime" gemeinsam.

Die Codier-Fähigkeiten von QuickTime 7 (Pro) wurden in QT 10 entfernt und nach Compressor ausgelagert.

Der Apple Intermediate Codec (AIC) ist ein MPEG-2 Codec (aber All-i), der früher in iMovie verwendet wurde und dort einen flüssigen Schnitt von stark komprimiertem (HD-)Material ermöglichen sollte, das beim Import automatisch im Hintergrund nach AIC umgewandelt wurde.
All-i bedeutet, jedes Videobild wird - unabhängig von den anderen - einzeln für sich komprimiert - so wie ein JEPG. Das Gegenteil sind GOP-Codecs (Group Of Pictures), bei denen ganze Bildergruppen (bzw. nur deren Veränderungen zu einzelnen Stütz- oder Schlüsselbildern) komprimiert werden - spart Speicherplatz, fordert den Computer beim Entschlüsseln (Abspielen) aber mehr.
QT 7 pro kann bei mir H.264 verstehen (H.265 bin ich jetzt nicht sicher) und auch erstellen (auch auf Mojave) und das alte Imovie HD 6 wandelt Mpeg4 H.264 AAC tadellos in den intermediare Codec um auf Sierra ( Mojave zickt etwas) Imovie HD 6 auf Sierra und Mojave laufen zu bekommen ist möglich (wenn auch nicht der gerade Weg);
Ich hab damit grad begonnen(Altes Imovie auf modernem OS).. das heißt .. wenn ich keine schwerwiegenden Bugs in Zukunft bekomme ist auch der Snowleopard weg von der Platte: wenns schrecklich wird, wirds einen Computer geben auf dem nur Snowleopard drauf ist. Also ich hab einen Computer der nur für Schnitt verwendet wird.

Nun einer der Gründe meiner Fragen war eigentlich, dass ich meine Schmalfilme bei einer Fa digitalisieren lasse und ich vor die Wahl der "Fileart" auch im Bezug auf die Nachbearbeitung meinerseits gestellt wurde .. Lieber wäre mir natürlich eine eindeutige Empfehlung und weniger ein Vorschlag gewesen, denn erst der Elchtest zeigt obs funktioniert.

Das brachte mich zum denken (wie schön!) und ich glaube jetzt das mepg4 mit H.264 keine schlechte Option ist (mpeg4 wurde auch vorgeschlagen).

Klar ist mir dass die Qualität nicht besser werden kann als das Original, aber die Kamera hatte schon eine sehr gute Optik und galt damals als sehr gut. (wirklich eine sehr gute Schärfe der Optik besonders im Nahbereich) ; Und die Farben waren auch sehr gut (Kodak läßt grüßen)


Ein zweite Hauptthema, das mich beschäftigte ist, wie man einen Film (von einem "Event") von 2 ganz unterschiedlichen HD Kameras erstellt... Weil: ein einheitlichs RAW format für videos gibts ja nicht.(ODER?)

Im konkreten Fall war es eine mit AVCHD und die andere mit DV-HD; Die DV-HD wurde zunächst auf Computer überspielt... nachdem Imovie HD 6 das automatisch
macht .. steht praktisch l der Apple intermediate codec zur Verfügung. Was stellt man nun dem "Schnittmeister" zur Verfügung? Aus dem was Du gesagt hast schließe ich : man hätte man am besten die Bänder des DV-HD zur Verfügung gestellt und geschaut ob das Schnittprogramm des "Schnittmeisters" damit umgehen kann. Zweite Möglichkeit.. von Imovie HD 6 wieder auf das Band (wenn dasBand nicht mehr zur Verfügung steht;
Allerdings Daten auf der Festplatte umzuwandeln ist komfortabler.

Das sprengt natürlich hier total den Rahmen, aber ich muss Euch das ja erklären, denn Ihr fragt Euch zu Recht.. warum will der das alles wissen?




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Skeptiker » Do 06 Jun, 2019 20:05

@Videooldie:

Es gibt hier zahlreiche Spezialisten auch was die klassischen TV-Kameras mit HDV angeht (ich nehme an, das ist mit "DV-HD" gemeint - das wäre dann MPEG-2 als Format bzw. Codec) und es wurden ja schon die unterschiedlichsten Empfehlungen abgegeben.

Ich kann eher generelle Tipps beisteuern und müsste eigentlich alles in Ruhe nochmals durchlesen, was im Moment nicht geht, deshalb der Versuch einer kleinen Zusammenfassung:

1. Du arbeitest am Mac (ich auch) und hast von OS 10.6 'Snow Leopard' (unter dem ich dies schreibe - ein modernerer iMac wartet aber längst darauf, endlich diesen abzulösen - ich bin noch in den Vorbereitungen - OS 10.6.8 liegt als bootfähiger Backup-Clone zudem noch auf externer, kleiner Harddisk vor) bis zum neusten OS 10.14 'Mojave' (das ich noch nicht installiert habe) alle Möglichkeiten.

Es ist Dir gelungen, sogar QuickTime 7 (dazu gibt's/gab's übrigens noch ein Codec-Paket namens Perian, das die Abspiel-Möglichkeiten noch erweitert) noch Mojave zu 'retten' (ich hätte gedacht, dass dies nicht mehr geht mit dem neuen APFS File System, dem Nachfolger von Apple's HFS+) und Du hast unter 10.6 noch das alte iMovie 6 HD installiert (ich ebenfalls), das eine völlig andere Oberfläche als die neueren Versionen hat, aber das bereits "HD" importieren und bearbeiten kann.

2. Du lässt Deine Schmalfilme digitalisieren und wirst dafür nach dem gewünschten Speicherformat gefragt:

Wie von verschiedener Seite ja bereits geschrieben:

DV ist zwar leicht zu bearbeiten, aber auf Standard Definition (SD) beschränkt, also auf DV PAL 50i (=25i) 720 x 576 (ergibt in Formaten mit quadratische Pixeln dann 768 x 576).
Das ist für die aktuellen Full HD 1920x1080 oder sogar UHD 3840x2160 Flachbildschirme zu klein.

Also für künftige Filmscans besser Full HD wählen (UHD wäre wohl übertrieben).

Dann schreibst Du von MP4 mit H.264 mit guten Ergebnissen - ist damit das Digitalisierungsformat für den Filmscan gemeint ?

Generell ist mir noch nicht nicht ganz klar: Was möchstest Du mit den eingescannten und digitalisierten Filmen machen?

a) archivieren wie sie sind
b) alles einfach digital nochmals ansehen, z.B. am TV oder auch am Computer
c) Die Filme am Computer noch weiterbearbeiten und am Ende in einem passenden Format abspeichern.

MP4 als Format mit H.264 als Codec ist sehr universell verwendbar und lässt sich eigentlich auf allen aktuellen Geräten abspielen.

Auch das Weiterbearbeiten mit einem aktuellen Computer sollte in Full HD kein Problem sein, obwohl hier "All-i"-Codecs (auch 'intraframe' gennant) wie ProRes, AVID DNxHD, Grass Valley HQX oder auch der von blueplanet erwähnte Go Pro Cineform-Codec (alle auch Intermediate Codecs / 'Zwischen-Codecs' genannt) den Ruf haben, besonders flüssig bearbeitbar zu sein - der Preis dafür ist, dass sie viel mehr Speicherplatz beanspruchen als H.264 (das es auch in All-i-Variante gibt, das aber viel häufiger als platzsparende GOP-Version aus den Kameras kommt und dabei zu Weiterbearbeitung in vernünftiger Datenrate vorliegen sollte - also nicht über-komprimiert!).

Also, mit universellem FullHD MP4/H.264 als Schmalfilm-Digitalisierungsformat hättest Du eigentlich alle Optionen offen (anschauen auf unterschiedlichen Geräten, platzsparend archivieren und auch 'nativ' (so, wie es ist) weiterbearbeiten - vernünftige Datenrate und aktuellen Computer vorausgesetzt).

Wenn möglich vorher anhand eines kurzen Filmscans mal testen, ob die Bildqualität stimmt (die Datenrate für 1080_50i bzw. 25p war früher in den Kameras mit AVCHD-Format (GOP-komprimiert) max. 24 Mbit/s (also 3 MByte/s) - in aktuellen Kameras geht das bis 200 Mbit/s hoch, wobei 100 Mbit/s sicher genügen und auch 50 oder 35 Mbit/s in-Kamera gebräuchlich sind - DV 720x576 ist übrigens ca. 30 Mbit/s - aber Einzelbild-komprimiert (benötigt stets mehr Speicherplatz), nicht GOP-) und ob sich das Ganze am Computer flüssig abspielen & bearbeiten lässt - und ob nach Abschluss der Bearbeitung und dem erneuten-Abspeichern (= Wieder-Komprimieren) die Bildqualität immer noch stimmt.

Du kennst sie bestimmt schon: MPEG Streamclip, HandBrake und auch remux (Mac only) sind sehr nützliche 'Open Source'-Programme für Video-Umwandlungen aller Art - früher gab's für Format-Wechsel auch noch eine tolle, kleine Shareware namens VisualHub (läuft noch bis Mac OS 10.6) - ideal als QuickTime7-Ergänzung.

Auf Windows-Seite empfiehlt sich z. B. XMedia Recode.




Videooldie
Beiträge: 9

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Videooldie » Do 06 Jun, 2019 22:51

Hallo Skeptiker!

Danke , ja Du hast es auf den Punkt gebracht!
Skeptiker hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 20:05

Also, mit universellem FullHD MP4/H.264 als Schmalfilm-Digitalisierungsformat hättest Du eigentlich alle Optionen offen (anschauen auf unterschiedlichen Geräten, platzsparend archivieren und auch 'nativ' (so, wie es ist) weiterbearbeiten - vernünftige Datenrate und aktuellen Computer vorausgesetzt).

Wenn möglich vorher anhand eines kurzen Filmscans mal testen, .....
Also Danke vielmals!

(Ja! und Punkt 1 ist fast exakt das selbe wie bei mir; Snowleopardklon auf externer Festplatte; auf der internen ist Sierra drauf.. Und ich probier grad wie weit ich mit Sierra und imovie HD6 komme -- schaut derzeit gut aus . Bis vor kurzem arbeitete ich bei Videoschnitt NUR mit mi dem Snowleopardklon;

Es ist ein MacMini der bis High Sierra gehen würde (wenn ich wollte).

Zum Arbeiten habe ich einen Imac mit Mojave, Auf dem habe ich auch Imovie HD6 aus Neugier zum Laufen gebracht. Da den Imac aber für die "echte" Arbeit brauche probier ich da nicht mehr zu viiel rum.)

Danke Dir herzlichst!
Liebe Grüße!




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Skeptiker » Do 06 Jun, 2019 23:22

Videooldie hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 22:51
... Snowleopardklon auf externer Festplatte; auf der internen ist Sierra drauf..
... Es ist ein MacMini der bis High Sierra gehen würde ...
Bei mir ist ebenfalls Sierra auf einem Mac mini (letzte OS-Version, auf der Final Cut 7 (FCP 7) noch läuft)
Modell 2012 (noch mit vier i7-Kernen).
Das ginge sogar bis Mojave, aber startet dafür nicht mehr mit dem externen OS 10.6.8 auf (USB-3 und Thunderbolt verhindern es) - schade!

Man kann übrigens OS 10.6.8 unter Parallels virtualisieren - aber leider nur die 10.6.8 Server Version!

Videooldie hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 22:51
... Zum Arbeiten habe ich einen Imac mit Mojave ...
Wie zuvor geschrieben - bei mir steht die Ablösung für diesen iMac 24-Zoll 2008 bereit - allerdings mit OS 10.12.6 Sierra drauf (geht noch beim iMac-Modell 2017) für FCP 7; auf externer Disk (ebenfalls noch HFS+ formatiert aus Rückwärts-Kompatibilitäts-Gründen) ist dann 10.13 High Sierra, das von DaVinci Resolve benötigt wird.

Evtl. tausche ich noch: OS 10.13.6 intern und OS 10.12.6 extern.
Und demnächst kommt dann auch 10.14 Mojave auf handlicher, externer Mini-SSD (Samsung T5 mit 500 GB) noch hinzu.

Wenn Du (für den flüssigen HD-Schnitt) mal ein modernes Schnittprogramm ausprobieren möchtest (eigentlich sind sogar 2 Schnittprogramme integriert - eine News Editing-Version namens CUT und eine Version für grössere Filmprojekte namens EDIT), kann ich DaVinci 16 Beta_4 (heute erschienen) für den Mac empfehlen (ist kostenlos - Blackmagic Design ist da wirklich grosszügiger als alle anderen). In den Grundeinstellungen unter 'GPU' Deine Grafikkarte richtig einstellen - dann geht alles flüssiger und schneller!
Vom Funktionsumfang nicht einschüchtern lassen und sich zu Beginn auf das konzentrieren, was man wirklich benötigt (Import - Schnitt - Export) - dann geht's schon! ;-)

Hinweis: Es gibt von der Anleitung (noch für Version 15) mittlerweile auch eine deutsche Übersetzung - und sonst hilft auch YouTube weiter!

Hinweis 2:
Viele Format-Umrechnungen sind mit DaVinci Resolve möglich. Wenn GPU-unterstützt (Grafikkarte), sogar richtig schnell.

Nützliches Open Source-Programm zur Analyse von Videodateien (vielleicht hast Du es längst):
MediaInfo
https://sourceforge.net/projects/mediainfo/
In der Text-Ansicht ist die Tabelle auch kopierbar.

AVID Codecs für QuickTime (HD und UHD):
Current Installer for Avid QuickTime Codecs LE (Mac):
http://cdn.avid.com/Codecs/LE/2.7.3/0B9 ... ac.pkg.zip

Zusatztipp:
Praktisches Mini-Programm zum mounten / unmounten von externen Disks per Mausklick:
MountnuoM
http://www.klieme.com/MountnuoM.html

Videooldie hat geschrieben:
Do 06 Jun, 2019 22:51
... Du hast es auf den Punkt gebracht ...
Freut mich, wenn ich was Nützliches beitragen konnte (zusammen mit den anderen Foristen)!

Freundlicher Gruss & viel Erfolg!
Skeptiker




Videooldie
Beiträge: 9

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Videooldie » Fr 07 Jun, 2019 09:30

Danke für die Tips.. ich werde mir das alles mal runterladen , und dein Posting mir dazu abspeichern.. ich werd das spätee alle gut brauchen können, auch der Hinweis mit dem externen Start unter Mojave werde ich mir einrahmen! Dazu eine Frage läßt sich Mojave aber schon mir externem Mojave klon starten?

Jetzt einfach so meine "Geheimnisse" die Du vielleicht auch schon kennst.
1.)Es gibt eine modifizierte Version von Imovie HD6 die Du von eiiner ganz normalen Webseite runterladen kannst Die läuft ohne viel zutun auf Sierra und Mojave: http://blip3.com/home.html

siehe rechts unten.

2.) Das "Formac Studio TVR" läuft ohne zusätzliche Plugins auch mit imovie HD6 oder Quicktime 7 auf Sierra.. Allerdings brauchst Du einen Mac mit Firewire. Um SVHS bzw Hi 8 nutzen zu können muss man allerdings den Videoeingang für SVHS mit dem Standard Audioeingang kombinieren, dann braucht man die Treiber von Formac (die nur unter Tiger laufen) auch nicht mehr.

Man muss aber bei 1 und 2 vorher rumprobieren.. Der Computer brauchte beim ersten mal einige Zeit bis er alles kapiert hat. Weiß zwar auch nicht wieso da eine "Einlernphase" für den Blechtrottel erforderlich ist, aber war bei mir so,




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Skeptiker » Fr 07 Jun, 2019 11:43

Ebenfalls danke für die Tipps! :-)

Videooldie hat geschrieben:
Fr 07 Jun, 2019 09:30
... Dazu eine Frage läßt sich Mojave aber schon mit externem Mojave klon starten ..
Das nehme ich an, kann es aber mangels Installation nicht bestätigen.

Wenn ich mich nicht täusche, ist das Spezielle an OS Mojave, dass das Boot-Medium (die Installations-'Disk') mit dem neuen Apple File System (APFS) formatiert werden muss (passiert vermutlich automatisch vor der Installation), das dann vom alten HFS+ System aus wohl nicht mehr lesbar ist (stimmt das so?).

Hier gibt's übrigens einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema "Mac System clonen":
Mac-Startvolume klonen: Unter Sierra, High Sierra, Mojave
https://www.macwelt.de/a/macos-sierra-s ... en,3380743

Am Ende wird Carbon Copy Cloner (CCC) empfohlen.
Für den Konkurrenten SuperDuper! wird zwar die einwandfreie Funktionalität bestätigt, aber die veraltete Bedienungs-Oberfläche bemängelt und der etwas geringere Funktionsumfang.

Auch wenn der Name "SuperDuper!" zunächst nicht besonders vertrauenserweckend klingen mag, ist es doch mein Favorit.
Die Bezahlversion kann auch inkrementelle Backups des Systems machen - bedeutet: Nur die Differenzen (seit dem letzten Backup) werden von der Quelle neu auf den Zielspeicher kopiert; was unverändert ist, hingegen nicht -> geht schneller!
Es ist ebenfalls möglich (wie auch mit CCC), einen System-Clone der Quelle auf der Ziel'disk' als Datei abzulegen (ohne den Rest der Disk zu überschreiben) - das wäre dann sozusagen eine Momentaufnahme des Quell-Systems, die natürlich so nicht boot-fähig ist, die aber aufs Quellsystem zurückgespielt werden kann.

Zudem ist die "veraltete" Oberfläche von SuperDuper! für meinen Geschmack viel übersichtlicher und auskunftsfreudiger, während ich bei CCC nie so recht weiss, was nun eigentlich genau wie wohin geht und mit welchen Konsequenzen, also z. B., ob dabei evtl. die Zieldisk überschrieben wird (falls das nicht gewünscht ist).

Videooldie hat geschrieben:
Fr 07 Jun, 2019 09:30
.. 2.) Das "Formac Studio TVR" läuft ohne zusätzliche Plugins auch mit imovie HD6 oder Quicktime 7 auf Sierra.. Allerdings brauchst Du einen Mac mit Firewire. ..
Ich kann nicht garantieren, dass das mit dem Formac Studio funktioniert, aber es gibt von Apple einen Thunderbolt auf Firewire Adapter, der nach aussen tatsächlich wie ein normaler Firewire-Anschluss wirkt.

Allerdings geht der Adapter von dem alten Thunderbolt 1 oder 2 Stecker (m) auf Firewire 800 (w).

m = männlich
w = weiblich

Apple Thunderbolt (1 oder 2, m) auf FireWire (w) Adapter
https://www.apple.com/de/shop/product/M ... re-adapter

Deshalb braucht man bei einem Thunderbolt 3 Anschluss (USB-C Buchse) am Computer noch einen zusätzlichen Adapter:

Apple Thunderbolt 3 (USB‑C, m) auf Thunderbolt 2 (w) Adapter
https://www.apple.com/de/shop/product/M ... -2-adapter

Hinweis: Ich glaube (aber weiss nicht sicher), OS 10.12 'Sierra' ist Minimal-Voraussetzung, dass der Adapter funktioniert.

Wenn man die beiden Adapter zusammensteckt, erhält man einen Thunderbolt 3 (m) auf Firewire 800 (w) Adapter.
Der funktioniert z. B. am iMac 2017 (externes OS 10.13.6) in Kombination mit einer FW800-Harddisk. Und der TB-Firewire-Einzeladapter ist am Mac mini mit TB1-Buchse teils in Gebrauch, obwohl der auch noch einen direkten FW800-Anschluss hat.


Ein letzter Punkt:

Falls Du Davinci Resolve tatsächlich mal ausprobieren möchtest, empfiehlt es sich, in den Voreinstellungen die Position "Decode H.264, H.265 using hardware acceleration" anzuwählen (siehe roten Pfeil in der Beilage!).
Das betrifft also das flüssige Abspielen von H.264- und H.265-kodiertem Video.
Voraussetzung ist, dass die Mac-Hardware (vermutlich per Grafikkarte) das unterstützt.

Attachment: Screenshot
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




Videooldie
Beiträge: 9

Re: DV Material auf H.264. Pixel Seitenverhältnis wie einstellen ?

Beitrag von Videooldie » Sa 08 Jun, 2019 13:01

Danke!!! Hab jetzt den ganzen thraed hier am Mac archiviert.

Mein Mac Mini (Mid 2010.. der letzte mit optischem Laufwerk) , hat FW 800 und ich habed eine Adapter auf FW 400 und mehrer Festpaltten mit FW mit "Daisychain" dran; Ich kann an die Festplatten auch FW 400 odr 800 anschließen und dann auch ohne Adapter FW 400 Geräte an die HDs anschließen;

Mein Imac bräuchte wie Du richtig schreibst 2 Adapter um FW anzuschließen. das mach ich mal vorläufig nicht, weil ich die Trennung von Videoschnitt und Arbeitcomputer sehr schätze.. ich die Adapter daher nicht brauche (Ist ja doch ganz schön teuer)




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