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Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage



Anfänger bekommen hier Hilfe, außerdem: verlinkte Einführungen
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wolfgang
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von wolfgang » Mo 27 Jan, 2020 07:44

Seltsamerweise ist das für die Einen noch immer Standard, die Benutzung diverser Werkzeuge. Und die anderen „Gestalter“, die natürlich nur die Profis mit 30jähriger Erfahrung sind, sind erhaben über alle Arten der Messinstrumente. Sind halt nur die blöden Amateure die Karten nutzen, und die ganz blutigen Anfänger fahren dann noch mit Automatiken auf Graukarten. ;)

So in etwa die kurze Zusammenfassung. Die Welt ist halt offenbar voll mit arroganten Menschen die Alles sehr genau wissen. Und dann die blutigen Anfänger, denen natürlich die Erfahrung fehlt, völlig in die Irre führen. Denn die könnten ja anders herum mal die basics lernen. Auch ohne extrem teure Industriekurse.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 27 Jan, 2020 08:54

wolfgang hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 07:44
Und die anderen „Gestalter“, die natürlich nur die Profis mit 30jähriger Erfahrung sind, sind erhaben über alle Arten der Messinstrumente.
Wenn du kein Interesse and der Gestaltung deiner Bilder hast, und das lieber ne Graukarte, und ne Automatik für dich machen läßt, egal ob dann im Bild alles absäuft oder ausbrennt - Hauptsache die Graukarte (die dann nicht mehr im Bild ist) war "richtig" belichtet - frage ich mich was du hier überhaupt machst?




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mo 27 Jan, 2020 09:03

egal ob dann im Bild alles absäuft oder ausbrennt
benutze mal eine Graukarte richtig, da brennt und säuft nix ab.....zu 95% stimmt es ziemlich gut und die mögliche Dynamik deines CMOS wird auch optimal genutzt. Das ist ja der Sinn einer Graukarte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Graukarte
Grau, mit dem exakten Wert von 17,68 Prozent Reflexion, entspricht dem logarithmischen Mittel des abbildbaren Kontrastumfangs von 1,50 log D Dichte, das sind also genau 0,75 log D.

Nahezu alle Belichtungsmesser sind so kalibriert, dass sie Einstellwerte liefern, die für eine Szene mit durchschnittlicher Helligkeitsverteilung gelten. Aus der Helligkeitsverteilung im Motiv wird immer ein integraler Wert ermittelt.
überdurchschnittlich helles Motiv

Ist jedoch ein Motiv (Fotografie) nicht durchschnittlich (z. B. weißer Hase im Schnee oder ein fast schwarzes Objekt vor schwarzem Hintergrund), müssen die Werte korrigiert werden, weil es sonst zu Fehlmessungen kommt und das entstehende Foto nicht der Lichtsituation der Szene entspricht. Im Falle des weißen Hasen im Schnee würde die Aufnahme unterbelichtet, da der Belichtungsmesser die Belichtung auf einen Wert für eine Szene mittlerer Helligkeit reduziert. Das Ergebnis wäre ein „grauer Hase“ vor „grauem Schnee“.

Mittels einer Graukarte kann dieser Fehler ausgeglichen werden, indem man sie möglichst nahe am Objekt platziert und die Karte mit dem Belichtungsmesser vollformatig anmisst (Objektmessung). Diese Messung sollte diffus geschehen. Dies erreicht man durch Unscharfstellung. Alternativ würde die Belichtungsmessung per Lichtmessung (Handbelichtungsmesser mit aufgesetzter (Diffusor-)Kalotte in Richtung der Kamera bzw. „vom Motiv weg“ gemessen) nahezu den gleichen Belichtungswert liefern. Es bliebe beim „weißen Hasen im Schnee“.
Ob bei Histogramm und Zebra das alles noch Sinnvoll ist....keine Ahnung.


Und ja, auch richtige Profis benutzen heute noch mit ihrer ARRI Graukarten: http://www.drewmoe.com/digitalnoise.shtml
Gruss vom Ruessel

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Jan
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Jan » Mo 27 Jan, 2020 16:09

wabu hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 11:26
Bei diesem thread habe ich gemerkt wie weit sich doch die digitale Technik von der analogen unterscheidet.
Mit der Graukarte hatte ich damals (in eher speziellen Situationen)durchaus erfolgreich gearbeitet, wenn nicht mit dem Spotmeter gemessen werden konnte.
Zusätzlich half mit die Graukarte als Aufnahme im Labor die Farbabzüge korrekt zu filtern.

Was es damals nicht gab, abgesehen vom Dynamikumfang, war genau diese Kontrollmöglichkeiten vor der Aufnahme und ggf die direkte Kontrolle nach der Aufnahme.
Deswegen ist es nicht zielführend mit analogen Arbeitsweisen weiter machen zu wollen.
Das habe ich hier mitgenommen!

Zu LUX habe ich noch was aufgetan:
Werden 4500 Lux gemessen ist das mit ISO 200, Blende 5,6 und 1/50 richtig belichtet.
Aber ob das dem Motiv dann angemessen ist?

Das funktioniert schon mal in der heutigen digitalen Zeit nicht wirklich, weil jede Firma ISO frei definiert. Besonders Fuji nimmt bei ISO einen geringeren Wert, damit sie beim Rauschen (wenn das Magazin die Helligkeit nicht misst, sondern nur bei allen Kameras den gleichen ISO-Wert einstellt) besser da stehen.

Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




wabu
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von wabu » Mo 27 Jan, 2020 17:54

weil jede Firma ISO frei definiert
heftig - denn ISO heißt
International Standard Organisation
aus analoger Zeit:
DIN 21 = ASA 100
DIN = Deutsche Industrie Norm
und
ASA der entsprechende Amerikanische Standard
Daraus wurde dann in der Zusammenfassung ISO
man lernt nie aus




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 27 Jan, 2020 18:03

wabu hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 17:54
weil jede Firma ISO frei definiert
heftig - denn ISO heißt
International Standard Organisation
Gilt aber halt nur für Film, Sensoren haben kein ISO, und schon gar kein verstellbares.
Bei Digitalkameras ist ISO nur ne Metapher, die relativ locker gehandhabt wird.




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 27 Jan, 2020 18:14

ruessel hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 09:03

benutze mal eine Graukarte richtig, da brennt und säuft nix ab.....
Aha - und woher weiß die Graukarte von der Lichtverteilung in meinem Motiv?
ruessel hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 09:03


Mittels einer Graukarte kann dieser Fehler ausgeglichen werden, indem man sie möglichst nahe am Objekt platziert...
An welchem Objekt?

Am Fenster - muß ich die Karte dann nach außen drehen und das Tageslicht messen?
In der dunklen Ecke?
An der Lampe? Wenn ja an welcher von den 6 die im Raum stehen? Dahinter oder davor.
An meinen Schauspielern von denen gerade einer im Schatten sitzt, während der andere durch die Gegend läuft, was je nach momentanem Lichteinfall dazu führt, daß da mal schnell 4-5 Blenden Unterschied im Gesicht sind?




Jan
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Jan » Mo 27 Jan, 2020 19:56

Auf Wikipedia stehen noch wirklich viele Beiträge in Sachen Video und besonders Foto, wo man auf Wissen aus analoger Zeit zurückgreift. Das hat auch meist kaum ein User überhaupt mitbekommen.
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Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Di 28 Jan, 2020 21:43

Filthy shades of gray :D




Darth Schneider
Beiträge: 4459

Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Darth Schneider » Di 28 Jan, 2020 22:00

@Frank
Du musst natürlich die Graukarte halt genau dort hinhalten wo der Schauspieler sich hinbewegt und seinen Text dabei sprechen, dann weiss die Graukarte genau wie du wann belichten musst.
Man könnte doch auch einfach bei der Probe dem Schauspieler das Gesicht grau anpinseln, dann erübrigt sich die Graukarte ;-))
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




wolfgang
Beiträge: 6007

Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von wolfgang » Mi 29 Jan, 2020 01:29

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 08:54
wolfgang hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 07:44
Und die anderen „Gestalter“, die natürlich nur die Profis mit 30jähriger Erfahrung sind, sind erhaben über alle Arten der Messinstrumente.
Wenn du kein Interesse and der Gestaltung deiner Bilder hast, und das lieber ne Graukarte, und ne Automatik für dich machen läßt, egal ob dann im Bild alles absäuft oder ausbrennt - Hauptsache die Graukarte (die dann nicht mehr im Bild ist) war "richtig" belichtet - frage ich mich was du hier überhaupt machst?
Und ich frage mich warum du zu an den Haaren herbei gezogenen Unterstellungen greifst.

Im Gegensatz zu dir habe ich eben Interesse an der Gestaltung UND an der richtigen Belichtung.
Lieben Gruß,
Wolfgang

Zuletzt geändert von wolfgang am Mi 29 Jan, 2020 01:38, insgesamt 1-mal geändert.




wolfgang
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von wolfgang » Mi 29 Jan, 2020 01:37

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 18:03
wabu hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 17:54
weil jede Firma ISO frei definiert
heftig - denn ISO heißt
International Standard Organisation
Gilt aber halt nur für Film, Sensoren haben kein ISO, und schon gar kein verstellbares.
Bei Digitalkameras ist ISO nur ne Metapher, die relativ locker gehandhabt wird.
Und log Kurven sind demnach was Lockeres? :)

Himmel, gerade ein digitales System beruht auf präziser Technik und Mathematik, und nicht auf Metaphoren.
Lieben Gruß,
Wolfgang




wolfgang
Beiträge: 6007

Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von wolfgang » Mi 29 Jan, 2020 01:46

wabu hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 17:54
weil jede Firma ISO frei definiert
heftig - denn ISO heißt
International Standard Organisation
aus analoger Zeit:
DIN 21 = ASA 100
DIN = Deutsche Industrie Norm
und
ASA der entsprechende Amerikanische Standard
Daraus wurde dann in der Zusammenfassung ISO
Was sind schon Normen, was sind Standards, was sind schon Messgeräte? Bitte keine Belästigung mit Technik - so etwas geht ja gar nicht. :)

Ganz ehrlich, in dem Thread wurde derart viel Unsinn behauptet dass man unweigerlich zum Schluss kommen muss, dass technische Aspekte völlig unwichtig wären. Amüsant.
Lieben Gruß,
Wolfgang




pillepalle
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von pillepalle » Mi 29 Jan, 2020 04:48

Kann es sein das ihr hier etwas aneinander vorbei redet? :) Zum Thema Graukarte wurde eigentlich schon alles gesagt, was es zu sagen gab.

Mit einer Graukarte kann ich an einer bestimmten Stelle im Motiv die korrekte Belichtung ermitteln (sinnvollerweise in einem bildwichtigen Motivteil). Nicht mehr und nicht weniger. Wie es sich mit der Belichtung im Rest des Motivs verhält, ist abhängig vom Motiv. Dann kann ich natürlich anfangen auch andere Bildteile auszumessen. Also die vermeidlich hellsten oder dunkelsten Stellen, um z.B. zu ermitteln ob sie noch vom Kontrastumfang des Sensors erfasst werden usw...

Das ist aber eine eher umständliche Methode, denn moderne Kameras liefern einem eigentlich mehr und bessere Informationen zur Belichtung und Helligkeitsverteilung im Bild mit den Mitteln die sie bereits an Board haben (Histogramm, Luma Waveform, RGB Parade, False Color, Zebras usw.). Es braucht eigentlich keine Graukarte mehr um ein Bild korrekt zu belichten, wenn man die Messdaten der Kamera richtig interpretieren kann (eine Whitebalance Karte schon eher, aber das ist ein anderes Tierchen). Dadurch schließt man auch eventuelle Ungenauigkeiten durch die Messgeräte, eine falsche Handhabung, oder die Nichteinhaltung irgendwelcher Normen aus. Denn am Ende zählt nur das Ergebnis/das Bild bzw. das was auf dem Sensor drauf ist.

Moderne Kameras haben auch eine höhere Tolleranz bezüglich Fehlbelichtungen als es früher bei Film der Fall war (vor allem als bei Umkehrfilm). Das zeigen ja auch die hier veröffentlichten Slashcam test regelmäßig. Die Probleme mit denen die meisten Filmer zu kämpfen haben ist ein zu hoher Kontrastumfang, nicht die leichten Belichtungsungenauigkeiten. Wenn z.B. Lichter ausfressen, oder Schatten absaufen und rauschen.

Ein Bild ist immer eine abstrakte Interpretation der Wirklichkeit und es liegt am Filmemacher wie die aussehen soll. Das ist eine künstlerische Entscheidung und sollte man nicht einem Messwert überlassen. Zumindest sofern man nicht nur technische Darstellungen macht. Ich belichte z.B. gerne unter, weil mir das Ergebnis viel besser gefällt, als wenn ich das Bild korrekt belichten würde, oder ETTR. Da ist es mir egal wenn irgend ein Techniker vorbei kommt und das moniert. Das ist mein Bild ;)

VG




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 06:38

wolfgang hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 01:29

Im Gegensatz zu dir habe ich eben Interesse an der Gestaltung UND an der richtigen Belichtung.
Das ist falsch. Wenn du Interesse an der Gestaltung hättest, würdest du entscheiden was wie hell oder dunkel ist, und nicht ein alberner Karton. Aber du überlässt die Gestaltung lieber einer Graukarte und irgendeiner Automatik, und versuchst krampfhaft mit der Kamera zu belichten statt mit Licht. Offensichtlich hast du die Grundidee der Photographie - Zeichnen mit Licht - immer noch nicht verstanden.

Du glaubst ja sogar immer noch, es gäbe so etwas wie eine "richtige" Belichtung - das allein zeigt schon wie weit du von dem Thema eigentlich weg bist.

Ganz großes Tennis wieder mal Wolfgang.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 07:15

Aha - und woher weiß die Graukarte von der Lichtverteilung in meinem Motiv?
Frank, du willst einfach nicht? ;-)

Altern eigentlich Graukarten? Meine Kodakgraukarte von 1995 sieht nicht mehr neutral aus...... es könnte ein leichter gelbstich vorliegen. Liegt aber immer im dunklen Schrank.
Gruss vom Ruessel

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Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 07:28

ruessel hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 07:15
Aha - und woher weiß die Graukarte von der Lichtverteilung in meinem Motiv?
Frank, du willst einfach nicht? ;-)
Bisher konnte mir jedenfalls noch keiner die Frage beantworten :-)

Und ja, nachdem ich seit Jahrzehnten mein Geld hinter der Kamera verdiene, ohne jemals ne Graukarte und ne Belichtungsautomatik dafür gebraucht zu haben (und auch sonst keiner, den ich in der Branche kenne), will ich tatsächlich auch jetzt nicht damit anfangen.

Aber ich bin ja trotz meines Alters immer noch lernfähig - womöglich hab ich all die Jahre alles falsch gemacht.
Ich warte deshalb immer noch darauf, daß jemand hier entsprechende Beispiele postet. Aber anscheinend hat nicht mal Wolfgang Material.




Jott
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Jott » Mi 29 Jan, 2020 07:34

Die Kombi Graukarte und Automatik ist selbstverständlich völliger Blödsinn.

Zur Kontrolle der Belichtung bei Log-Aufnahmen kann sie aber dienen, wenn man mal seine Nase in Herstellermanuals gesteckt hatte und dann weiß, wozu.

Nette Zusammenfassung hier:

https://www.danielhaggett.com/blog/262- ... -correctly

Wichtig auch am Ende für alle Freunde von LowLight/wozu Licht: Log und "Lowlight" vertragen sich nicht. "Hilfe, das rauscht wie Sau" ist schlicht eine Fehlbedienung.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 07:45

ohne jemals ne Graukarte und ne Belichtungsautomatik dafür gebraucht zu haben
glaube ich dir. Jetzt stelle dir mal vor, bei deiner sorgfältig gewählten absolut Top gewählten Belichtung in der Szene - was schnell mal eine Minute kostet, entspricht plötzlich eine schnell hingehaltene Graukarte genau 50% vom Histogramm der Kamera? Wäre das nicht schneller, oft physikalisch genauer?
Besonders bei RAW, wo viele Kollegen das Bildrauschen nachträglich hochziehen, wo es gar nicht nötig wäre.
Gruss vom Ruessel

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Zuletzt geändert von ruessel am Mi 29 Jan, 2020 07:58, insgesamt 1-mal geändert.




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 07:51

Super Link

Zunächst schlägt er vor ne Graukarte zur LOG Aufnahme zu verwenden, um die Graukarten-Einstellung dann aus dem Fenster zu werfen und doch lieber ETTR zu nehmen.
1) Expose to the right.
Okay, so from the two points above we know we are going to be essentially underexposing our LOG footage as compared to REC 709. However, "expose to the right" means over expose! So how does this work?

Colourists find it easy to pull down highlights than to lift stuff from the shadows. The reason for this is that under exposed LOG footage often gets grainy or noisy when you try to lift in post.

So why should we expose to the right?

This comes down to how the camera deals with information. From middle grey up to maximum white, cameras have large amounts of room to store data. A cameras sensor has a certain number of steps per channel and will distribute these steps favouring the top end of the scale. It therefore makes sense to use this section of the scale to record our most critical peices of information - hence "expose to the right"

So the we need to use our judgement with the term "expose to the right." If we have a dark scene with no highlights and a face is our subject, we can afford to expose to the right, as we won't lose any highlights and we will be setting our exposure where the camera records lots of data. If there are many highlights we need to preserve, then we should set our exposure accordingly.




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:03

ruessel hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 07:45
ohne jemals ne Graukarte und ne Belichtungsautomatik dafür gebraucht zu haben
glaube ich dir. Jetzt stelle dir mal vor, bei deiner sorgfältig gewählten absolut Top gewählten Belichtung in der Szene - was schnell mal eine Minute kostet, entspricht plötzlich eine schnell hingehaltene Graukarte genau 50% vom Histogramm der Kamera? Wäre das nicht schneller, physikalisch genauer?
Besonders bei RAW, wo viele Kollegen das Bildrauschen nachträglich hochziehen, wo es gar nicht nötig wäre.
Erstens belichte ich sowieso ETTR, und ziehe in der Post runter, nicht rauf.

Und zweitens, nein. Wenn ich auf eine Graukarte belichten würde, wäre eben nur die Graukarte richtig belichtet, aber nicht das Bild, das ich erzeugen möchte.

Kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.

Wenn ich z.B. im Hintergrund ein Fenster habe, kann ich entscheiden ob ich das ausbrennen lassen möchte, weil ein sonnengflutetes Zimmer den dramaturgischen Inhalt meiner Szene unterstützt, oder ich kann dafür sorgen, daß ich jedes Detail draußen erkennen kann, weil da gerade was passiert, von dem ich will, daß der Zuschauer es sehen kann. Nix davon kann ne Graukarte leisten, die irgendwo im Zimmer steht, weil sie nicht wissen kann, was ich gerade brauche.

Das selbe gilt für Schatten. Manchmal will ich sie absaufen lassen, weil die Szene das halt stimmungsmäßig braucht, manchmal möchte ich in die Schatten sehen, weil da was wichtiges ist.

Dunkle Szenen leuchte ich sowieso zwei Blenden heller, als das Endergebnis, das ich will. Das würde dann ne Graukarte vollends verwirren.

Kein Mensch engagiert mich für "schneller" oder "physikalisch korrekt" sondern für die Lichtstimmung die den Inhalt einer Szene möglichst effektiv unterstützt. Deshalb belichte ich VOR der Kamera, wie jeder DP.

Du läßt ja auch nicht ne Blendenautomatik deine Tiefenschärfe wählen, sondern entscheidest (hoffentlich) selbst.

Zuletzt geändert von Frank Glencairn am Mi 29 Jan, 2020 08:10, insgesamt 1-mal geändert.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 08:09

Wenn ich z.B. im Hintergrund ein Fenster habe, kann ich entscheiden ob ich das ausbrennen lassen möchte, weil ein sonnengflutetes Zimmer den dramaturgischen Inhalt meiner Szene unterstützt, oder ich kann dafür sorgen, daß ich jedes Detail draußen erkennen kann, weil da gerade was passiert, von dem ich will, daß der Zuschauer es sehen kann. Nix davon kann ne Graukarte, die irgendwo im Zimmer steht, weil sie nicht wissen kann, was ich gerade brauche.
Das ist ja dein Irrtum. Du sollst die Graukarte da plazieren, wo das Hauptmotiv steht (vom Licht an diesen Platz getroffen wird), das optimal belichtet werden soll. Nicht im Fenster weil da gerade Platz ist.
Es geht um Strahlung und definierte Reflexion, ist nicht Magic mit zauberhafte Motivgestaltung sondern sterbenslangweilige Physik.
Gruss vom Ruessel

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Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:12

ruessel hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 08:09
Du sollst die Graukarte da plazieren, wo das Hauptmotiv steht (vom Licht an diesen Platz getroffen wird), das optimal belichtet werden soll.
Es geht um Strahlung und definierte Reflexion, ist nicht Magic mit zauberhafte Motivgestaltung sondern sterbenslangweilige Physik.
Und genau das funktioniert überhaupt nicht.

Sagen wir mal ich hab ein Zimmer mit nem Fenster hinten, um bei dem Beispiel zu bleiben.
Im Zimmer steht mein Schauspieler. Jetzt halte ich dem ne Graukarte vor's Gesicht und passe die Belichtung entsprechend an.
Dummerweise ist jetzt mein Fenster völlig ausgebrannt, und hat die Tischdecke auch gleich mitgenommen - tolle Wurst.
Dreh ich jetzt am ND bis Tischdecke und Fenster passen, ist der Graukartenwert beim Teufel und mein Schauspieler unterbelichtet.

In beiden Fällen also absolut unbrauchbar. Super effiziente Vorgehensweise.


Ich mach keine Stillphotographie, wo es ein Hauptmotiv gibt, das unbeweglich im Raum steht, sondern lebendige bewegte Bilder mit viel Licht und Schatten und da muß ALLES passen, nicht nur das Hauptmotiv, und der Rest der Szene fällt halt belichtungsmäßig dahin wo er gerade nach dem Graukartendiktat hinfällt - und genau deshalb muß ich das Licht VOR der Kamera entsprechend kontrollieren.

Zuletzt geändert von Frank Glencairn am Mi 29 Jan, 2020 08:24, insgesamt 2-mal geändert.




domain
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von domain » Mi 29 Jan, 2020 08:19

Offenbar gibt es hier vier Fraktionen:
1. Die eine hat schon länger eine Graukarte und verwendet sie auch.
2. Eine andere hat sie auch schon länger und macht damit technische Versuche, verwendet sie aber in der Praxis nicht
3. Eine dritte, bestehend aus Wolfi, hatte mal eine und als nicht zielführend zurückgeschickt
4. Eine weitere hatte und benötigte noch nie eine.

Im Streitfall argumentierte dann Wolfgang bisher: soll doch jeder machen, wie er will, ist doch kein Problem.
Aber in diesem Fall gibt es keine Versöhnung, Argumentationsk(r)ampf bis zum Ende :-)




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 08:27

Dummerweise ist jetzt mein Fenster völlig ausgebrannt, und hat die Tischdecke auch gleich mitgenommen - tolle Wurst.
Ja und? Was machst Du nun, wenn es bei dir passiert?
Gruss vom Ruessel

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Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:28

domain hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 08:19
Argumentationsk(r)ampf bis zum Ende :-)
Der Unterschied ist, daß jeder meine graukartenlosen Aufnahmen kennt und anschauen kann, während die Graukartenfraktion nix hat, mit dem sie zeigen kann, daß eine Graukartenbelichtung überlegen ist, und - gerade in bewegten komplexen Motiven - irgendwas besser kann als ich.

Zuletzt geändert von Frank Glencairn am Mi 29 Jan, 2020 08:34, insgesamt 1-mal geändert.




Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:31

ruessel hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 08:27
Dummerweise ist jetzt mein Fenster völlig ausgebrannt, und hat die Tischdecke auch gleich mitgenommen - tolle Wurst.
Ja und? Was machst Du nun, wenn es bei dir passiert?
Das was ich ungefähr schon 10 mal gesagt habe, und was die eigentliche Aufgabe eines jeden DP (Director of Photography, nicht Director of Camera) ist, belichtet wird vor der Kamera mit Licht und Schatten. Der Titel DP kommt nicht von ungefähr, er ist zuständig für das zeichnen mit Licht.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 08:45

Das was ich ungefähr schon 10 mal gesagt habe
Tja, Du änderst das Licht, das kannste doch auch mit Graukarte machen, oder.
Genau das zeigt doch die Karte an. Hauptmotiv immer optimal, der Rest muss anglichen werden, auf den Kamerasensor. Da blutet dann auch das Fenster nicht mehr aus und der Sensor wird physikalisch optimal genutzt, alle sind zufrieden.

Ich frage mich gerade, warum nehme ich hier die PRO Fraktion der Graukarte ein? Ich benutze sie selber nicht mehr seit 10 Jahren, nur noch bei techn. Versuche.
Gruss vom Ruessel

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Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:51

Die Vorstellung eine Hauptmotives ist schon absurd - mein Hauptmotiv ist die komplette Szene, da muß alles stimmen, und nicht nur ein Teil.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 08:52

Mache ein Bier auf, ich komme mit meiner Graukarte vorbei....... ;-)
Gruss vom Ruessel

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Frank Glencairn
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:58

:D




Jott
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Jott » Mi 29 Jan, 2020 09:05

Ich hab das verlinkt, weil er drei Optionen zum Aussuchen aufzählt (nur bei einer davon tauchen Graukarte und Waveform auf) mit dem Fazit: was soll‘s, mach was du willst, passt schon.

Damit ist doch jedem gedient, oder?

Unstrittig sollte sein, dass jede Belichtungsautomatik zielsicher alles zerstört (perfekte Beispiele dazu regelmäßig hier von 3Dvideos).

Der große Fortschritt gegenüber ganz früher ist ja, dass man netterweise am Monitor sieht was man tut. Gefummel mit Grau- und Weißkarten ist mir daher zu blöd, ich kenne auch niemanden, der das tut. Das einzige, was zuweilen mitspielen darf, ist ein Color Checker.
Zuletzt geändert von Jott am Mi 29 Jan, 2020 09:06, insgesamt 1-mal geändert.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 09:06

was zuweilen mitspielen darf, ist ein Color Checker.
Warum?
Gruss vom Ruessel

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Jott
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von Jott » Mi 29 Jan, 2020 09:08

ruessel hat geschrieben:
Mi 29 Jan, 2020 09:06
was zuweilen mitspielen darf, ist ein Color Checker.
Warum?
Als Hilfe für spätere Farbkorrekturen bei Shots in unkontrollierter Lichtumgebung.




ruessel
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Re: Graukarte als Belichtungshilfe/Verständnisfrage

Beitrag von ruessel » Mi 29 Jan, 2020 09:18

hmmmmmmmmmm............... funktioniert bei mir nicht sauber. BMPCC (die alte) hat leichte Rotprobleme, da nützt dann auch der Colorchecker mit Resolve (drück mich automatisch Knopf) nix. Ampeln, Rücklichter sehen dann aus wie vom Mars. Da bin ich ganz Frank, drehe lieber an Reglern selber bis das Material für mich auf dem Bildschirm stimmt. Colorchecker liegt deshalb hier arbeitslos rum.
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