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AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton



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hpj
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AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 11:24

Hallo, ich nehme mit der Panasonic AG AC 90 mittels Röde Mikrofon, XLR Kontakt manuelle Aussteuerung über "Input 2" den Ton mono auf. Sofern es still ist, bzw. beispielsweise bei Pausen in einem Gespräch ist immer ein störendes Grundrauschen zu hören. Dieses Rauschen ist jedoch nicht im hörbaren Ton, also Geräusche, Sprache pp. zu hören, sondern nur dann, wenn das Mikro sich ergebene "Stille aufnimmt". Diese rauschende Stille schneide ich immer heraus, was jedoch mühselig ist. Es stellt sich mir die Frage, warum es überhaupt in "der Stille rauscht" - der Ton/Klang ist ansonsten sehr gut. Kann ich das Rauschen in der Stille vermeiden? Ich habe übrigens feststellen müssen, dass auch die Audioaufnahmen von verschiedenen Smartphones, i.d.F. Sprachnotizen oder ähnliches in den Zwischenpausen bei einem Gespräch rauscht. Ich kenne das Grundrauschen von Stereoaufnahmen mit Stereomikrofonen, aber unter Mono verstehe ich den Ursprung nicht. Weiß jemand Rat?




Jott
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Di 31 Jul, 2018 11:41

Aussteuerungs-Automatik immer ausschalten, noch mal kontrollieren. Und sonst: Mikros gehören für Stimmen NIE auf eine Kamera, sondern immer so nah wie möglich an die sprechenden Personen heran. Je weiter du weg bist, desto mehr störende Raum- und Umweltgeräusche nimmst du auf, die in Pausen dann massiv auffallen. Immer Kopfhörer verwenden, dann wirst du nicht nachträglich überrascht. Stille in Sprechpausen klappt nur in einer speziellen Sprecherkabine im Tonstudio, aber niemals in normaler Umgebung.

Rausschneiden ist gruselig, erst mal die Quelle ausschalten. Und sollte das aus irgend welchen Gründen nicht gehen, schaue im Tonbereich deines Schnittprogrammes nach irgend einem Filter mit "Gate" im Namen. Damit kannst du alle Geräusche unter einem bestimmten Pegel absenken. Das klappt gut, wenn der Pegelunterschied von Stimmen zu Nebengeräuschen deutlich genug ist. Dann aber immer durchgehend kontrollieren.

Mit mono oder stereo hat das übrigens überhaupt nichts zu tun.




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 11:54

Hallo Jott: wie erwähnt: alles manuell, natürlich arbeite ich nicht mit Aussteuereungs-Automatik (habe ich erwähnt) es ist egal, wo das Mikrofon steht ich spreche nicht von STÖRENDEN Randgeräuschen, dann wäre das gemeinte Rauschen auch nicht vorhanden !! > Natürlich kann ich stundenlang versuchen, das Rauschen mit Filtern bei der Postproduktion zu reduzieren, das müsste ich dann aber auch selektiv machen, und dann ist es wesentlich schneller, das Rauschen aus der Audiospur mit zwei Klicks herauszuschneiden. Es gibt kein Schnittprogramm (ich habe von Avid bis Edius und Final Cut bis Lightworks, also jede Menge und ich kann damit auch umgehen. Wenn der gesamte Film "rauschgefiltert" wird, sind die Sprachsequenzen niemals und bei keinem einzigen Programm noch authentisch) Ich habe aber einige Stunden Gespräche, und ich will zukünftig Zeit sparen. Meine Frage lautet doch: Warum rauscht es in der Stille ??




Alf_300
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Alf_300 » Di 31 Jul, 2018 11:57

Es gibt keine Stille, nur Schwerhörige




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 11:59

Pardon, Nachtrag: Gespräche nehme ich auch in perfekter Sprachkabine auf - auch DORT entsteht -egal wo das Mikro oder die Mikrofone stehen, auch dann, wenn ich Röde gegen Sennheiser Funk Ansteckmikros tausche, ist in der STILLE der Sprechpausen ein hörbares unangenehmes Grundrauschen. DAS ist, wie gesagt, niemals vorhanden, wenn Geräusche oder Sprache aufgenommen werden




Jott
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Di 31 Jul, 2018 12:30

hpj hat geschrieben:
Di 31 Jul, 2018 11:54
Wenn der gesamte Film "rauschgefiltert" wird, sind die Sprachsequenzen niemals und bei keinem einzigen Programm noch authentisch
Deswegen habe ich auch nicht von einem Rauschfilter gesprochen, sondern von einem Gate. Grundlegender Unterschied.

Was für ein Rauschen du da hast - schlechte Tontechnik, falsch eingestellte Vorverstärker, rauschende Mikros, alles zusammen - ist per Ferndiagnose ohne Raten nicht zu beantworten. Und wenn du den Unterschied zwischen Rauschfilter und Gate nicht kennst, ist es auch schwierig zu diskutieren.

Du müsstest mal einen Schnipsel zum Anhören hochladen.




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 13:10

Hallo, mir sind die Unterschiede dem Grunde nach bekannt, es sind und bleiben aber Audioeffekte: EQ, Dynamics Kompressoren, Deesser, Gate, Limiter, pp sind mir beispw. bei AVID bekannt - jedoch hilft das nicht und beantwortet nicht meine Frage. Denn eine entsprechende Audio- Nachbearbeitung will ich ja vermeiden.
Intakte Röde-Mikrofone rauschen nicht, selbst der Hörfunk arbeitet mit identischen Mikrofonen und korrekt angestellt und angeschlossen, rauschen auch Sennheiser Funkmikros nicht (abgesehen von ggf. elektrischen Störungen im Umfeld). Mir war jedoch bis dato tatsächlich nicht bekannt, dass Video- bzw. Filmkameras zur Audioaufnahme einen Vorverstärker benötigen oder benutzen oder eingebaut haben. WIE kann ich denn eine Beispieldatei hier hochladen, bei mp3 und mp4 meldet das System "Datei wird nicht unterstützt" und Einfügen in die Nachricht ist nicht möglich, irgendwo anders "ablegen"?




Jott
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Di 31 Jul, 2018 15:01

hpj hat geschrieben:
Di 31 Jul, 2018 11:59
DAS ist, wie gesagt, niemals vorhanden, wenn Geräusche oder Sprache aufgenommen werden
Muss es aber. Die Geräuschquelle - ob natürlichen oder technischen Ursprungs - kommt ja nicht von selber auf die Idee, nur dann zu geräuschen, wenn gerade Ruhe ist.

Vielleicht ist doch irgend eine Automatik im Spiel, die leise Stellen hochzieht. Camcorder können seltsame Wesen sein, Aussteuerungsautomatik wird zuweilen im Menü fälschlich als Limiter bezeichnet.

Aber lad einfach irgendwo mal einen Schnipsel hoch. WeTransfer zum Beispiel kostet nichts.




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 15:28

wetransfer - ja, aber wohin senden?




Jott
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Di 31 Jul, 2018 15:31

Zum Beispiel an dich selber. Du musst nur den Download-Link hier reinkopieren, dann kann jeder dem Rauschen lauschen, wenn er denn möchte.




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 15:32

pardon - habe grad erst entdeckt, dass wetransfer nicht nur als versand- sondern auch online Gemeinsamkeiten anbietet




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Di 31 Jul, 2018 15:35

https://wetransfer.com/downloads/0abcf8 ... 325/cbd36b
Rauschen am Anfang und Ende, und kurz angedeutet in der Mitte. Anfang und Ende sind die Pausen zwischen den Ausführungen, habe ich nur rausgeschnitten




acrossthewire
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von acrossthewire » Di 31 Jul, 2018 17:09

Das Rauschen ändert sich nicht es ist während der Sprache genauso zu hören. Man spricht hier vom sogenannten Verdeckungseffekt, bei dem lautere Audiostellen die leisen (das Rauschen) akustisch verschleiern/verdecken. Wenn du einen vernünftigen Kopfhörer oder Abhörlautsprecher hast und dich auf das hochfrequente Rauschen konzentrierst wirst du es auch hören. Die Kameraelektronik gibt hier scheinbar nicht mehr her wenn du korrekt ausgesteuert hast. Nachträglich kannst Du das Ganze wie bereits erwähnt mit einem Gate am besten mit einem welches einen Floorregler besitzt korrigieren. Den Floor stellst Du so ein das bei "Stille" das rauschen gerade so weit abgesenkt wird das es nicht komplett verschwindet und der Rauschteppich nicht pumpt (also deutlich hörbar lauter und leiser wird).
Be Yourself. Everyone else is already taken
Oscar Wilde




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 00:07

Danke - eine Erkenntniss dieser Weise habe ich befürchtet. Ich werde diese Art Gespräche/Schulungen/Interviews nicht mehr umsetzen. Ob "Gate" oder rausschneiden ist bei jeweils 4 bis 7 Stunden Material mal 3 oder vier je Monat "too much", denn die Kosten dafür kann ich schwerlich weiterbelasten. Vielleicht dann doch eher in naher Zukunft eine neue Kamera. OK, dann weiß ich jetzt mehr Bescheid, danke




carstenkurz
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von carstenkurz » Mi 01 Aug, 2018 00:09

Was für ein Mikrofon ist es denn genau? Ein Camcorder wird nur selten wirklich hochwertige Mikrophonvorverstärker enthalten, XLR alleine taugt da nicht zur Qualifizierung.
Ausserdem - das kann zwar auch durch deine MP3 Konvertierung passiert sein, aber das sieht nicht nach einer Dual-Mono-, sondern nach einer Stereoaufnahme aus. Ist das ein Stereomikrofon, oder warum ist das so? Wie ist die Kanalkonfiguration der AC90?

Nun bin ich zwar auch eher dafür, Rauschen schon bei der Aufnahme möglichst aussen vor zu lassen, aber zumindest dieses Rauschen hier kann man automatisiert recht einfach ohne großartige Nebeneffekte entfernen (gleichmässiges, eher 'weisses' Rauschen). Schon ein simpler Versuch mit Audacitys Rauschmustererkennung liefert auf Anhieb in Standardparametrisierung ordentliche Ergebnisse, auch das von Jott empfohlene Gate dürfte ähnlich zuverlässig Resultate liefern. Das dauert nur ein paar Sekunden Einstellzeit.

Ausserdem - bei voll aufgezogenen Abhörpegeln über Kopfhörer rauscht jede Aufnahme. Man muss immer auch ein bißchen berücksichtigen, bei welchen Pegeln und unter welchen Umständen Aufnahmen beim Endkunden wahrgenommen werden.

Von der Charakteristik her benötigt diese Art Aufnahme in hoher Qualität eine Großmembran in der Sprachkabine an einem ordentlichen Vorverstärker. Auch ein Kompressor VOR dem Audiointerface oder eben notfalls der Kamera wäre hilfreich. Aber es geht mit leichten Kompromissen eben auch ohne.



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Jott
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Mi 01 Aug, 2018 06:23

Du bist ganz schön stur, hpj. Wie gesagt: ein paar Sekunden Gate einstellen und weg ist dein Problem. Oder halt ein paar (oder auch viele) Tausender in gutes Tonequipment stecken. Entscheide.




pixelschubser2006
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von pixelschubser2006 » Mi 01 Aug, 2018 08:48

Wie bereits gesagt, sind bei preiswerten Kameras die Mic-Amps nicht die besten. Das ist allerdings auch kein Drama, für die damit angepeilten Einsatzzwecke reicht es i.d.R. problemlos. Was mich mal interessieren würde: Wie verhalten sich die Mikrofone an einem guten Audio-Interface? Da kann man ja schon von vernünftigen Vorstufen ausgehen.

Wobei Rode Mics alle ziemlich anständig sind. Habe sowohl das NT1-A als Sprechermic im Einsatz, als auch das M3 für Alles mögliche. Klingen beide anständig, insbesondere im Hinblick auf den billigen Preis. Gerade beim Rauschen lassen beide nichts anbrennen. Allerdings gab es hier mal Diskussionen um Probleme mit Rode Kameramics der NTG-Serie an Sony Cams. Ob das hier mit reinspielt... glaube ich eher nicht. Rauschen und schlechte Aufnahmen sind in vielen Fällen schlicht Fehlern in der Handhabung anzulasten.

Wer übrigens wirklich viel Erfahrung mit Mic-Vorstufen hat, kann mir bei dieser Gelegenheit mal sagen, ob es Sinn macht, für hochwertige Sprecheraufnahmen einen zusätzlichen Verstärker einzusetzen. An meiner Sprecherkabine arbeitete ich noch, und bei meiner noch untrainierten Stimme und der Verwendung meiner Aufnahmen macht so eine Investition im Moment keinen Sinn. Das kann sich aber ändern, und dann wäre ich auch bereit mir ein preiswerten Neumann zu kaufen. Allerdings nur wenn sich eine spürbare Verbesserung ergibt. In jdedem Fall muss ich zuallerst an der Akustik der Kabine, dann an meinem Können am Mischpult und meiner Stimme üben. Ansonsten eh rausgeworfenes Geld, vermutlich.




hpj
Beiträge: 14

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 10:42

Ich habe schon mit Audacity, u.a. gate, und auch mit gate in einem Schnittprogramm gepuzzelt - die Stimmen bleiben bei MIR nicht hundertprozentig authentisch. Bedeutet: wenn es ohne jegliche kleinste Veränderung der anderen Audioteile funktioniert, also wirklich nur das Rauschen entfernt, muss ich es üben, ausprobieren...Tutorials suchen, na ja... vielleicht mache ich das noch. Vermutlich gibt es auch Komponenten, die zwischen Mikro und Kamera geschaltet einen besseren Ton fabrizieren, wobei die zu verwendende Audiodatei ja nachwievor auf/in der Kamera entsteht. Momentan schneide ich die Sprechpausen halt raus, weil dort das Rauschen ja aufdringlich hörbar ist.




Jott
Beiträge: 14317

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Mi 01 Aug, 2018 11:20

hpj hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 10:42
die Stimmen bleiben bei MIR nicht hundertprozentig authentisch
Dann ist es kein Gate. Das nimmt - korrekt eingestellt - nur das Rauschen in den Pausen raus und läßt die Stimmpassagen zu 100% unverändert. Dort bleibt das Rauschen nämlich drin. Es wird kein Rauschen gefiltert, sondern lediglich alles unter einem bestimmten Pegel um ein beliebiges Verhältnis abgesenkt oder ganz entfernt.




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 11:47

Ich werde Audacity updaten und auch gate -das ja anscheinend immer als plugin zusätzlich installiert werden muss- neu installieren. Bisher ist "gate" nur verschachtelt zu erreichen und in meiner Version muss ich das entsprechende Rauschen unter der Einstellung gate suchen, markieren und in der Datei entfernen bzw. bearbeiten lassen. Das jedoch verändert auch die Stimmen oder schneidet zeitweilig einige "Spitzen" weg. Da ich das Programm und das Plugin seit einigen Jahren nicht upgedatet habe, ergibt sich vielleicht anschließend ein besseres Ergebnis




carstenkurz
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von carstenkurz » Mi 01 Aug, 2018 13:11

Die Ansprech- und Abfallzeiten muss man je nach Gateplugin schon noch einstellen, aber da reicht es bei diesem Typ Aufnahme, einmal 08/15 Parameter einzustellen. Digital ist ein Gate ziemlich nebenwirkungsfrei realisierbar.

Nochmal - welches Mikrofon verwendest Du?

- Carsten
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Jott
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Jott » Mi 01 Aug, 2018 14:34

hpj hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 11:47
und in meiner Version muss ich das entsprechende Rauschen unter der Einstellung gate suchen, markieren und in der Datei entfernen bzw. bearbeiten lassen. Das jedoch verändert auch die Stimmen oder schneidet zeitweilig einige "Spitzen" weg.
Das ist kein „Gate“, du benutzt einen Rauschfilter. Wir reden von etwas anderem, viel einfacher. Wenn du die Funktion eines stinknormalen Noise Gates (doof eindeutscht zuweilen: „Rauschgatter“) nicht verstehen willst, muss man dich halt deinem Schicksal überlassen. So viel Geduld, stundenlang Rauschen manuell rauszuschneiden, ist fast schon bewundernswert.
Zuletzt geändert von Jott am Mi 01 Aug, 2018 15:12, insgesamt 1-mal geändert.




Blackbox
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Blackbox » Mi 01 Aug, 2018 15:12

Welches Rode Mikro kam denn da genau zu Einsatz, und wie war der Abstand zum Sprecher?
Ein derart lautes Störgeräusch ist heutzutage eher ungewöhnlich.
Vermutlich Preamp/Wandler der Kamera.
Zusätzlich ist der Raumsound nicht wirklich schön. Etwas 'in the box'. Wenns durchs Bild legitimiert ist gehts natürlich.
Auf jeden Fall würd ich was an der Aufnahmekette ändern. Auch eine mittelmässige und kostengünstige externe Audiolösung bringt deutlich bessere Ergebnisse.

In der Nachbearbeitung empfiehlt sich m.E. eine Kombination von etwas (!) NR mit Noiseprint und - wie schon erwähnt - ein 'Gate' (bzw.besser einen 'Expander') mit kurzem release und rest-noisefloor. Bei Gate/Expander immer den gesamten (!) Text durchhören, ggf. Automation nutzen.

Ggf. anschliessend etwas Atmo zugeben, ggf, bei unnatürlichem zu hartem Gate-Effekt etwas (!) Ambience Hall.
Falls die etwas gelispelten z-Laute von einem Deesser kommen: diesen etwas anders einstellen. Falls die authentisch sind: entweder so lassen, oder (viel Arbeit!!) die Frequenzen bei "z" mit EQ etwas verschieben.




Blackbox
Beiträge: 62

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Blackbox » Mi 01 Aug, 2018 15:36

Kleine Ergänzung noch:
Warum zusätzlich zum Expander/Gate ein NR-Tool?

Wenn Du NUR die Sprechpausen bearbeitest hast Du zwar den Vorteil einer 'authentischen' Stimme, aber zugleich das Problem, dass das Störgeräusch bei den Sprachpassagen auffällt (außer bei Halb-Tauben Audioignoranten).

Aber auch wenn deine Kunden / deine Zielgruppen zur großen Gruppe der Audioignoranten zählen ist der Wertigkeitseindruck immer stark von der unbewußten Soundwahrnehmung bestimmt.
Nicht selten wird fehlende Wertigkeitsanmutung aufs Bild geschoben, obwohl in Wirklichkeit der Sound das Problem ist.




hpj
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Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 22:21

Zur Frage meiner Mikrofone: Röde NTG4 und NTG2 sowie vereinzelt ein AKG C1000s und Sennheiser Ansteckmikros /




hpj
Beiträge: 14

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 22:34

Jott hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 14:34
hpj hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 11:47
und in meiner Version muss ich das entsprechende Rauschen unter der Einstellung gate suchen, markieren und in der Datei entfernen bzw. bearbeiten lassen. Das jedoch verändert auch die Stimmen oder schneidet zeitweilig einige "Spitzen" weg.
Das ist kein „Gate“, du benutzt einen Rauschfilter. Wir reden von etwas anderem, viel einfacher. Wenn du die Funktion eines stinknormalen Noise Gates (doof eindeutscht zuweilen: „Rauschgatter“) nicht verstehen willst, muss man dich halt deinem Schicksal überlassen. So viel Geduld, stundenlang Rauschen manuell rauszuschneiden, ist fast schon bewundernswert.
Vielleicht einfach mal sagen WAS genau Du / Ihr meint. "Gate" für/in Audacity ist eine nicht wirklich präzise Bezeichnung. Audacity Forum / Portal bietet nach ersten Recherchen ausschl. ein externes Plug-in an, das unter "Gate" auffindbar ist, aber nicht "Gate" heißt: https://wiki.audacityteam.org/wiki/Nyqu ... t_Plug-ins
Im Download-Programm war (ist?)"Gate" oder ein "Noisegate" nicht enthalten - also was genau soll ich installieren?

Mit einer "Rauschunterdrückung", bzw. DeNoiser oder Dehisser, sei es in Audacity oder in den Schnittprogrammen, arbeite ich nach einem Versuch vor einigen Jahren gar nicht mehr.
Im Download-Programm ist "Gate" oder ein "Noisegate" nicht enthalten - also was genau soll ich installieren?

http://www.djtutorial.de/audacity-tutor ... verbessern
http://wwwdjtutorial.de/audacity-tutori ... -entfernen




Skeptiker
Beiträge: 4304

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Skeptiker » Mi 01 Aug, 2018 22:42

hpj hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 22:21
Zur Frage meiner Mikrofone: Röde NTG4 und NTG2 sowie vereinzelt ein AKG C1000s und Sennheiser Ansteckmikros /
Du wirst es gesehen haben: Rode NT-1 / NT1-A gehören zu den rauschärmsten Grossmembranern für Studioaufnahmen (können dafür unbearbeitet etwas basslastig/dumpf klingen).
Zusammen mit rauscharmen Audio-Interfaces / Vorverstärkern dürfte da kaum etwas rauschen (nah genug am Mikrofon, mit genügender, rauscharmer Verstärkung).

Ansonsten habe ich die Panasonic AG-AC90 im Verdacht (manuell ausgesteuert), weil Du ja bereits alles andere ausgeschlossen hast, wenn ich mich nicht täusche.

Übrigens habe ich mir das verlinkte mp3 mal angehört (im stillen Raum) - das rauscht für meine Ohren nicht dramatisch.




hpj
Beiträge: 14

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 22:59

Blackbox hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 15:12
Welches Rode Mikro kam denn da genau zu Einsatz, und wie war der Abstand zum Sprecher?
Ein derart lautes Störgeräusch ist heutzutage eher ungewöhnlich.
Vermutlich Preamp/Wandler der Kamera.
Zusätzlich ist der Raumsound nicht wirklich schön. Etwas 'in the box'. Wenns durchs Bild legitimiert ist gehts natürlich.
Auf jeden Fall würd ich was an der Aufnahmekette ändern. Auch eine mittelmässige und kostengünstige externe Audiolösung bringt deutlich bessere Ergebnisse.

In der Nachbearbeitung empfiehlt sich m.E. eine Kombination von etwas (!) NR mit Noiseprint und - wie schon erwähnt - ein 'Gate' (bzw.besser einen 'Expander') mit kurzem release und rest-noisefloor. Bei Gate/Expander immer den gesamten (!) Text durchhören, ggf. Automation nutzen.

Ggf. anschliessend etwas Atmo zugeben, ggf, bei unnatürlichem zu hartem Gate-Effekt etwas (!) Ambience Hall.
Falls die etwas gelispelten z-Laute von einem Deesser kommen: diesen etwas anders einstellen. Falls die authentisch sind: entweder so lassen, oder (viel Arbeit!!) die Frequenzen bei "z" mit EQ etwas verschieben.
Mikro: NTG4, Abstand 1,5 Meter,
Zur Verfügung stünden NTG$4, NTG2, ATG c1000s, Sennheiser Ansteckmikros (die jedoch sehr funkempfindlich sind und i.d. Zusammenhang aus bestimmten Gründen nicht zum Einsatz kommen)

Der Raumklang klingt tatsächlich etwas "in the box" - das wird aber als nicht unangenehm empfunden und ist auch nicht auf die Schnelle zu ändern.

NR mit Noiseprint, "gate" bzw. Expander mit kurzem release und rest-noisefloor klingt sehr klug und fachlich versiert - teils kann ich mir auch was darunter vorstellen, aber das bedeutet eine wahrlich arbeistintensive Audiobearbeitung mit speziellen Audioprogrammen bzw. einem Audacity-Studium. Das ist für mich in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht mach- und nicht erlernbar. Ich habe zirka 40 Stunden und Zeit bis Montag. Nebenbei muss ich aber noch andere Dinge erledigen. An Herbst- oder Wintertagen kümmere ich um Audio-Weiterbildungslehrgänge. Momentan arbeite ich an einer alternativen Lösung.
Deeser oder ähnl. sind nicht genutzt, EQ wird vermutlich Equalizer heißen. Da einige Stunden auch zweistimmig männlich/weiblich sind, dunkle Baßstimme und relativ jugendliche Frauenstimme, würde mir das viel zu kompliziert werden.




hpj
Beiträge: 14

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von hpj » Mi 01 Aug, 2018 23:02

Danke für die sehr lebendige Fachsimpelei - sehr interessant, sehr hilfreich. Da ich nun wieder für einige Tage unterwegs bin, würde ich erst Mo/di wieder die Mitteilungen lesen. Bedeutet: Wenn ich nicht reagiere, bedeutet es nicht Desinteresse ! LG




Blackbox
Beiträge: 62

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Blackbox » Mi 01 Aug, 2018 23:03

Ich habe nie mit Audacity gearbeitet.
Da kann ich also leider nicht mitreden.

Ich gehe aber mal davon aus, dass die VST Schnittstelle für Plug-Ins unterstützt wird.
Das hier
https://www.thomann.de/de/waves_c1_compressor.htm
ist ein recht preisgünstiges tool. Zwar schon ein Methusalem, aber SEHR vielseitig einsetzbar, präzise, verständlich, und auch in Deinem Fall mit guten Ergbnissen bei der Rauschreduktion der Sprechpausen einsetzbar.
Einiges erfordert gründliche Einarbeitung, aber die Basisfunktionen (Du brauchst nur die Expandersektion) ist sehr simpel.
Gerade auch der Expander lässt sich beim C1 sehr flexibel nutzen, es gibt viele Presets und ein recht ausführliches Handbuch, dass sich m.E. gut eignet um die Funktionsweise von Kompressoren/Expandern zu verstehen.
Wenn nötig kann ich Dir dazu eine zu deinem Material passende Einstellung mitteilen, selbst probieren lohnt sich aber langfristig m.E. mehr.
Beim NR (Noise reduction) ist seit Jahrzehnten Stand der Dinge, dass Du dem jeweiligen PlugIn (gibts von diversen Anbietern in unterschiedlichen Qualitäten) einen Schnipsel mit NUR dem Störgeräusch (ggf. geloopt) als 'Noiseprint' als Lernmaterial bereitstellst (learn-Button oder ähnliches drücken). Das PlugIn versucht dann mehr oder weniger erfolgreich das Nutzsignal vom Störsignal zu befreien.
Einstellungen i.d.R. Threshold und Grad der Anwendung (Reduction).
Ich nehme oft eins der beiden NR aus den Waves PlugIns, es gibt aber auch genügend andere.
Entscheidend ist das Verhältnis von Wirkung und Nebenwirkung richtig zu dosieren.
Besser deutlich zu wenig als etwas zu viel!
Führend bei Audiorestauration ist m.E. iZotope-RX, was dann aber recht teuer ist. Man muss ja nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Vor allem aber: Sauber aufnehmen ist IMMER besser als die beste Restauration.

Vielleicht hat aber auch jemand nen guten Tipp, wie es kostenfrei mit den Bordmitteln von Audacity geht, oder mit Freeware PlugIns.




Skeptiker
Beiträge: 4304

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Skeptiker » Mi 01 Aug, 2018 23:08

Ich habe das verlinkte Bsp.-mp3 mal probeweise mit dem Rauschverminderungs-Filter in Audacity bearbeitet.

Zuvor ein Rauschprofil erstellt (vom Rauschen ohne Sprache am Ende der Aufnahme) und dann auf das ganze File angewandt - mit den Default-Werten:

Rausch-Verminderung: 12 dB
Empfindlichkeit: 6.0
Frequenz-Glättung: 0

Ergebnis:
Rauschen klar vermindert
Sprache kaum verfärbt

-> Man könnte mit unterschiedlichen Parametern experimentieren.

Korrektur:
Zu Beginn höre ich noch deutliches Rauschen, möglicherweise wurde das Rauschprofil nur auf den Schlussteil angewandt.
-> Neue Checks nötig!

Ok, man muss vor der Anwendung des Rauschprofils das ganze File auswählen und dann mit ok die Berechnung starten.
Mit Rausch-Verminderung auf 6db (statt default 12) rauscht es zwar noch ein wenig, verfälscht aber die Sprache kaum.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mi 01 Aug, 2018 23:19, insgesamt 3-mal geändert.




Blackbox
Beiträge: 62

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Blackbox » Mi 01 Aug, 2018 23:17

Entsprechendes Tool in Deinem Link:
https://wiki.audacityteam.org/wiki/Nyqu ... Noise_Gate




Skeptiker
Beiträge: 4304

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von Skeptiker » Mi 01 Aug, 2018 23:41

Habe in Audacity das Noise Gate mal probeweise installiert und geladen.

Menü "Effekte" / Weitere Effekte hinzufügen bzw. entfernen:
-> Nyquist Eingabe

Dann im Effekte Menü "Nyquist Eingabe" auswählen und von dort aus den "Noise Gate" Filter laden.

Mit den Gate Parametern 1 KHz (alles darüber wird gedämpft) und -8 für "Level reduction", angewandt auf das aktivierte, gesamte File, ist das Rauschen zwar nicht verschwunden, aber weniger dominant zu hören und die Sprache gleichzeitig nur wenig dumpfer.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Do 02 Aug, 2018 12:49, insgesamt 1-mal geändert.




carstenkurz
Beiträge: 4025

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von carstenkurz » Mi 01 Aug, 2018 23:47

Das Beispiel, was ich schon weiter oben hochgeladen habe ist mit dem Audacity-Effekt Rauschentfernung mit Mustererkennung bearbeitet worden, Standardeinstellungen übernommen, das dauert nur ein paar Sekunden, und man kann auch kurz vorhören. Das Ding ist bei jedem halbwegs aktuellen Audacity Download automatisch mit dabei.
Einfacher geht's nun wirklich nicht. Es gibt Dutzende ähnlicher Tools in allen möglichen Audiobearbeitungsprogrammen.

NTG2/4 sind vielleicht keine schlechten Mikrofone, liefern aber an einem zwangsläufig mittelmäßigen Mikrofonvorverstärker eines Camcorders wegen der relativ geringen Pegel eben keine sonderlich niedrigen Rauschwerte in der Aufnahme.

- Carsten
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TomStg
Beiträge: 1780

Re: AUDIO Tonspur - Ursprung Rauschen zwischen dem Ton

Beitrag von TomStg » Do 02 Aug, 2018 06:40

carstenkurz hat geschrieben:
Mi 01 Aug, 2018 23:47
NTG2/4 sind vielleicht keine schlechten Mikrofone, liefern aber an einem zwangsläufig mittelmäßigen Mikrofonvorverstärker eines Camcorders wegen der relativ geringen Pegel eben keine sonderlich niedrigen Rauschwerte in der Aufnahme.
Oder klarer ausgedrückt:
Diese beiden Mics sind regelrechte Rauschgeneratoren. Man kann es nicht oft genug wiederholen: NTG2/4 sind unbrauchbar für anspruchsvolle Tonaufnahmen. Dazu kommt der bei Rode übliche dumpfe muffige Klang, so dass nach einer erhöhten Präsenz das Rauschen noch deutlicher wird.




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