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4K-4ALL...



Camcorder (Consumer + Pro), Videosysteme, Funktionen, Bedienung, Drehen, Tricks, Fehler...
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Roland Schulz
Beiträge: 3536

4K-4ALL...

Beitrag von Roland Schulz » Fr 12 Jan, 2018 20:55

...also 4 our friend "no4K"-Wowu ;-)!

Nabend zusammen!
Da "wir" in verschiedenen Threads wiederholt gebeten wurden mal "echtes" 4K/UHD Material zu posten (was es ja angeblich nicht gibt) hab ich nochmal nen kleinen, eigentlich bereits bekannten Test gemacht.

Da Geld abgeschafft wird und ich auch schon keins mehr hab ;-), mir der Trick mit der Münze auch nicht weiter detailliert beschrieben wurde (70-100m Meter..., 85m??? - mit 8 oder 800mm...??), zudem wenig Aussagekraft verspricht hab ich noch mal "Lorem Ipsum" rangelassen, den so schnell keine Kamera durch Interpolation nachbilden kann wie Linien und Kanten "nachzuzaubern".

Das Beste - die Originaldateien incl. Videofiles gibt´s diesmal für die treuen Zuschauer zum Nachhvollziehen zum Download, hier wird also nix getrickst!!
https://www.dropbox.com/s/tq8wvq9dcv2ux ... T.zip?dl=0
(Originalvideos aus den Kameras incl. Metadaten)


Wie funktioniert der Test und was sagt er aus?!
Ein Phantasietext (Lorem Ipsum...) wird in absteigenden Schriftgrößen als hochauflösende Datei auf einem hochauflösenden Tablet dargestellt (iPad Pro 9.7).
Das Display leistet eine horizontale Auflösung von 2048 Pixeln, die darzustellende Datei weist 4096 Pixel auf (interner Downsample mit AA).

Das Display wird nun orthogonal abgefilmt, allerdings so dass es weniger als ein fünftel der Bildhöhe der Kamera einnimmt.
Die Auflösung der "Szene" beträgt damit mehr als 5x 2048 Pixel, also mehr als "10K" und sollte damit mehr als ausreichend sein eine 4K Kamera in Bezug auf ihre Auflösung zu prüfen.

Ein Screenshot der aufgenommenen UHD Videodatei, welcher 3840 horizontale Pixel aufweist wird dann neben das ursprüngliche, hochauflösende synthetische Testchart gestellt (Lorem Ipsum Text). Dieses wird zuvor auf exakt die (Pixel-)Größe der Darstellung der Videodatei skaliert.
Dadurch entsteht eine "ideale" Darstellung in der Systemauflösung der Kamera, kein Objektiv und kein Debayering etc. hat hier Einfluss genommen.

Der Test wird mit monochromen wie rot/blauem Inhalt durchgeführt. Rot/Blau stellt für einen Bayersensor die größte Herausforderung dar, da diese Sensel in geringeren Anzahl als grüne vorkommen.

Die Frage ist wie weit oder gut die zu prüfende Kamera an die Systemgrenze heranreicht, wie stark die Unterschiede zum synthetischen Testchart in Systemauflösung ausfallen.

Getestet wurde die 6K>4K Oversamplingkamera Sony Alpha 6500 mit SEL35F18 Objektiv und eine "nativ" auflösende Kompaktkamera Panasonic LX100.
Damit man´s besser im Browser sieht Vollbilddarstellung in 300%:
LI_TESTCHART_UHD.jpg

Da laut Behauptung 4K Kameras maximal Full HD Auflösung liefern gibt es eine zusätzliche Gegenüberstellung mit Full HD Auflösung des Testcharts (Halbierung der Auflösung):
LI_TESTCHART_FHD.jpg

Denke wir brauchen diesmal kein Popcorn mehr ;-).....!

Gute Grüße, Roland.
(wirklich nicht böse gemeint ;-)!!)
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WoWu
Beiträge: 14785

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von WoWu » Fr 12 Jan, 2018 22:27

Du stellst Dir doch selbst ein Armutszeugniss aus, wenn Du nicht die Entfernung zur Bildweite ausrechnen kannst.

Die Bildweite errechnet sich aus

2 x arctan
—————————————————————
Breite des Sensors / 2 / Brennweite

daraus ergibt sich der Bildwinkel mit dessen Hilfe Du im Dreieck die Höhe ermittelst.

Alternativ legst Du ein 2x2 cm großes Objekt irgendwo so hin, dass Du es abfilmen kannst, steckst dann zu jeder Seite 38 m ab (repräsentativ pro Pixel horizontal ein 2cm objekt im Darstellungsraum) und gehst mit der Kamera soweit weg, dass die beiden Seitenpositionen am extremen rechten und linken Bildrand sind.
Das war’s.
Nun hast Du wenigstens keine Ausrede mehr, Du wüsstest nicht, wie man das testet, was schon in sich ein schwaches Bild ist.
Gute Grüße, Wolfgang

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Roland Schulz
Beiträge: 3536

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Roland Schulz » Fr 12 Jan, 2018 22:34

WAS siehst Du an Deinem 2x2cm großen Objekt?! Was regt das an, einen Pixel?! Halb?!
Sehe ich was rundes, eine Münze, erkennen vs. identifizieren, Kratzer darauf...?!?!?!
Das führt leider zu nichts aussagekräftigem, damit verplämpere ich keine Zeit.




WoWu
Beiträge: 14785

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von WoWu » Fr 12 Jan, 2018 22:43

Du solltest Fragen nicht immer zweimal stellen. Ist doch alles schon beantwortet in dem andern Thread.

Du kannst auch 1x1 cm oder 5x5 cm nehmen, musst dann eben entsprechend näher ran oder weiter weg gehen.
Für die meisten Kameras und Objektive ergibt sich eine Distanz von 70-100 m bei 2x2 cm.


Übrigens hier nochmal zum Thema Bildwinkel, falls Du noch Erläuterungen brauchst.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bildwinkel
Gute Grüße, Wolfgang

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Zuletzt geändert von WoWu am Fr 12 Jan, 2018 22:44, insgesamt 1-mal geändert.




Roland Schulz
Beiträge: 3536

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Roland Schulz » Fr 12 Jan, 2018 22:43

Mein Test zeigt wie eine hochauflösende „Szene“ ideal in einer bestimmten System-/zielauflösung (hier 3840x2160) dargestellt werden kann - daneben wie es aussieht wenn das gleiche von einer Kamera aufgenommen wird.
Der Unterschied ist zumindest in Bezug auf die Lumaauflösung verschwindend gering bei der Oversamplingkamera.




Roland Schulz
Beiträge: 3536

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Roland Schulz » Fr 12 Jan, 2018 22:45

WoWu hat geschrieben:
Fr 12 Jan, 2018 22:43
Du solltest Fragen nicht immer zweimal stellen. Ist doch alles schon beantwortet in dem andern Thread.

Übrigens hier nochmal zum Thema Bildwinkel, falls Du noch Erläuterungen brauchst.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bildwinkel
...bestens bekannt, frage mich nur was es bringen soll einen Pixel im Bild zu suchen und zu identifizieren, das hat keinen Gehalt...

Meine Szene liefert Detailinformationen von mehr als 10K!
Zuletzt geändert von Roland Schulz am Fr 12 Jan, 2018 22:47, insgesamt 1-mal geändert.




WoWu
Beiträge: 14785

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von WoWu » Fr 12 Jan, 2018 22:47

Mach mal erst mal das Bild, bevor Du mit Suenen anfängst, an denen man keine harten Fakten (größen und Entfernungen) festmachen kann.
Gute Grüße, Wolfgang

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Roland Schulz
Beiträge: 3536

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Roland Schulz » Fr 12 Jan, 2018 22:48

Kriegste die Datei nicht runter?! Zu groß?!
Soll ich den originalen Screenshot aus dem Video/.zip auspacken und posten?!

Wir brauchen keine Größen und Entfernungen, das kann man viel abstrakter machen wie in meinem Test.




Roland Schulz
Beiträge: 3536

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Roland Schulz » Fr 12 Jan, 2018 22:58

a6500.jpg
Originalscreenshot aus EDIUS der a6500, nur von BMP nach JPG konvertiert. Keine Pegelanpassungen.
Hoffe das landet hier “verlustfrei“.

...und alles per RDP - kannste mal sehen wie ich mich hier ins Zeug leg ;-)!!
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Frank Glencairn
Beiträge: 7885

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 13 Jan, 2018 10:31

Und welche Aussage soll so ein "Test" jetzt machen?

Niemand dreht SW/monochrome Standbilder, mit 100% Farben die in der Natur so quasi nicht vorkommen.

Wir drehen Bilder in natürlichen Farben und Bewegung (motion blur, was 95% aller Auflösungsfragen sowieso aus dem Fenster wirft),
wobei, wenn man nicht unkomprimiert dreht, spätestens der Delivery Codec etwaige Unterschiede sowieso in einen Brei verwandelt.
Zusätzlich muss man sich noch fragen, wieviel von dem Bild tatsächlich im Fokus ist, gerade bei dem DOF Trend, und was die Linse/Sensor Kombination überhaupt hergibt.

Und komm mir nicht wieder damit, daß man ja auch mal unbewegte Landschaftsaufnahmen macht.

Netter Test, aber in der Praxis völlig bedeutungslos.




Jott
Beiträge: 14582

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von Jott » Sa 13 Jan, 2018 10:38

Rolands Test wird durch die bekanntlich in der Kamera werkelnde künstliche Intelligenz verfälscht. Das weiß man doch. Algorithmen erkennen blitzschnell den gängigen verwendeten Blindtext, der ja im Web zu finden ist (die Kamera ist dazu permanent online), erkennen auch Font und Größe und bauen alles künstlich nach. Sie simulieren sogar schlau den Einbruch bei rot und blau, weil die Kamera ja weiß, dass sie nur 4:2:0 kann in 4K. Das wird so überzeugend dargestellt, dass niemand außer innersten Insidern auf die Idee kommt, dass alles nur künstlich ist.

Verbeugen wir uns vor dieser grandiosen Verarschungsleistung einer billigen Baumarktkamera.




sanftmut
Beiträge: 232

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von sanftmut » Sa 13 Jan, 2018 13:28

Mal abgesehen davon, dass ich es cool finde dass Roland sich da mit Mühe gemacht hat und ihm dafür Anerkennung gebührt (find ich echt)...

Was nettes:
Kennt Ihr sicher schon - aber es passt einfach zu gut!


PS seid doch mal nett zu einander!
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WoWu
Beiträge: 14785

Re: 4K-4ALL...

Beitrag von WoWu » Sa 13 Jan, 2018 15:21

Ich würde Dir Recht geben, wenn soetwas „Hand und Fuss“ hätte aber leider steckt das Internet voll mit solchen pseudo-Tests, die eher in die Irre führen und auf die leider immerwieder Anwender reinfallen.
Nicht nur, dass man zahlreiche Elemente im Prozessweges damit gar nicht erfasst, auch sagt es nichts über die effektive Auflösung aus, nämlich wieviel spatiale Platz des Sensors von welcher Linienstärke überstrichen wird. Das hängt nämlich, wie schon erklärt, vom Bildwinkel, der Sensorgrösse, der Brennweite und der Objektgrösse ab.
Man müsste also diese ganzen Patameter exakt wissen, um dann sehen zu können, was z.B. von einer Linienstärke sichtbar übrig bleibt.
Dazu kommt, dass selbst die SMPTE von solchen linearen Tests abgeht, weil Prozessalgorithmen heute Linien, speziell wenn sie so nachvollziehbar sind, wie in Buchstaben, nachrechnen, ohne dass sie zuvor optisch umgesetzt worden sind.
Was man also sieht ist nicht repräsentativ für das, was das Objektiv aufgenommen hat.
Das bezieht sich selbst auf die offiziellen Trompetenlinirn in Testcharts.
Um nur ein paar wenige Punkte zu nennen, warum solche „Tests“ unbrauchbar sind.
Auch so ein Versuch mit einer definierten Objektgrösse in einem exakt bestimmten Abstand hat auch nur eine „ja/nein“ Aussage, ob 4K aufgelöst werden, oder nicht. Mit einer Testreihe könnte man dann etwas mehr sagen, aber noch lange keine Aussage über Vergkeichbarkeiten.
Solche Tests sollte man wirklich der EBU überlassen, die alle Voraussetzungen haben (Manpower und Hardware), substantielle Aussagen zu machen.
Gute Grüße, Wolfgang

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