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Werbung : Workshop: Nikon D5200 als Rebel-Cam - Teil 3: Der Filmlook bei der Aufnahme

von Mo, 18.November 2013 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Welche ISO?
  Warum Offenblende?



Welche ISO?



Bei ISO100 besitzt die Kamera definitiv die größte Dynamik und das geringste Rauschen. Wer irgendwie kann, sollte daher immer versuchen, mit ISO100 zu drehen. Mit unserem lichtstarken F1.8-Objektiv ist dies bei Offenblende sogar in Innenräumen in der Regel kein Problem, solange die Beleuchtung nicht absolut minimalistisch ist.

Ist man dennoch zu höheren ISO-Einstellungen gezwungen, so sollte möglichst die ISO400-Einstellung zum Einsatz kommen, weil sich dort nocheinmal ein magischer Noise-Floor befindet. Tatsächlich rauscht die Kamera hierbei fast so wenig wie bei ISO200, liefert aber nochmal eine Blendenstufe mehr. Magisch nennt man diesen Noise-Floor, den man auch von anderen Kameras kennt, weil die ISO-Profile 250 und 320 seltsamerweise mehr rauschen.



Warum Offenblende?



Wer den FIlmlook sucht, sucht in der Regel auch die gediegene Hintergrund-Unschärfe, also das vielfach beschworene Bokeh. Denn diese Unschärfe lässt sich an üblichen Camcordern mit kleinem Chip praktisch gar nicht erzielen; mit ein Grund, weshalb DSLR-Filmerei einen solchen Boom erlebt.

Das Bokeh ist bei unserer Kamera-Objektiv-Kombination bei offener Blende (also Blende F1,8) am größten. Grundsätzlich geht bei Offenblende die Schärfe des Objektives etwas zurück, jedoch ist unser Filmmodus im Portrait-Profil sowieso so soft, dass dieser Effekt zu vernachlässigen ist. Auch der Kontrast geht bei offener Blende etwas zurück, was im Gegenzug die aufgezeichnete Dynamik der D5200 praktischerweise weiter erhöht. Bei Innenaufnahmen kommt man in der Regel mit Blende F1.8 daher schon gut aus. Bei Außenaufnahmen hat man jedoch ein Problem. Denn durch die offene Blende, konstante ISO und die feste Belichtungszeit von 1/50 überbelichtet man in der Regel total.

Will man das Bokeh nicht verlieren (und das ist ja einer der Gründe, weshalb man mit einem grossen Sensor filmt), bleibt eigentlich nur noch die Verkürzung der Verschlusszeit. Mit der Folge, dass die Bewegungen zu ruckartig werden und die Anmutung von Film schnell verloren geht.

Einleitung / Die typische Belichtungszeit
Variable ND-Filter


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Einleitung / Die typische Belichtungszeit
Welche ISO? / Warum Offenblende?
Variable ND-Filter
  

[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Jalue    10:38 am 19.11.2013
In dem Zusammenhang würde mich interessieren, ob man die Rauschunterdrückung bei ISO+ "nebenwirkungsfrei" nutzen kann - und wenn ja, auf welcher Stufe. Im Teil 1 des Tutorials...weiterlesen
Jan    22:46 am 18.11.2013
Hallo, man könnte noch erwähnen, dass es bei den älteren Modellen - Beispiel D 90, 5100 oder 3100 kein wählbare ISO und keine Rauschunterdrückung bei ISO + gab. Hier noch...weiterlesen
TG    21:37 am 18.11.2013
Vielen Dank. Gerade das mit dem Flimmern hat mich schon immer interessiert.
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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