Wer regelmäßig mit 360-Grad-Kameras arbeitet, kennt den Spagat: Einerseits lassen sich ungewöhnliche Perspektiven einfangen, die mit keiner anderen Kamera möglich sind – aber die Ergebnisse bleiben oft hinter den Erwartungen zurück: Rauschen bei wenig Licht, sichtbare Nähte im Stitching und nicht zuletzt eine mühsame Nachbearbeitung.
Dass es anders geht, hatte schon die erste Osmo 360 mit ihrem eigens entwickelten quadratischen 1/1,1-Zoll-Sensor gezeigt. In der Kamera bündelte DJI zwölf Jahre Imaging-Expertise sowie produktübergreifende Technologien, die über mehrere Generationen entstanden und weiterentwickelt wurden, und mischte so die Branche auf.
Jetzt liegt die zweite, nochmals verbesserte Generation auf dem Tisch – die Osmo 360 II stieß auf der IFA 2026 auf breite Anerkennung und wurde von 17 führenden deutschen und internationalen Medien als eines der „Best of IFA“-Produkte ausgezeichnet, darunter Tom’s Guide, Digital Trends, Apple Insider, Gizmodo, Chip, Inside Digital und Netzwelt.
8K/60fps und HDR-Dynamik

Die Osmo 360 II beherrscht hochqualitative 10Bit 8K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde – ein kleiner, aber relevanter Sprung von den bisherigen 50 fps. Die höhere Bildrate sorgt nicht nur für eine flüssigere Bewegungsdarstellung, sondern reduziert bei dynamischen Szenen vor allem auch Bewegungsunschärfen. Das ist bei 360°-Aufnahmen besonders hilfreich, wenn in der Postproduktion stark ins Bild hineingezoomt oder nachträglich ein Ausschnitt beziehungsweise Blickwinkel gewählt wird: Details bleiben dabei klarer erhalten.
Gleichzeitig bieten 60 fps auch mehr Spielraum für Zeitlupen. Gerade bei bewegungsreichen Aufnahmen, etwa einer Fahrradfahrt oder einem Vlogging-Gang, kann dies einen sichtbaren Unterschied machen.
Dazu kommt ein erstaunlicher Dynamikumfang von 14,5 Blendenstufen. Wer mittags in der prallen Sonne dreht oder abends durch eine beleuchtete Innenstadt läuft, erhält Aufnahmen, die sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten noch Details liefern.
Die ungewöhnlich hohe Dynamik wird durch eine doppelte HDR Belichtung erzielt - ein neuer Dynamik-Algorithmus fügt die Bilder anschließend zu einem ausgewogenen Gesamtbild zusammen. Der Himmel bleibt blau, die Schatten bleiben sichtbar.


















