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Test : Sony NEX-FS700

von Mi, 6.Februar 2013 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Der Sensor



Der Sensor



Der Sony-Sensor selbst löst sehr fein auf und ist nach unseren Eindrücken (und entgegen vieler Behauptungen im Netz) praktisch genauso lichtstark wie die FS100. Leider liefert Sony immer nur das Standard E-Mount Obejktiv mit Anfangsblende F3.5 an die Presse aus, womit sich die Stärken der Kamera kaum ausspielen lassen. Wir haben unsere Messungen dennoch mit diesem Objektiv durchgeführt um vergleichbar zu bleiben. Hier also einmal ein Low-Light-Vergleich bei 0dB und 1/50s, f3,5 mit der Kitoptik SEL18200, da wir diesen Shot auch von der FS100 vorliegen haben:



Die NEX-FS700 bei 0dB, F3,5 und 1/50s



Die NEX-FS100 bei 0dB, F3,5 und 1/50s


Wie man sieht, sieht man wenig. Wir haben daher noch einen Ausschnitt aus beiden Bildern in Photoshop mit gleichen Parametern "aufgehellt". Hierbei fällt auf, wie ähnlich die Kameras trotz komplett unterschiedlicher Sensoren wirken. Selbst der Fixed Pattern Noise scheint die gleiche Struktur zu haben.



Auf den ersten Blick auch nicht verwunderlich, denn an der Sensorgröße hat Sony nichts verändert: Sowohl die FS100 als auch die FS700 besitzen einen Super35mm-Sensor mit 23,6 x 13,3mm Abmessungen. Bei der Auflösung hat Sony dagegen mächtig geschraubt: Während die FS100 2464 x 1394 aktive Bayer Pixel = 3,43 Mpixel besaß, nutzt die FS700 nun 8,3 effektive Pixel. Das greift natürlich der angekündigten 4K-Option für die Kamera vor und sorgt im ISO-Testbild sogar für etwas mehr Schärfe:



Allerdings ist die FS700 durch die höhere Schärfe auch etwas anfälliger für Moirés, ein Thema, das bei der FS100 gar keine Rolle spielt. Bei feinen Strukturen ist hier etwas Aufmerksamkeit gefragt. Mit der 4K-Option könnte sich dies ändern, jedoch ist die 4K Option frühestens im April 2013 zu erwarten und wird wohl auch kein Schnäppchen werden. Wer eine FS700 in die engere Kaufauswahl zieht, sollte darum mit spitzem Bleistift auch den Aufpreis zur F5 nachrechnen...

Wenn wir aber schon von 4K sprechen, möchten wir auch noch darauf hinweisen, dass sich hinter den Kulissen in der FS700 noch ein weiterer, kleiner technischer Meilenstein verbirgt. Denn sie ist unseres Wissens somit auch die erste Kamera unter 10.000 Euro, die für ihr HD-Bild den kompletten Sensor ohne Lineskipping ausliest und dann erst herunterskaliert. Anders wäre diese Schärfe wohl ohne Brei und Unschärfen kaum zu erzielen. Und das bedeutet im Umkehrschluss, dass es auch nicht mehr lange dauern wird, bis wir diese Technologie vielleicht in günstigeren Kameras mit großen Sensoren zu sehen bekommen.

Bildraten und Zeitlupe
E-Mount-Fragen, die keine (mehr) sind / Fazit


6 Seiten:
Einleitung
Bedienung / Das (Maketing-)Konzept
Bildraten und Zeitlupe
Der Sensor
E-Mount-Fragen, die keine (mehr) sind / Fazit
  

[78 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
TomStg    09:20 am 25.10.2015
Die Updates für die Odyssey-Familie kommen im Rhythmus von 2-3 Monaten jeweils mit erheblichen Hub. Weil der Qdyssey mit 2 eingebauten SSD arbeitet - je nach Bedarf im RAID 0,...weiterlesen
Bergspetzl    07:29 am 25.10.2015
Also odyssey fährt einen vergleichsweisen hohen update-takt. Was der shogun dem odyssey voraus hat ist die audiopeitsche und das schicke housing, beginend vom case her über...weiterlesen
klusterdegenerierung    20:38 am 24.10.2015
Raw Raw oder Raw converted? Bislang macht der Shogun 4KDCIp to ProRes oder DNxHR alles bis 60 fps. Der Shogun wird aber nicht mit der FS700 sondern mit der GH4 gehyped. Und das...weiterlesen
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