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Test : Sony HDR-CX570

von Mi, 2.Mai 2012 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Potente Hardware
 Wenig manuelle Möglichkeiten
 Licht und Schatten - in der Bedienungsphilpsophie



Potente Hardware



Während die Animationen bei Panasonic und Canon immer leicht ruckeln, flutschen und gleiten die Menüpunkte bei der Sony sehr geschmeidig über den Bildschirm. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass die Kamera noch mehr leisten könnte, wenn man sie nur ließe.

Die HDC-CX570 beherrscht AVCHD mit bis zu 28 Mbit/s bei FullHD-Auflösung mit 25p, 50i und 50p. Die Konkurrenz in dieser Preisklasse kann meistens nur mit zwei der drei Optionen aufwarten.



Wenig manuelle Möglichkeiten



Wie so oft schränkt Sony die Zugriffsmöglichkeiten auf wichtige Parameter für den Anwender drastisch ein. Nicht nur, dass sich Shutter und Blende nicht gleichzeitig manuell regeln lassen. Die CX570 erlaubt an keiner Stelle die Änderung der Verschlussgeschwindigkeit. Und statt Blende und Gain gibt es einzig eine Einstellung für die Belichtung.

Es gibt zwar ein Peaking ohne Bildauschnittsvergrößerung, aber das manuelle Fokussieren über die virtuellen Displaytasten erfolgt nur in relativ groben Schritten. Dafür funktioniert der Touchfokus äußerst zuverlässig.

In diesem Licht verwundern freigeschaltete Funktionen wie Zebra oder die Tonpegelanzeige, welche mangels Aussteuerungsmöglichkeit nur bedingt sinnvoll zu gebrauchen ist. Immerhin gibt es Mikrofon- und Kopfhöreranschluss und man kann man in den tiefen des Menüs zwischen zwei Ton-Pegeln für das Mikrofon umschalten. Vielleicht tröstet es ein wenig, dass dies in Sonys Top-Consumer-Modellen auch nicht anders gelöst ist.



Licht und Schatten - in der Bedienungsphilpsophie



Die Bedienung innerhalb der Menüs ist dazu zwiespältig. Einerseits erlaubt Sony die Definition von drei frei belegbaren, virtuellen Bildschirmtasten, die die jeweiligen Einstellungen schnell beim Filmen erreichbar machen. Gäbe es hierfür mehr sinnvolle wählbare Funktionen wie Shutter oder Blende + Gain wäre dies ein schönes Bedienkonzept. Will beziehungsweise muss man jedoch an eine Funktion gelangen, die nicht auf einem der 3 Buttons liegt, sind die Wege ins Menü (unter anderem durch das Zwischen-Menü) teilweise unnötig weit.

Die Bildqualität der Kamera selbst ist dagegen durchaus gut und liegt sehr nahe an den firmeneigenen Topmodellen von 2012. Einzig das Low-Light Verhalten ist aufgrund des kleineren Bildwandlers etwas schlechter. Bei wenig Licht tritt zusätzlich ein diffuses, blaues Chroma-Rauschen deutlich zu tage, weshalb in diesem Preisgefüge die Canon HF-M-Serie als Low-Light-Champion aus dem Ring steigt. Und auch beim Objektiv zeigten sich im rechten Bildbereich chromatische Farbverschiebungen im blauen Farbkanal. Auf realen Allerwelt-Motiven fallen diese nicht sonderlich auf, sind auf synthetischen Testbildern durchaus zu erkennen. Eine Einstellmöglichkeit der Bildcharakteristik wurde (fast selbstverständlich für Sony) ebenfalls nicht implementiert.

An außergewöhnlichem Zubehör findet sich noch eine Sonnenblende aus Plastik für das Objektiv im Lieferumfang.

Einleitung / Austattung
Aus dem Messlabor / Fazit


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Aus dem Messlabor / Fazit
  

[48 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Jan    18:25 am 22.8.2012
Die Sony.de Seite war damals dafür verantwortlich. Anfangs war dort wirklich die Rede von 32 GB internen Speicher, wir hatten das recht schnell aufgedeckt und Sony hat ein paar...weiterlesen
andee1    13:17 am 22.8.2012
Trotzdem hat die Kamera (leider) keinen "eingebauten Flash-Speicher" wie in der Test-Beschreibung angegeben, oder haben die Tester da einen klitzekleinen gefunden?...weiterlesen
Jan    17:47 am 5.5.2012
Da wird nichts anderes rauskommen, als bei der PJ 740, die schon im Test war ! VG Jan
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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