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Test : Sony ECM-HW1 Bluetooth-Mikrofon

von Di, 29.August 2006 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Kabellos glücklich
  Anwendung
  Konstruktive Kritik
  Praxis
  Fazit

Unter Funkstrecken versteht man drahtlose Mikrofone für Camcorder, die auf normaler Funkübertragung basieren und mit Preisen ab ca. 400 Euro nicht gerade günstig sind. Sony hat mit dem ECM-HW1 erstmals ein einfaches Funkmikrofon in den Handel gebracht, das mit einem Straßenpreis von ca. 180 Euro sogar noch bezahlbar ist. Bei der Übertragungsform geht Sony jedoch mit Bluetooth einen komplett neuen Weg. Gegenüber analogen Verbindungen wird das Signal hier vorher digital gewandelt und dann in Datenpaketen an den Empfänger übertragen. Durch die eingebaute Fehlerkorrektur können auf dem Sendeweg dadurch keine Rauschfahnen oder andere Störgeräusche hinzukommen. In der Praxis bedeutet dies: Entweder der Klang ist sehr gut, oder die Verbindung ist komplett tot.




Kabellos glücklich



Doch durch die Kabellosigkeit gibt es noch weitere Vorteile, auch für Amateure: Bei Tieraufnahmen, lässt sich das Mikrofon viel näher am Objekt platzieren und damit ein viel direkterer O-Ton gewinnen. Natürlich gilt selbiges auch für einzelne Menschen in einer Großversammlung. Aber auch bei "normalen" Aufnahmen gelangen durch die komplette Entkoppelung des Mikrofons keinerlei störende Laufwerksgeräusche aufs Band. Und nicht zuletzt wird durch das fehlende Kabel zwischen Mikrofon und Kamera eine nicht unerhebliche „Stolperfalle“ umgangen.




Anwendung



Der Empfänger wird einfach auf dem neuen intelligenten Zubehörschuh (AIS-Active Interface Shoe) eines aktuellen Sony-Camcorders gesteckt und arretiert. Durch Sonys proprietären Anschluss scheiden markenfremde Kameras für den Einsatz leider von vornherein aus. Wir haben daher aus zwei Gründen das Mikrofon mit dem Sony HDR-HC3 getestet. Erstens hat diese Kamera keinen Anschluss für ein externes Mikrofon, wodurch das ECM-HW1 eine besonders sinnvolle Erweiterung darstellt. Und zweitens findet man am Empfänger auch eine Anschlussbuchse für einen Kopfhörer über Miniklinke. Ein solcher Anschluss fehlt dem HDR-HC3 ebenfalls. Somit ließen sich theoretisch mit dem ECM-HW1 zwei der größten Kritikpunkte des HDR-HC3 mit einem Streich „ausbügeln“.
In der Praxis vermisst man jedoch eine manuelle Aussteuerungsmöglichkeit für das Mikrofon sowie einen Lautstärkeregler für den Kopfhörer, da Sony hierfür keine separaten Regler direkt an Sender oder Empfänger vorgesehen hat. Man ist in diesem Fall immer auf die Automatik des HDR-HC3 angewiesen, was keine wirklich professionelle Arbeitsweise zulässt.

Der Empfänger wirkt auf dem kleinen HDR-HC3 etwas üppig, erweitert diesen jedoch um ein externes Mikrofon und einen Kopfhöreranschluss.




Konstruktive Kritik / Praxis


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Einleitung / Kabellos glücklich / Anwendung
Konstruktive Kritik / Praxis
Fazit
  

[11 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Bernd E.    20:16 am 27.8.2007
Mach dir nix draus, ich musste es auch nachschlagen: Ist sieben Jahre her, dass ich das letzte Mal mit einer TRV900 gedreht habe. Gruß Bernd E.
Jan    20:06 am 27.8.2007
Sags doch gleich Bernd, das die Kamera einen intelligenten Schuh hat. Ich wusste es einfach nicht aus dem Kopf, hätte aber vermutet, das die Kamera noch keinen intelligenten Schuh...weiterlesen
Bernd E.    19:37 am 27.8.2007
Der "Intelligent Accessory Shoe" der TRV900 hat acht Kontakte. Gruß Bernd E.
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