Logo Logo
/// 

Test : Sonic Foundry Vegas Video 4

von Mi, 30.April 2003 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Bugs&Issues
 Fazit
 +
 +
 +
 +
 +
 -
 -



Bugs&Issues



Die Überschrift sagt es schon, leider ist Vegas nur in Englisch erhältlich. Gerade für Einsteiger ist das eine unnötige Hürde, besonders weil SonicFoundry nicht an jeder Stelle übliche Fachbegriffe benutzt. Auch die Umstellung auf PAL ist kompliziert, sowohl das “VideoDevice”, als auch das “Project Template” muss zusätzlich zum Capturemodul auf PAL gestellt werden. Hinzukommt noch die Timeline-Einheit von 30 auf 25fps zu setzen und das unübliche Audioformat von 44.1 kHz auf 48kHz zu ändern. Wer die Liveszenenerkennung benutzen will, muss auch noch das Häkchen vor “Minimum Clip Length” entfernen, dass sind entschieden zu viele Schritte um einen reibunsglosen Einstieg zu ermöglichen. Als kleiner Trost bleiben die Einstellungen zumindest für das nächste Mal erhalten.
Nicht ganz nachvollziehbar war das Verhalten beim Import von .tif-Dateien. Manchmal erkannten die beiden Programme das Format, manchmal nicht. Andere Bilder im .bmp- oder .jpg-Format funktionierten dagegen problemlos. Ansonsten ist das Programm sehr stabil, auf unserem Testsystem (P4, 845e, WinXPSP1a) gab es bis jetzt noch keinen einzigen Absturz.




Fazit



Die direkte Konkurrenz, Uleads MediaStudioPro7 und Adobes Premiere6.5 sieht in diesem Fall ziemlich alt aus. Selten gab es ein Programm, dass für so wenig Geld derartig professionelle Bedienung, Funktionsumfang und Qualität bietet. An vielen Stellen steht man nicht mal hinter einem AVID ExpressDV3.5 zurück, an einigen wird er sogar übertroffen (volle Overlayauflösung, geringere Latenz, bessere Windows-Integration, 1080p, Audiobereich usw.). Punkten kann die Konkurrenz nur bei Sonderfunktionen, so gibt es bei Premiere die Möglichkeit Projekte in AfterEffects zu öffnen und beim Avid lesen die Projektfiles auch die größeren MediaComposer-Systeme. Ebenso sind für MediaStudio und Premiere eine Reihe von Karten mit analogen Ausgängen verfügbar, auch die Retuschemöglichkeiten von MSP fehlen.
Ideal ist Vegas immer dann, wenn es um ein offenes System mit schneller Bedienung geht. Nach kurzer Einarbeitung geht irgendwie alles wie von selbst, trotzdem bleibt alles auch manuell anpassbar. Die neuen Funktionen, allen voran Trimmen, Ripple-Editing und die Material-Organisation, beseitigen die letzten Einschränkungen der Vorversion. Wer trotzdem etwas vermisst, kann das notfalls selber per Script oder mit Freeware-PlugIns nachrüsten. Vegas ist daher zur Zeit die uneingeschränkte Empfehlung für den preisbewussten Cutter, dessen Hauptaugenmerk auf professionellen, aber trotzdem intuitiven Editing-Möglichkeiten liegt.


Und raus... / b wie progressiv?
Sonic Foundry Vegas Video 4.0 / + / + / + / + / + / - / -


7 Seiten:
Einleitung / Bisher: / Endlich: Trimmen und Ripple-Editing
Und sonst?
Audio
Erweiterung: .net Scripting / PlusPaket: +DVD
Und raus... / b wie progressiv?
Bugs&Issues / Fazit
Sonic Foundry Vegas Video 4.0 / + / + / + / + / + / - / -
  


Weitere Artikel:


Test: MacBook Pro 16" M1 Max im 5K-12K Performance-Test mit Sony, Canon, Blackmagic, Panasonic … Teil 2 Mo, 6.Dezember 2021
Im zweiten Teil unseres Apple MacBook Pro 16" M1 Max Performance Test geht es richtig zur Sache, denn hier schauen wir uns die Schnittperformance von Bewegtbildmaterial oberhalb von 4K Auflösung an. Von 5K bis 12K Material - von 10 Bit H.265 bis RAW testen wir die Grenzen der Schnittperformance des aktuellen MacBook Pro in der M1 Max 64 GB Variante.
Test: Blackmagic DaVinci Resolve Speed Editor - Schneller Schneiden ohne Maus und Tastatur Di, 22.Dezember 2020
Mit dem Speed Editor hat Blackmagic einen externen Jog-Shuttle-Controller für Resolve auf den Markt gebracht, der nicht nur auf den ersten Blick sehr interessant aussieht...
Test: Das MacBook Pro 13" M1 im 4K, 5K, 8K und 12K Performance-Test mit ARRI, RED, Canon uva. ... Do, 26.November 2020
Wir erkunden weiter das neue Apple MacBook Pro 13“ mit Apple-Silicon in der größeren Ausbauvariante mit 16GB geteiltem Speicher. Diesmal schauen wir uns die Schnittperformance von Videomaterial in Auflösungen zwischen 4K-12K in FCP, DaVinci Resolve und Premiere Pro an. Hier unsere aktuelle Macbook Pro M1 Bestandsaufnahme mit teilweise überraschenden Ergebnissen...
Test: Videovorschau in 4K - Blackmagic DeckLink 4K Extreme 12G Mo, 2.Dezember 2019
Was kann eine Videoschnittkarte wie die DeckLink 4K Extreme 12G, was eine Grafikkarte nicht kann? Wir haben einmal versucht genau hinzusehen...
Test: Loupedeck+ Steuerpult u.a. für Premiere Pro CC - flexibel und ungezähmt Di, 30.April 2019
Test: Osee LCM156-E - 10-Bit-Field-Monitor mit Rec.2020 Mi, 8.Februar 2017
Test: Gemischte Gefühle - Nvidia GeForce GTX 1070 Mi, 28.September 2016
Test: Ein aktueller Blick auf Premiere Pro CC 2015 - Lumetri und Co. Do, 30.Juli 2015
Test: 7toX XML-Konvertierungstool für Final Cut Pro 7 nach Final Cut Pro X Mi, 22.Februar 2012
Test: Final Cut Pro X vs Final Cut Pro 7 Rendertests und Grafikkarten Di, 4.Oktober 2011
Test: Final Cut Pro X Mo, 11.Juli 2011
Test: LG 3D-Monitor W2363D Di, 7.Juni 2011


[nach oben]


[nach oben]















Artikel-Übersicht



Artikel-Kategorien:



update am 16.Mai 2022 - 16:39
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*