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Test : Panasonic HDC-SD600

von Mi, 2.Juni 2010 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Sparmaßnahmen
  Bedienung
  Aus dem Messlabor
  Fazit



Sparmaßnahmen



Es gibt keinen Objektiv-Ring, keinen Zubehör-Schuh und keine Mikrofon- oder Kopfhöreranschlüsse. Außerdem wurde das Display von 3,0 auf 2,7 Zoll verkleinert, liefert aber die gleiche mittelmäßige Auflösung. So gesehen stört die kleinere Fläche nicht sonderlich, ein Overscan-Beschnitt findet erfreulicherweise ebenfalls nicht statt. Der Sucher wurde weggespart. Den fanden wir aber auch bei den größeren Modellen wegen der sehr geringen Auflösung nicht sonderlich hilfreich.

Bemerkenswert ist dagegen, dass sich an der Objektiv-Bildwandler-Signalelektronik-Kette technisch nichts geändert hat. Hier finden sich die gleichen Komponenten wie bei den großen Geschwistermodellen. Also 35mm (kb) Weitwinkel mit 12fach Zoom, 3x 1/4,1-Zoll CMOS-Wandler und AVCHD-Aufzeichnung mit bis zu 28 Mbps im nach wie vor einzigartigen 1080p50-Modus.

An den grundsätzlichen Aufnahmemöglichkeiten der Panasonic hat sich gegenüber der 700er Serie nichts verändert, darum gilt alles von uns hierzu gesagte auch analog für die HDC-SD600. Bei der Bedienung gibt es allerdings doch deutliche Unterschiede:




Bedienung



Aufgrund des fehlenden Objektivrings muss man alle Parameter via Touchscreen einstellen, was bis auf den Fokus trotzdem erstaunlich gut funktioniert. Das Fokussieren ist allerdings auf dem kleinen Display besonders schwer, da es nach wie vor keine Ausschnittsvergößerung sondern nur Peaking (also visuelle Kanteneinfärbung) gibt. Da man die Schärfe nur über zwei virtuell Tasten auf dem Touchscreen ändern kann, ist dies meist ein Geduldspiel. Im Automatik-Modus unterstützt der gut funktionierende Touch-Autofokus inklusive Objektverfolgung den Anwender, doch leider steht diese Funktion im interessanten manuellen Modus nicht zur Verfügung.
Interessant deswegen, weil man nach wie vor alle wichtigen Parameter wie Shutter, Blende+Gain sowie Weißabgleich manuell mit sinnvollen Werten einstellen kann. Dies ist in dieser Preisklasse nach wie vor die Ausnahme.
Auch die Einstellung der grundsätzlichen Kamera-Charakteristik in Schärfe, Farbe, Helligkeit und WB-Shift ist weiterhin möglich, was in dieser Preisklasse ebenfalls selten anzutreffen ist. In unserem Fall fiel uns übrigens auf, dass die Werkseinstellung eine etwas stärkere Nachschärfung besitzt als bei den großen Modellen. Diese lässt sich jedoch schön im Menü zurückfahren.


Einleitung
Aus dem Messlabor


Panasonic HDC-SD600
Plus Minus Derzeit niedrigster Preis (ohne Gewähr) :  571 Euro Listenpreis: 799 Euro (inklusive Mwst.)

MEHR INFO:
Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
+ Schärfe und Farben am AVCHD-Limit
+ Viele manuelle Einstellmöglichkeiten
+ 1080p50
- Manuelles Focussieren umständlich
- Geringe Display-Auflösung

4 Seiten:
Einleitung
Sparmaßnahmen / Bedienung
Aus dem Messlabor
Fazit
  

[38 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
KalleHoffmann    13:56 am 4.10.2010
Hier gibt es auch einen Anwenderbericht für die SD 600: http://www.pennula.de/kameratechnik-panasonic-hdc-sd600-egk-high-definition-3mos-camcorder.htm tschö, Kalle...weiterlesen
lilbarby    22:50 am 1.9.2010
vermutlich... :-)
-DDD-    20:48 am 1.9.2010
Habe mir jetzt mal alle Modu angeschaut, HX HE HG HA 50p Dig Cinema HA und HG, alle werden von Mediainfo als Interlaced angezeigt bis auf 50p :( Zeigt das Programm es nun falsch an...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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