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Test : Kinefinity MAVO 6K Cine-Kamera - was lange währt...

von Mo, 27.August 2018 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Die Unterschiede zwischen MAVO, Terra und Kinemax
  Standard-Akkus und SSDs
  Monitor
  Formate
  Verzögerungen und andere Kleinigkeiten
  Bildqualität
  Fazit



Standard-Akkus und SSDs



Was uns gegenüber RED deutlich besser gefällt ist die Unterstützung von Standard-Akkus und normalen SATA-SSDs. Denn Aufnahmemedien und zusätzliche Akkus kosten bei RED einen durchaus relevanten Aufpreis. Gerade bei den Akkus kann man entweder V-Mount über einen Adapter nutzen, oder besonders günstig mit dem Akku-Handgriff fahren. Dieser dockt rechts seitlich (und unschwenkbar) an das MAVO-Gehäuse an und nimmt im inneren einen BP-U30 kompatiblen Akku auf, den man von Drittanbietern sehr günstig bekommen kann.

Die Kinefinity MAVO mit Akku-Griff




Kinefinity bietet hierfür auch eigene Akkus an (namentlich GripBAT mit 45 Wh), die bei uns ungefähr 75 Minuten aktiven Kamerabetrieb durchhielten. Leider gibt es keine Restlaufzeit-Anzeige, sondern nur eine Spannungsangabe im Display, weshalb hier jeder Kameramann erst einmal eigene Erfahrungswerte sammeln muss. Nette Idee: Wenn man die MAVO über einen V-Mount Akku betreibt, kann der Akku im Griff dazu als unterbrechungsfreie Stromversorgung dienen.



Monitor



Selbst beim Monitor lassen sich Dritthersteller nutzen, sogar ohne KINEBACK via HDMI-Ausgang. Zudem bietet Kinefinity auch einen eigenen 5-Zoll-Monitor namens KineMON, der über einen separaten, proprietären Anschluss verfügt. Vorteile für den KineMON gibt es außer dem weiterhin freien HDMI-Ausgang wenige: So besitzt er keinen Touchscreen und es wurden auch keine besonders hellen OLED-Panels verbaut. Einen Sucher gibt es nach unseren Informationen von Kinefinity überhaupt nicht.

Sehr hilfreich ist die gebotene Displayvergrößerung zum Fokussieren, das Bild lässt sich dabei bis zu 800 Prozent großziehen, wodurch auch 6K-Details deutlich unterscheidbar werden. Allerdings lieferte die Vergrößerung bei uns nur eine Vorschau mit reduzierter Bildrate.

Einleitung / Die Unterschiede zwischen MAVO, Terra und Kinemax
Formate / Verzögerungen und andere Kleinigkeiten


Kinefinity MAVOim Vergleich mit:

Strassenpreis: 9518 €
Markteinführung: September 2018
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: EF-Mount (aktiv)/Nikon F/PL-Mount

Platz 16 Wechseloptik-Camcorder / Cinema Kamera Bestenliste
Canon EOS C300 Mark II
Strassenpreis: 10088 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Sony VENICE
Strassenpreis: 47000 €
Kleinbild-Vollformat, FX

5 Seiten:
Einleitung / Die Unterschiede zwischen MAVO, Terra und Kinemax
Standard-Akkus und SSDs / Monitor
Formate / Verzögerungen und andere Kleinigkeiten
Bildqualität
Fazit
  

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
r.p.television    00:17 am 5.9.2018
Es bleibt erstmal abzuwarten. Ich finde ja den Formfaktor super. Kein aufgeblasenes Blendwerk. Schön kompakt und leicht um es auch in ein Gimbal oder auf ein leichtes Stativ zu...weiterlesen
hellcow    22:01 am 4.9.2018
Bei den Terras war ich noch neugierig und durchaus kaufwillig, nur wurde man mit Informationen überschüttet... Release und Lieferzeiten waren auch deutlich und als kurz erkennbar...weiterlesen
pillepalle    20:36 am 4.9.2018
Wer damit arbeitet wird das aber in der Regel professionell machen und dann ist ein guter Service mindestens genauso wichtig wie die Kamera selber. Da hapert's bei den Chinesen...weiterlesen
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