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Test : Final Cut Pro X 10.4: Neue Farbräder und -kurven, Canon RAW, HDR, 360 VR Video uvm.

von Do, 14.Dezember 2017 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Canon C200 RAW Unterstützung
 HDR Workflows



Canon C200 RAW Unterstützung



Ebenfalls neu mit FCPX 10.4 erschienen sind neue ProApps sowie ein Canon RAW Plugin (Beta), was wir uns ebenfalls kurz angeschaut haben.

Mit dem neuen Canon RAW Plugin (Beta-Version) liessen sich bei unseren Tests problemlos Canon RAW Clips (.CRM) der Canon EOS C200 in FCPX importieren. Hierbei hat FCPX bereits automatisch eine Canon LUT (für Canon LOG 2) auf das Canon-Cinema-RAW-Light Material angewandt.

Ähnlich wie bei ARRI-Files erkennt FCPX beim Canon C200 RAW automatisch, wann es sich um mit LOG-Gamma aufgenommenes Material handelt. Die jeweiligem LUT kann im Info-Panel bei der Metadaten-Ansicht unter „Einstellungen“ wie bisher global auf das Material angewandt oder durch andere LUTs ersetzt werden. (An dieser Stelle würden wir uns auch eine ähnliche Unterstützung von Panasonic 10 Bit Log-Files der GH5 und der EVA1 wünschen).

In Sachen Performance hatten wir bei 4K RAW mit 24p dropped Frames auf unserem MacBook Pro 15“ (MBP 2016 mit 2.7 Ghz i7 und Radeon Pro 460 4 ) bei voller Auflösung. Bei verminderter Auflösung (Darstellung = höhere Leistung) wurde das 4096x2160 Canon RAW Material ohne Dropped Frames abgespielt. Damit ist das Canon RAW 4K Cine Material erwartungsgemäß performanter auf der Timeline als beispielsweise das H.264 Panasonic 10 Bit Material der EVA1, bei dem wir bei gleicher Auflösung und Framerate auch im Modus „höhere Leistung“ dropped Frames erhalten.

Grundsätzlich empfehlen wir bei komplexeren Projekten stets das Umkodieren in einen schnittfreundllicheren Codec hier bsp. nach Prores 4.2:2, das man unter FCPX wie bisher entweder beim Import der Materials oder gesondert pro importiertem Clip bewerkstelligen kann.



HDR Workflows



In Sachen HDR unterstützt FCPX REC. 2020 HLG sowie REC. 2020 PQ (HDR10). Hierbei wird die Waveform-Anzeige im Viewer automatisch auf eine Skala bis max. 10.000 Nits geschaltet.

HDR-Monitoring via Breakout-Box



Wir haben kurz mal ein HLG-Video in FCPX importiert und dieses wurde korrekt in FCPX 10.4 als REC. 2020 HLG interpretiert. Allerdings hatten wir auch gleich folgenden Warn-Hinweis:



HDR-Bearbeitung macht nur dann wirklich Sinn, wenn man auch ein HDR-Display als Video-Monitor nutzen kann. Wer einen HDR Monitor mit FCPX an einem Mac betreiben möchte, muss in eine externe Breakoutbox (bsp. AJA Io 4K Plus o.a.) investieren. Hieran lassen sich dann via HDMI oder HD-SDI entsprechende HDR-Monitore betreiben. Ohne angeschlossenen HDR-Monitor lassen sich HDR-Signale auch als RAW-Values in FCPX anzeigen – aber für Farbkorrekturen braucht es dann schon ein entsprechendes Display.

In Sachen HDR werden wir versuchen, in den kommenden Monaten noch mehr Infos bereit zu stellen – allerdings sind das recht hardwareintensive Tests, die den Rahmen dieses FCPX 10.4 Tests sprengen würden ...

Masken und Farbselektion
360 VR / Fazit


5 Seiten:
Einleitung / Neue Farbräder und Kurven
Masken und Farbselektion
Canon C200 RAW Unterstützung / HDR Workflows
360 VR / Fazit
  

[14 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Lorphos    11:58 am 8.4.2021
Da inzwischen schon 10.5 raus ist muss der Artikel vielleicht nicht mehr sticky sein hier im Forum, oder?
Roland Schulz    08:16 am 18.12.2017
10bit HEVC kann der Skylake noch nicht, das können erst Kaby- und Coffeelake, also z.B. der 8700. Macht euch aber nix draus, EDIUS 9 kann auch noch kein QuickSync HEVC, nur per...weiterlesen
Anonymous    08:37 am 15.12.2017
meine Rede, Du kommst wenigstens mit dem Skylake und einer QSYNC zur 8 bit Option alle HighEND XEONS beben sich gerade auf die Zunge.. bei dir ist bei 10 Bit auf dem Skylake...weiterlesen
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