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Test : Final Cut Pro X

von Mo, 11.Juli 2011 | 9 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

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Grading



Ein persönliches Steckenpferd ist Color Grading, weshalb wir uns immer eine solide Basisfunktionalität in einem Schnittprogramm hierfür gewünscht habe. Wir haben ja bereits im Vorfeld bei slashCAM darüber spekuliert, ob Final Cut Pro X hier erstmals die entsprechenden Möglichkeiten schafft.

Grob gesagt erwarten wir, dass man als erstes einen Clip in Scharzpunkt, Weißpunkt und evtl. Mitten an andere Clips anpassen kann, anschließend soll man mit animierbaren Masken Details im Bild herausarbeiten können. Und zuletzt sollte man einen Master-Look auf Teile der TimelineTimeline im Glossar erklärt oder das gesamte Projekt anwenden können, die man auch nachträglich flexibel verändern kann. Alle Schritte sollten dabei mit Fließkomma-Genauigkeit in Echtzeit erfolgen, damit keine Farbabstufungen zwischen den einzelnen Schritten verloren gehen.

Nach dem ersten Blick auf Final Cut Pro X waren wir in dieser Hinsicht erst einmal enttäuscht. Es gibt keine Master-Effekte, die man auf ganze Tracks anwenden kann und vordefinierte Presets für Farbkorrekturen wirken sich nicht rückwirkend aus. Hat mal also einen selber definierten Master-Look einmal auf diverse Clips angewandt und will diesen ändern, so hilft nur die Neuzuweisung zu jedem einzelnen Clip. Und das sollte ein Ersatz für Color sein?

Keine Räder, sondern Flächen. Mittels Clipgruppierung gewinnt die FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt deutlich an Funktionalität.



Erst nach längerem Arbeiten mit Final Cut Pro X kam uns die Idee, die Clipgruppen hierfür zu missbrauchen. Und siehe da: Mit dieser Idee findet man sich in einer anderen Welt.

Die individuellen Korrekturen weist man den einzelnen Clips zu und das fertige Projekt macht man zu einem einzigen Clip, dem natürlich wieder alle Farbkorrekturen in Echtzeit zur Verfügung stehen. So haben wir einen flexiblen, änderbaren Master Look für unser Projekt (oder eben Teile davon). Wir haben es ausprobiert, und tatsächlich werden die Farbkorrekuren dabei in Floating Point berechnet. Geclippte Höhen können so wieder hergestellt und auch abgesoffene Bereiche wieder hervorgeholt werden. Dank der Masken in der FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt stellt sich hiermit Final Cut Pro X vor Premiere Pro, das nur mit etwas umbequemen Umwegen mehrerer Filter und Tracks zum gleichen Ziel kommt. Fairerweise muss mal allerdings auch sagen, dass eine Clipkombination aus Masken und 3 Wheel Korrektur in Premiere nach wie vor etwas mehr Flexibilität bietet. Was beiden Porgrammen noch fehlt (allerdings in Premiere per Umweg über Dynamic Link in After Effects möglich ist) ist ein Tracker für die Masken.


Performance
Slow-Motion


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[59 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
WoWu    14:19 am 12.2.2013
http://www.finalcutprofi.de/phpboard/vi ... hp?t=72523
Anonymous    12:59 am 12.2.2013
Totes Geleise, verwende die Suchfunktion
KlickVideo.tv    12:52 am 12.2.2013
Also ich versteh ja die Kritik zum neuen FCPX. Aber mal ehrlich die optionen der archivierung bzw. vergabe der Metadaten, das backroundrendering, die automatische Farbanpassung die...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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update am 22.Juli 2019 - 17:12
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