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Test : FiLMiC Pro mit dem iPhone Xs - Perfekte Partner?

von Do, 8.November 2018 | 6 Seiten (Artikel auf einer Seite)


Durchdachte Touch-Bedienung
Viele Funktionen zur manuellen Unterstützung
Bildprofile u.a. Log
Aufzeichnungsformate
Audio
Datenaustausch
Stabilität und Akkulaufzeit
Fazit



Nachdem wir das neue iPhone Xs ja bei uns in der Redaktion hatten, um dessen 4K-Videoqualität einschätzen zu können, hat uns das Gerät durchaus etwas angefixt. Und da wir selber besser verstehen wollen, warum auch professionelle Anwender mittlerweile zu Smartphones als primäre Kamera greifen, haben wir das iPhone auch einmal als Videokamera bezüglich des Handlings näher angesehen.

Die integrierte Kamera-App ist dafür jedoch denkbar ungeeignet, denn sie bietet kaum Zugriff auf relevante Parameter. In eine andere Welt gelangt man dagegen über spezielle Kamera-Apps für Filmer. FiLMiC Pro ist dabei für viele Smartphonefilmer aktuell das Tool der Wahl. Weshalb ihr nun unsere Erfahrungen mit der Kombination FiLMiC Pro + iPhone Xs lesen könnt...



Durchdachte Touch-Bedienung



Wer die Kamera das erste Mal manuell bedient merkt schnell, dass FiLMiC Pro nicht erst seit gestern existiert. Denn die manuellen Einstellungen der Kamera wirken sehr durchdacht und funktionieren auch ohne Anleitung. Die Bedienung ist erstaunlich intuitiv, sobald man das Smartphone mit zwei Händen waagrecht vor sich hält und mit beiden Daumen bedient.



Auf der linken Seite stehen hier auf einem eingeblendeten Rad ISO und Belichtungszeit bereit, während der rechte Daumen ZoomZoom im Glossar erklärt und Fokus kontrollieren kann. Das manuelle Fokussieren vermittelt dabei tatsächlich ein analoges Gefühl, auch wenn man mit dem iPhone sicherlich eher selten eine Schärfeverlagerung aus der Hand wagen wird. Hilfreich ist dabei in jedem Fall das optionale Focus Peaking.

Hierzu soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Bildstabilisator im neuen iPhone wirklich sehr präzise arbeitet. Wenn man versucht, das iPhone ruhig zu halten, gleitet das Bild wie in Gel gelegt weich ausgleichend mit und versucht, immer mit einer möglichst ruhigen und langsamen Korrektur "dagegen zu halten".



Viele Funktionen zur manuellen Unterstützung



FiLMiC Pro bietet im manuellen Modus zahlreiche Belichtungshilfen, wie z.B. Zebras, Clipping oder Falschfarben. Die Zebra-Funktionen und das Clipping zeigen dabei nicht nur überbelichtete Bereiche, sondern auch unterbelichtete Stellen im Motiv. Bei Falschfarben signalisieren zusätzlich grün/grau/rosa Bereiche verschiedene Belichtungszonen. Außerdem wird immer eine aktuelle Weißabgleichs-Messung des Bildmotivs in KelvinKelvin im Glossar erklärt angezeigt.

Eine clevere Bedienungs-Idee verbirgt sich hinter den Touch-Fokus- und Touch Belichtungs-Funktionen. Diese lassen sich mit einem weiteren, zweiten Touch feststellen, also auf einen Bereich festlegen. Anschließend verändert sich der jetzt fest eingestellte Wert erst wieder, wenn man das "Locking" mit einem weiteren Touch wieder aufhebt. Ein Kreis im Bild regelt dabei den Belichtungsbereich, ein Quadrat die Schärfe.



Zur weiteren Kontrolle gibt es auch noch ein Luma-Histogramm, ein RGB-Histogramm sowie einen Waveform-Monitor, die auf dem iPhone Xs blitzschnell und butterweich agieren. Allerdings ist die Darstellungsgröße ziemlich klein geraten, weshalb diese Tools nur einen groben Überblick verschaffen können. Dazu funktionieren diese Belichtungshilfen ebenso wie die Zebra-Pattern, die Histogramme und der WaveformmonitorWaveformmonitor im Glossar erklärt in 4K nur bis 30p und in FullHDFullHD im Glossar erklärt nur bis 120p.



Bildprofile u.a. Log



Eine ähnliche Einschränkung gibt es auch bei den alternativen Bildprofilen. Diese funktionieren in 4K ebenfalls nur bis 30p und in FullHDFullHD im Glossar erklärt sogar nur nur bis 60p. Wirklich nur für Leute mit Plan sehen wir dabei integrierte Log-Profile.



Tatsächlich bekommt man hiermit zwar ein typisch flaches, kontrastarmes Bild aufgezeichnet. Allerdings mit extrem starkem Rauschen und kaum Reserven in den Höhen und Tiefen. Da der Kamerasensor des iPhone Xs aufgrund der kleinen Sensel keine sehr hohe Dynamik ausgeben kann, lässt sich aus einer Log-Aufzeichnung nur wenig mehr Dynamik zurückgewinnen, als in einer ungesättigten 8 BitBit im Glossar erklärt Aufnahme sowieso zur Verfügung stehen würde.

So macht es in unseren Augen mehr Sinn, sich seinen Look bereits mit den anpassbaren Bildprofilen in der Kamera-App zurechtzubasteln. Und dabei immer auf eine möglichst korrekte Aussteuerung und korrekten WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt zu achten, um die 8 BitBit im Glossar erklärt möglichst gut zu füllen. Hiefür können wiederum die Scopes und Histogramme sehr hilfreich sein.





Aufzeichnungsformate



FiLMiC Pro kann in beliebigen, ganzzahligen Frameraten aufzeichnen. Ein leichtes Over- oder Undercranking mit 22 oder 26 fps sind beispielsweise problemlos möglich. Dabei kann man auch gleichzeitig die Wiedergabe-Framerate in der aufgezeichneten Datei bestimmen.

Selbst bei professionellen Cinekameras findet man eine derartige Frameraten-Flexibilität nur selten. Als maximale Frameraten stehen auf dem iPhone Xs dabei 60 fps in 4K sowie 240 fps in FullHDFullHD im Glossar erklärt zur freien Verfügung.



Als Codecs/Container gibt es FiLMiC Extreme, FiLMiC Quality sowie Apple Standard. Diese unterscheiden sich bei HEVC nur in den Datenraten (Standard ca. 50 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt, Quality ca. 75 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt und Extreme ca. 100 Mbit/s). Aufgezeichnet wird immer im Main@L5.1@High mit 8 BitBit im Glossar erklärt 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt und Rec 709. Ebenfalls schön flexibel: Man kann sehr viele Seitenverhältnisse auswählen: 16:9, 17:9, 3:2, 1:1, 2.2:1, 2.76:1, 4:3 oder 2.39:1. Entweder werden hierfür Frameguides eingeblendet oder das Videofile wird gleich in der entsprechend zugeschnittenen Auflösung geschrieben.





Audio



Auch im Audiobereich zeigt sich FiLMiC enorm flexibel. Audio kann als PCM, AIFF oder AAC geschrieben werden (mit 16, 44,1 oder 48 kHz). Als Input können beim iPhone Xs drei verschiedene Mikrofone genutzt werden (vorne, hinten und unten). Außerdem konnte bei uns alternativ ein externes Bluetooth-Mikrofon ausgewählt werden.



Eine sehr reaktive Pegel-Anzeige zeigt zudem wirkungsvoll Übersteuerungen an. Der Pegel lässt sich (etwas versteckt) mit dem weißen Strich unter der TimecodeTimecode im Glossar erklärt Anzeige direkt in der Vorschau aussteuern. Hierfür lässt sich die automatische Aussteuerung des iPhones in der App deaktivieren.



Datenaustausch



Apple sieht natürlich einen Mac als präferiertes Übertragungsziel für Clips. Der Austausch mit dem PC funktionierte dagegen bei uns nur bedingt reibungslos. Bei uns wurde das iPhone aus nicht weiter verfolgten Gründen von iTunes auf dem PC nicht erkannt. Das erschien uns auf den ersten Blick nicht sonderlich tragisch, denn wenn man in FiLMiC die Option "in Aufnahmen speichern" wählt, stehen die Clips anschließend in einem DCIM-Ordner bereit. Auf diesen konnten wir einfach zugreifen, indem man das iPhone über USB an einen PC (oder Mac) anschließt.

Doch selbst wenn das iPhone im Explorer beim Anschluss über USB wie ein normaler DCIM-Ordner erscheint, konnten wir unter Windows niemals direkt auf die Clips zugreifen. Vor jedem öffnen eines Files wurde dieses erst einmal auf den PC in ein temporäres Verzeichnis kopiert. Man kann also niemals direkt vom iPhone losschneiden, da es sich nicht exakt wie ein typischer externer Speicher verhält. Größere Dateien (wir schätzen über 1 GB) wurden vom Explorer gar nicht angezeigt und konnten auf diesem Wege gar nicht auf den PC transferiert. werden. Dazu kam es schon bei der Übertragung von größeren Dateien (ab ca. 200MB) am PC immer wieder zu Verbindungsabbrüchen, die nur durch einen Neustart des PCs zu beheben waren. Bauchschmerzen machten uns dazu die Übertragungsraten am PC. Denn wir kamen am PC via USB-Lightning Verbindung niemals über 7MB/s hinaus. Am Mac waren dagegen mit dem gleichen (mitgelieferten Kabel) ungefähr 33MB/s möglich.

Problemloser (aber kostenpflichtig) ging es unter Windows dagegen drahtlos. Hierfür installiert man Apples iCloud Anwendung für PCs. Dort lassen sich dann bis zu 5 GB gratis als Zwischenspeicher nutzen. Hierfür muss das iPhone ins WLAN eingebucht sein. Wer mehr Speicher beim Austausch wünscht, muss allerdings bei Apple monatlich hinzumieten (50 GB: 0,99 €, 200 GB: 2,99 €, 2 TB: 9,99 €). Ein für uns nicht lösbares Problem entstand dabei mit einer 2:55h 4K-Videodatei mit 67GB Größe (s.u.). Diese erschien nicht im PC-Explorer beim Anschluss über USB und war mangels Kapazität auch nicht über die iCloud am PC zugreifbar. An Macs kann das iPhone übrigens Clips direkt über AirDrop versenden.

Filmic bot schließlich noch eine weitere Option an: So soll die App im Hintergrund Clips auf einen verbundenen Server via WLAN kopieren können.



Doch auch nach mehreren Versuchen gelang uns nicht eine Verbindung mit zwei angeschlossenen NAS herzustellen, weshalb wir diese Option nicht weiter verfolgt haben.



Stabilität und Akkulaufzeit



Leider mussten wir während unseres Tests auch zwei Abstürze (der App und nicht des iPhones) verzeichnen. Diese traten jeweils beim Umschalten der Scopes auf dem iPhone Xs auf und sorgten für ein Einfrieren der Applikation. Nach einem Schließen der App ging alles wieder problemlos weiter. Und solange wir die Finger von den Scopes ließen gab es auch keinerlei weitere Auffälligkeiten bei der Stabilität oder Reaktivität. Bemerkenswert fanden wir auch den Akkuverbrauch: Ohne eingelegte Sim-Karte konnten wir auf den iPhone Xs mit vollem Akku einen durchgehenden Clip von fast 3 Stunden Dauer (2h:55min) in 4k mit 60p erzeugen. Dabei wurde das Smartphone zudem nicht übermäßig heiß.

Für noch mehr Laufzeit könnte man mit einer günstigen Power Bank arbeiten, jedoch verspielt man damit schon wieder etwas den Rebel-Vorteil einer extrem kompakten Kamera-Lösung.

Interessanterweise gab es keinerlei Zeitbeschränkung bei der Videoaufnahme, wodurch wir tatsächlich einen Clip mit der Länge der vollen Akkulaufdauer aufzeichnen konnten. Es ist daher naheliegend, dass für Smartphones mit Videoaufnhamefunktionen über 30 Minuten kein Zoll erhoben wird. Ansonsten würde uns dieses Limit sicherlich öfter begegnen.



Fazit



FiLMiC Pro Version 6 ist eine beeindruckende App, welche die Videoaufnahmen auf einem iPhone deutlich verbessern kann. Die Vielzahl an Funktionen und die Möglichkeit, fast alles an der Kamera manuell zu steuern, stößt erst dort an Grenzen, wo die Hardware schlichtweg nicht mehr erlaubt.

Für gute Ergebnisse muss man sich allerdings grundsätzlich auf die Bedienphilosophie einlassen. Dies bedeutet in erster Linie immer manuell im Vorschau-Bild "herumzufummeln". Dies läuft einer typischen, automatischen Smartphone-Bedienung diametral entgegen.

Könnte man diese App mit einem größeren Smartphone-Sensor nutzen, dürften sich sicherlich viele Anwender für diese frische Art der Kamerabedienung begeistern können. In den aktuell möglichen Kamera-Kombinationen bleibt jedoch die Bildqualität des Smartphones der limitierende Faktor. Denn auch wenn ein Telefon für 1.500 Euro relativ gute 4K-Videos hinbekommt -- an dedizierte 4K-Kameras mit größerem Sensor für einen Bruchteil des Geldes kommt die Qualität einfach nicht heran. Da kann die Bedienung auch noch so gefällig ausfallen.

Auch das Datenhandling außerhalb des Mac-Universums ist umständlicher als es sein müsste. Hier wurde uns ein weiteres mal bewusst, was für einen Luxus ein herausnehmbares Speichermedium auch heute noch darstellen kann.

Nächste Woche kommt dann noch unser Praxistest mit dem iPhone XS und Filmic Pro, bei dem wir u.a. vom Gimbalbetrieb, LOG, Skintones, und einem Smartphone-Vergleich berichten werden ...


    

[10 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Uwe    08:48 am 10.11.2018
Für den Datentransport zwischen meinem iPhone und dem PC nutze ich schon seit geraumer Zeit "AnyTrans" und bin sehr zufrieden..... https://www.imobie...weiterlesen
Jott    07:54 am 10.11.2018
Steckt man ein iPhone via Kabel an einen Mac mit fcp x, fluppt die Footage sofort im Import-Fenster auf, dann ein Klick. Wie der Import unter Windows gelöst ist, weiß ich nicht....weiterlesen
kmw    07:03 am 10.11.2018
Bei meinem S9 läuft die App gut. Einzig bei der Einstellung 25 bs zeigt Edius danach nur 24 bs an. Samsung bietet eben nativ nur auf 30 und 60 bs. Mit Andoid Handys kann es sein...weiterlesen
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