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Test : Canon C100 - 8 Bit am Limit

von Fr, 7.Juni 2013 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Handfeste Vorteile



Handfeste Vorteile



Die C100 hat ein paar handfeste Vorteile gegenüber typischen DSLR-Kameras. Dies beginnt bei der Ergonomie tatsächlich schon beim winkelverstellbaren Handgriff, welche die Kamera wirklich gut tragbar macht. Gerade in Kombination mit dem von uns getesteten Canon EF35mm/f2.0 IS USM bekommt man so eine relativ lichtstarke, stabilisierte Normalbrennweite für das stativlose Filmen, die momentan fast konkurrenzlos ist. Sony bietet zwar ähnliche, sogar günstigere und schnellere Festbrennweiten mit Bildstabilisator an (50mm und 35mm/f1.8) jedoch ist die Kastenform der FS100/700 einfach nicht so konsequent auf für Filmen aus der Hand ausgelegt.

Die zahlreichen externen Tasten erlauben nach einer gewissen Einarbeitungszeit ebenfalls die flinke Bedienung der Kamera, wodurch nur in seltenen Fällen ein Ausflug ins Menü nötig wird. Was uns Grundsätzlich an Kameras in dieser Preisklasse bei der Ergonomie missfällt: Die zahlreichen Tasten fühlen sich komplett gleich an und sind dicht nebeneinander positioniert. Dazu gibt es kaum Rädchen, die man blind leichter treffen würde. Um beispielsweise die wichtige ISO zu verstellen ist erst ein Tastendruck nötig und erst dann kann sie über den Joystick verstellt werden. Ein dezidiertes ISO-Rädchen wäre in einem solchen Fall deutlich schneller (und absolut blind) zu bedienen.

Das Display ist kleiner und etwas unschärfer als bei der C300, gefällt uns aber immer noch sehr gut. Auch dank Vergrößerung und Peking, sowie einem speziellen Waverformmotitor zum Fokussieren bekommt man die Schärfe in der Regel gut in den Griff. Der Autofokus von Canon Objektiven wird ebenfalls unterstützt, reagiert aber nur sehr langsam. Mehr stört uns dagegen auch hier die weit verbreitete Unsitte, viele wichtige Displayinformationen direkt in das Bild einzublenden. Blackmagic, Arri oder Magic Lantern haben alle Informationen unter dem Bild in einem Schwarzen Balken, wo sie viel weniger stören. Man kann zwar mit einem Tastendruck alle Bildinhalte verschwinden lassen, jedoch verschwindet damit auch die Recording Anzeige, was bei uns manchmal für Verwirrung sorgte, ob die Aufnahme gerade läuft oder nicht. In der Praxis ist der integrierte ND-Filter ebenfalls eine enorme Arbeitseichterung, die man schnell zu schätzen lernt.


Einleitung
Konkurrenten? / Aus dem Messlabor


4 Seiten:
Einleitung
Handfeste Vorteile
Konkurrenten? / Aus dem Messlabor
Fazit
  

[32 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
WoWu    01:11 am 8.2.2014
http://provideome.de
mvo    22:35 am 7.2.2014
@Tiefflieger Hey Tiefflieger ich bräuchte mal deine Hilfe in Bezug auf meine Pana hc-x909 da Du hier der bist der sich mit diesen Modellen am besten auszukennen scheint brauche...weiterlesen
wolfgang    21:30 am 7.2.2014
Also wenn Dithering nichts anderes ist, als das Auffüllen der weiteren bits (von 8 auf 10bit), dann frage ich mich ob DNxHD irgendeinen Vorteil gegenüber ProRes hat - selbst wenn...weiterlesen
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