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Test : Blackmagic Video Assist 12G HDR 7-Zoll Recorder/Monitor mit RAW-Aufzeichnung

von Do, 26.März 2020 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Ausstattung
  Aufzeichnung und Formate
  Bedienung und Menüstruktur
  Audio und Messgeräte
  Marktposition
  Fazit



Aufzeichnung und Formate



Im Gegensatz zu den direkten Konkurrenten von Atomos zeichnet der Video Assist auf bis zu 2 SD-Karten und sogar externe USB-C Drives auf. Zwar klingt dies auf den ersten Blick nach sehr günstigen Speichermedien, jedoch benötigt man für die RAW Aufzeichnung (oder DNx /ProRes mit geringer Kompression) sehr schnelle Speichervarianten mit Schreibgeschwindigkeiten bis über 200 MB/s. In solchen Geschwindigkeitsregionen kommt man mit regulären SATA-SSDs in der Regel deutlich günstiger weg. Dafür können SD-Karten und USB-C Drives meist ohne weitere Zusatzhardware von vielen PCs und Macs direkt gelesen werden. Für eine SATA-SSD ist dagegen immer noch ein spezieller Reader oder ein ungenutzter SATA-Anschluss vonnöten.



Besonders vermisst haben wir die Möglichkeit eines Backup-Recordings, also die parallele Aufzeichnung des selben Signals parallel auf zwei Speichermedien. Aktuell unterstützt der Video Assist nur Continuous Recording. Hierbei wird ohne Auslassen eines Frames auf die jeweils andere Karte (oder ein USB-C Laufwerk) weitergeschrieben, ohne die Aufnahme zu unterbrechen. Sicherlich auch praktisch, jedoch wäre ein duales Backup-RAW-Recording -nicht nur in dieser Preisklasse- ein wohl einzigartiges Feature.

Wie bereits erwähnt kann der View Assist 7 HDR in drei Formaten aufzeichnen: Apple ProRes, Avid DNx und Blackmagic RAW. Bei allen Formaten kennt der Recoder viele üblichen Qualitäts- und Kompressionseinstellungen. Nur ProRes 4444-Formate könnte man vermissen, jedoch sind diese bei einer YUV4:2:2 Übertragung via SDI oder HDMI auch nicht unbedingt sinnvoll zu nutzen. Im Gegensatz zu Atomos bietet Blackmagic zudem in keinem Format mehr als 60 fps. Ausnahme können besondere RAW Formate einer Kamera darstellen. Die EVA kann in RAW z.B. bis zu 240 fps im speziellen HD-Modus 2K Crop&Mix mit VFR aufzeichnen.

Zur Vorschau können im Recoder gleich übliche LUTs genutzt werden, von denen die wichtigsten bereits vorinstalliert sind. Für die Panasonic EVA1 (die ja als BRAW Kamera unterstützt wird) findet sich hier bereits die entsprechende Varicam V-Log -V709 LUT. Wer es wünscht kann übrigens auch gleich bei der Aufzeichnung eine LUT in das Signal "einbacken".

Einleitung / Ausstattung
Bedienung und Menüstruktur


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Audio und Messgeräte / Marktposition / Fazit
  

[17 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
kameradennis    20:29 am 29.3.2020
Nicht ganz. Bei der EVA1 gehen 1080p in BRAW bei 240fps.
klusterdegenerierung    11:25 am 29.3.2020
Kann das Teil Tatsächlich nur bis 60fps aufnahemen? Dann wäre das für alle Slowmo Filmer wohl nix. Schade denn der Preis ist heiß. :-)
iasi    19:50 am 28.3.2020
Wenn das Teil eh als Monitor genutzt wird ... Aber natürlich hast du recht, denn mittlerweile kann man komprimiertes Raw selbst mit 6k auf eine Speicherkarte schaufeln...weiterlesen
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