Logo
///  >

Test : Blackmagic Ursa Mini Pro 12K - wie schlägt sich das „Auflösungsmonster“ in der Praxis?

von Di, 8.Dezember 2020 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  12K Auflösung und Reframing
  Hauttöne LOG
  LUT
  12K 60p Parallele 2-Karten-Aufnahme
  Handling
  Stromverbrauch
  Fazit



Stromverbrauch



Beim unserer Dual Card Aufnahme in 12K Raw 60p mit 8:1 Kompression und angesclossenem Blackmagic Sucher hatten wir nach 15 Minuten Non-Stop Recording auf unserem 92Wh Akku (Anton Bauer Titon 90) noch 53% Ladung.

Als Pi mal Daumen Regel würden wir also pro 90er Akku mit ca. 30 Minuten Aufnahmezeit rechnen. Damit dürfte der Stromverbrauch der Ursa Mini Pro 12K erwartungsgemäß oberhalb der 4.6K Ursa liegen.

Da wir die Blackmagic Ursa Mini Pro 12K in erster Linie als Kamera für szenisches Arbeiten sowie Studio-Umgebungen sehen, dürfte das Thema Stromverbrauch eher weniger hoch in den meisten Prioritätenlisten hängen – im Hinterkopf sollte man jedoch bei mobilen Einsätzen haben, ausreichend Wechselakkus mitzunhemen.



Fazit



Die Blackmagic Ursa Mini Pro 12K fasziniert als technische Leistung auf mehreren Ebenen. Mit der enormen 80 MP-Auflösung pro Frame öffnen sich eine ganze Reihe an Anwendungsszenarien die von der Filmproduktion für Großformat-Projektionen über Studio-Anwendungen, Spezialeffekte bis hin zu szenischen Produktionen reichen. Eine andere Cine-Kamera mit diesem Auflösungspotential ist uns zumindest derzeit nicht bekannt.

Dass es Blackmagic schafft, das 12K braw-Material auch noch auf einem Laptop (bei uns das aktuelle Macbook Pro M1 bei halber Resolve Viewerauflösung) auf einer 4K Timeline recht flüssig zur Verfügung zu stellen, ist bemerkenswert und spricht u.a. für die sehr effektive RAW-Implementierung von Blackmagic. Hinzu kommt eine gut abgestimmte Colorscience, die ein völlig problemloses Matching bsp. mit dem Material der 4.6K Ursa Mini Pro erlaubt.

Im Hinterkopf sollte man behalten, dass es kaum Objektive gibt, die in der Lage sind, die volle 12K Auflösung auch abzubilden. Perfekt funktioniert die neue Blackmagic Ursa Mini Pro 12K daher als 6K oder 8K Kamera für uns. Wer die bestmögliche Bildqualität benötigt, sollte entsprechendes Downscaling einplanen.


Handling


Blackmagic Design URSA Mini Pro 12Kim Vergleich mit:

Listenpreis: 10139 €
Markteinführung: November 2020
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: B4-Mount/EF-Mount (aktiv)/Nikon F/PL-Mount

Platz 1 Wechseloptik-Camcorder / Cinema Kamera Bestenliste
Blackmagic Design Production Camera 4K
Listenpreis: 2999 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Kinefinity Terra 6K
Listenpreis: 10708 €
Super35 / APS-C

6 Seiten:
Einleitung
12K Auflösung und Reframing
Hauttöne LOG/LUT
12K 60p Parallele 2-Karten-Aufnahme
Handling
Stromverbrauch / Fazit
  

[32 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Jott    08:40 am 10.12.2020
Ich schick denen immer Material-Previews mit Time Code, dann können sie selber raussuchen, was ihnen passt. Aber nicht freiwillig, denn die Beschwerden kommen dann natürlich:...weiterlesen
pillepalle    08:24 am 10.12.2020
Wenn das mit 1/50s dann mal alles so geklappt hat :) VG
Jott    08:23 am 10.12.2020
Oder mit Stills aus 4K-Rohmaterial. Danach fragen viele - Hauptsache, Fotograf eingespart!
[ Alle Kommentare ganz lesen]

Artikel zum selben Thema:

Test: Der Sensor der Blackmagic URSA Mini Pro 12K - Demosaicing und Rolling Shutter Di, 3.November 2020

Weitere Artikel:


Test: Wie gut ist Canons Speedbooster EF-EOS R 0.71x an der EOS C70? Mo, 18.Januar 2021
Mit dem hauseigenen „Speedbooster“ der bei Canon auf den Namen BAJONETTADAPTER EF-EOS R 0.71x hört, hat Canon eine sehr spannende Erweiterung für die EOS C70 im Programm: Schließlich lassen sich mit dem 0,71-fach Canon Focal Reducer EF-Vollformatoptiken unter Beibehaltung des Vollformat-Bildwinkels am S35-Sensor der C70 betreiben und dies inkl. Dual Pixel Autofokus, Metadaten-Übertragung und einer Blende mehr Licht. Wie gut der Canon „Speedbooster“ an der C70 funktioniert haben wir in unserem Praxistest geklärt (inkl. Videoclip …)
Test: Der Sensor der Canon EOS C70 - Rolling Shutter und Debayering Do, 17.Dezember 2020
Mit der EOS R5 und R6 hatte Canon im Herbst ja schon einen sauberen Auftritt in unserem Testzirkus hingelegt. Nun durften wir endlich auch eine finale Version der Canon EOS C70 für unsere Messungen in der Redaktion begrüßen...
Test: Sony Cinema Line FX6 - 4K Sensor Qualität inkl. Dynamik und Rolling Shutter Mo, 14.Dezember 2020
Mit der FX6 hat Sony einen A7S III Sensor in ein professionelles Kameragehäuse gepackt. Wir wollen in dem folgenden Artikel klären, ob dabei signifikante Unterschiede in der Bildqualität gegenüber der A7SIII zutage treten...
Test: Canon EOS C300 Mark III in der Praxis: Hauttöne, 10 und 12 Bit (internes) RAW und 10 Bit XF-AVC LOG Recording …. Teil 1 Do, 7.Mai 2020
Wir hatten Gelegenheit die neue Canon EOS C300 Mark III vor dem Verkaufsstart zu testen und waren besonders gespannt auf die interne 10 und 12 Bit RAW Aufzeichnung inkl. neuem Dual Gain Sensor. Doch auch für dokumentarisches Arbeiten bringt die Kamera vieles mit.
Test: Canon EOS C300 Mark III - Neue S35 Referenz in der 4K-Signalverarbeitung? Mi, 6.Mai 2020
Test: Panasonic EVA1 5,7K RAW mit dem Blackmagic Video Assist 12G HDR Fr, 3.April 2020
Test: Sony FX9 in der Praxis - Teil 3: Ergonomie, Vario ND, Zubehör für die FX9 und finales Fazit Mi, 22.Januar 2020
Test: Sony FX9 in der Praxis - Teil 2: Hauttöne, Bildeindruck, S-Cinetone, S-Log 3 u.a. Fr, 10.Januar 2020
Test: Sony FX9 in der Praxis - Teil 1: Der beste Autofokus im professionellen Vollformat-Kamerasegment? Fr, 3.Januar 2020
Test: Canon EOS C500 Mark II - die beste Doku-Kamera? Ergonomie, Stabilisierung, Sensorreadouts und Fazit - Teil 2 Mo, 18.November 2019


[nach oben]


[nach oben]















Artikel-Übersicht



Artikel-Kategorien:



update am 18.Januar 2021 - 09:00
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*