Testlabor konnte die Ursa Mini 4.6K bereits punkten – doch wie sieht es in der Praxis aus? Wir werfen einen Blick auf Hauttöne, die diversen RAW-Varianten, das Handling im Minimal-Setup, den Dynamikumfang, Batterielaufzeiten, die Audioabteilung u.a."/> Test : Blackmagic Ursa Mini 4.6K: Praxis und Gesamtfazit : Fazit
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Test : Blackmagic Ursa Mini 4.6K: Praxis und Gesamtfazit

von Do, 14.April 2016 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

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  Fazit



Fazit



Die Ursa 4.6K Mini setzt den Maßstab, welche 4K Bildqualität mittlerweile in der Entry Cine S35 Klasse möglich ist dank ihres erstaunlich hohen Dynamikumfangs sowie guter Auflösungswerte auf ein völlig neues Niveau.

Maßgeblich trägt hierzu ihre RAW-Fähigkeit bei, wobei für uns vor allem das neue 4:1 Raw eine gelungene Schnittmenge aus Bildqualität und DatenrateDatenrate im Glossar erklärt darstellt. In diesem Sinne hat sie tatsächlich das Zeug, den Markt der Entry S35 Cine-Camcorder nachhaltig zu verändern und dies allein durch ihre Existenz. Noch nie war man für eine solch (vergleichsweise) geringe Investition mit der Bildqualität so nah bei den Etablierten im Filmbereich dran – seien es Sony, RED oder selbst ARRI.

Genau dieser Spirit „mit geringem finanziellen Input möglichst großes Kino“ zu ermöglichen macht die Blackmagic Cinema Kameras so besonders und die Ursa Mini 4.6K steht ebenfalls in dieser Tradition. Eine in ein Produkt gegossene Philosophie, die dem ambitionierten Independent Filmer deutlich näher stehen dürfte als dem abgeklärten Profi, dessen Equipment rund um die Uhr einfach nur funktionieren muss und der nächste Service nicht weit sein darf.

Die Ursa Mini 4.6K hat sich bei unseren Tests keine größeren Schnitzer geleistet und merklich Eindruck hinterlassen. Dabei ist sie nicht perfekt: Die Audioabteilung könnte besser sein, ein Waveform-Monitor sowie integrierte ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt wären wünschenswert und die Fokus-Assist-Funktion dürfte gerne verschiebbar sein ... ihre Bildqualität macht sie trotzdem zu einem Meilenstein.

Um einzuschätzen, ob sich die Ursa Mini 4.6K über den Independentbereich hinaus auch in der professionellen Filmpraxis etablieren kann, bedarf es längerer Erfahrungswerte. In der Zwischenzeit freuen wir uns hoffentlich möglichst viele, ambitionierte, hochqualitative Filmprojekte vorgesetzt zu bekommen: Mangelnde Bildqualität ist jedenfalls keine Ausrede mehr.


Audio / Tageslichtaufnahmen bei Sonne


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[142 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rob    12:32 am 1.11.2016
Hallo Robert, Danke für´s Up-to-Date halten - persönliche Erfahrungen mit der Ursa Mini 4.6K finden wir spannend - sag Bescheid, wenn`s erste Pros & Cons von deiner Seite...weiterlesen
CameraRick    11:58 am 1.11.2016
Wurde die 4.6K nicht deutlich später ausgeliefert? Die langweilige 4K kam doch zu erst. //edit oh, that's the joke, was? Bin etwas langsam heute. Sorry...weiterlesen
freezer    21:14 am 31.10.2016
Wollte nur mal kurz rückmelden, dass ich heute von meinem Händler Bescheid bekommen habe, dass nächste Woche meine UM4.6k kommt. Nicht schlecht für eine Kamera die seit Juli...weiterlesen
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