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Test : Blackmagic Pocket Cinema 6K - Mehr Pixel, weniger Cinema?

von Do, 15.August 2019 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Üppige Ausstattung
  Kleine Schattenseiten
  6K-4K Workflow und Sensor-Modi
  Rolling Shutter
  Farben und Lowlight
  Stromversorgung
  Gedanken, Marktstellung und Fazit



Üppige Ausstattung



Tatsächlich dürfte Blackmagic mit dem aktuellen Preis der neuen Pocket 6K (2679 Euro) und besonders deren sofortiger Verfügbarkeit diesen anderen Herstellern mächtig in die Parade fahren. Lässt man die Pocket 4K einmal aus dem vergleichenden Blick ist auch die Ausstattung der Pocket 6K für diesen Preis im Markt ziemlich einzigartig. EF-Mount mit besagtem 6K-S-35 Sensor, der sogar in voller 6K- Auslesung 50 fps ohne Binning oder Line Skipping schafft. Filmt man in 6K-Cinemascope sind sogar 60 fps drin. In gecroppten 2,8K (und HD-Auflösungen darunter) beherrscht die Kamera dann sogar 120 fps. Das gibt es auch für viel mehr Geld bei der Konkurrenz kaum besser.

Die Blackmagic Cinema Camera 6K (BMPCC6K)


Dazu kommt ein interner XLR-Anschluss, ein großes 5-Zoll-Display, eine bemerkenswerte Auswahl an günstigen Aufzeichnungsmöglichkeiten (intern CFast und SD, extern via USB-C), sowie ein durchdachte Bedienung für die Nutzung als Cinekamera mit entsprechenden relevanten Features.



Kleine Schattenseiten



Doch auf den zweiten Blick gibt es auch ein paar kleinere Ecken und Kanten. So funktioniert die ProRES-Aufzeichnung nur bis zu 4K-Auflösungen. Wer die nativen 6K nutzen will, muss im internen Blackmagic RAW aufzeichnen (BRAW). Das bindet den Nutzer natürlich sicher nicht ganz ungewollt an (die auch diesmal wieder kostenlos mitgelieferte) Studio Vollversion von Resolve.

Vor dem Kauf sollte man auch keinesfalls die neuen Datenraten unterschätzen. Da 6K die doppelte Pixelanzahl gegenüber 4K aufweist, sind auch die benötigten Datenraten doppelt so groß. In der Realität können 6K RAW files dann in bester Qualität bis zu 483 MB/sMB/s im Glossar erklärt (Blackmagic RAW Q0) beanspruchen. Das liegt nicht nur stark am Limit der besten CFast Karten sondern bedeutet auch, dass eine 256 GB-Karte im schlechtesten Fall nicht einmal 9 Minuten fasst. Auch konstante 6K-Kompressions-Datenraten liegen bei Blackmagic RAW bei maximal 323 MB/sMB/s im Glossar erklärt (3:1) oder 194 MB/sMB/s im Glossar erklärt (5:1). Und selbst mit 12:1 KompressionKompression im Glossar erklärt sind immer noch 81 MB/sMB/s im Glossar erklärt nötig.

Und selbst wenn Grant Petty betonte, dass es ganz einfach war, die 4K auf 6K in der Firmware zu erhöhen, so müssen wir an dieser Stelle die Sucherlupe unbedingt bemängeln. Denn diese vergrößert nach wie vor nur 2x und kann auf dem internen Display daher feinste Details beim Fokussieren nicht mehr darstellen. Hier sollte Blackmagic unbedingt noch eine stärkere Vergrößerung nachreichen.

Die Blackmagic Cinema Camera 6K (BMPCC6K)



Einleitung
6K-4K Workflow und Sensor-Modi


5 Seiten:
Einleitung
Üppige Ausstattung / Kleine Schattenseiten
6K-4K Workflow und Sensor-Modi
Rolling Shutter / Farben und Lowlight
Stromversorgung / Gedanken, Marktstellung und Fazit
  

[48 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rush    19:40 am 22.8.2019
Sie (die P4K) liegt damit in etwa auf dem Niveau einer Sony FS7... not perfect - but u get what u pay for. Die 6K benötigt halt 'nen Tacken mehr... Arri ist weit von 6k...weiterlesen
Rick SSon    19:32 am 22.8.2019
witzig, wie ichs mir dachte. Natürlich mehr Rolling Shutter. Ich empfinde den RS der P4K bereits als störend. Wäre okay als Gimbalcam, da würde die Möglichkeit zu croppen evtl...weiterlesen
iasi    20:41 am 19.8.2019
Auch hier nochmal der Link, für diejenigen, die ein Auge für so etwas haben - ich hab´s nicht. https://www.youtube.com/watch?v=5ZDCedAOtp4
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