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Test : Blackmagic Pocket Cinema 6K - Mehr Pixel, weniger Cinema?

von Do, 15.August 2019 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Üppige Ausstattung
  Kleine Schattenseiten
  6K-4K Workflow und Sensor-Modi
  Rolling Shutter
  Farben und Lowlight
  Stromversorgung
  Gedanken, Marktstellung und Fazit



6K-4K Workflow und Sensor-Modi



Aktuell dürfte eine Großteil der potentiellen Käufer eine 6K-Kamera nur zur Produktion von 4K-Inhalten nutzen. Dabei gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten zu einer 4K-Ausgabe zu gelangen. Entweder das Bild wird schon vor der Ausgabe in der Kamera intern auf 4K skaliert oder man zeichnet in 6K auf und skaliert anschließend in der Post(-produktion) auf 4K herunter.

Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K ermöglicht beide Varianten und kann den vollen 6K-Sensor auslesen, intern nach 4K skalieren und in ProRES speichern. Oder 6K direkt in BRAW aufzeichnen. In einer 4K Resolve Timeline sind mit Standard RAW-Debayering die Unterschiede dabei nur im direkten Vergleich zu erkennen. Dabei fällt das herunterskalierte 6K-BRAW einen minimalen Tick schärfer aus:

Extern herunter skaliertes 6K auf 4K Testbild der BMPCC 6K



Doch so oder so, das herunterskalierte Debayering ist für 4K-Ausspielung in beiden Fällen als tadellos einzustufen.

Intern skalierte BRAW-Aufnahmen gibt es prinzipbedingt nicht. Geringere Auflösungen unter 6K gehen in BRAW zwangsläufig mit einem entsprechenden 1:1 Sensor-Crop einher.

In FullHD ist sowohl eine Aufzeichnung mit der gesamten Sensorfläche, als auch im 1:1 gecroppten FullHD-Fenster möglich. Allerdings sind die 120 fps Slow-Motion-Aufnahmen nur im sehr stark gecroppten Modus (bis 2,8K) möglich.

Gegenüber einem 4K-Sensor wird oft noch der zusätzliche Vorteil eines 6K-Sensors beim nachträglichen Framing angeführt. Und so könnte man auch auf die Idee kommen, die überschüssige Fläche zur Bildstabilsierung in der Post zu nutzen. Das werden wir in einem nachfolgenden Artikel auch noch einmal in der Praxis ausprobieren, jedoch sind unsere Erwartungen hierbei nicht allzu groß, da Rolling Shutter Sensoren hier in der Regel zu recht schrägen Ergebnissen führen. Aber dies bringt uns natürlich gleich zum Thema Rolling Shutter Auslesezeiten:

Üppige Ausstattung / Kleine Schattenseiten
Rolling Shutter / Farben und Lowlight


5 Seiten:
Einleitung
Üppige Ausstattung / Kleine Schattenseiten
6K-4K Workflow und Sensor-Modi
Rolling Shutter / Farben und Lowlight
Stromversorgung / Gedanken, Marktstellung und Fazit
  

[48 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rush    19:40 am 22.8.2019
Sie (die P4K) liegt damit in etwa auf dem Niveau einer Sony FS7... not perfect - but u get what u pay for. Die 6K benötigt halt 'nen Tacken mehr... Arri ist weit von 6k...weiterlesen
Rick SSon    19:32 am 22.8.2019
witzig, wie ichs mir dachte. Natürlich mehr Rolling Shutter. Ich empfinde den RS der P4K bereits als störend. Wäre okay als Gimbalcam, da würde die Möglichkeit zu croppen evtl...weiterlesen
iasi    20:41 am 19.8.2019
Auch hier nochmal der Link, für diejenigen, die ein Auge für so etwas haben - ich hab´s nicht. https://www.youtube.com/watch?v=5ZDCedAOtp4
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