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Praxistest : RED RAVEN 4.5K - Gimbal Setup, 300 fps, WiFi Remote Control u.v.m.

von Mo, 29.August 2016 | 9 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Objektivauswahl für die RED RAVEN beim Gimbaleinsatz
  Dynamikumfang und RAW
  Super Slowmotion (und Noise)
  RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig
  Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
  4.7 RED Touch LCD
  Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit
  Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors
  Akkus
  Fazit



Super Slowmotion (und Noise)



Die RED DSMC2 Kameras bieten Super Slowmotions mit bis zu 300 fps bei 2K WS und 8:1 KompressionKompression im Glossar erklärt an. Die Slowmotion-Fähigkeiten der REDs zählen neben dem RAW-Recoding und dem kompakt modularen Aufbau für uns zu den besonderen Stärken der REDs. Die RAVEN macht hierbei keine Ausnahme.

Während wir beim Praxistest mit der SCARLET-W mit maximal 150 fps unterwegs waren, haben wir uns bei der RAVEN vor allem die maximale Bildrate von 300 fps angeschaut.

1/500s, 300 fps, 2K WS, RedCode RAW 8:1



Spannend fanden wir beim Thema Super Slowmotion, wie sich das 2K-Material im direkten Vergleich im finalen Clip mit dem 4.5K Material verhält. Bildet euch am besten selbst eine Meinung - für uns funktioniert es ziemlich gut.

Im Hinterkopf sollte man hierbei behalten, dass bei Bildraten oberhalb von 150 fps mehr Rauschen im Bild zu sehen ist und entsprechend in der Postproduktion ein Denoiser eingesetzt werden sollte - wie hier bei unseren Aufnahmen geschehen (mehr hierzu in einem eigenen RED Workflow Artikel wenn gewünscht).



RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig



Unser Kamerasetup exklusive Gimbal kam auf ein Gewicht von ca. 3,8 kg. Hierin enthalten sind das Canon EF 16-35mm f/4L IS USM, der Genustech Eclipse VarioND, der RED TOUCH 4.7" LCD Monitor, der Anton Bauer Cine 150er Akku und natürlich der RED RAVEN Body selbst (wobei ganze 1,25 kg vom großen Cine-Akku beansprucht wurden).

Wer mit dem kleineren Ronin M unterwegs ist, kann relativ einfach Gewicht sparen, indem man einen kleineren Akku nimmt. Aufpassen sollte man beim Ronin M allerdings mit der Bautiefe. Je nach Setup muss man hier eventuell auf Batterien im Hochkantformat setzen. Gebräuchliche 90er V-Mount-Akkus liegen zwischen 600 und 800 Gramm und damit kommt man dann auf ein drehfertiges Kameragewicht um die 3 kg was auch für den Ronin M funktionieren sollte.

Ausreichend Luft nach hinten inkl. Cine Akku und I/O Modul bei leichter Optik



Beim von uns eingesetzten „großen“ Ronin hatten wir auch mit den weiter nach hinten bauenden Anton Bauer Cine Akkus keine Probleme. Insgesamt kam die Kombination Ronin + RED RAVEN drehfertig auf ca. 8,5kg.

Da wir möglichst flexibel beim Dreh sein wollten und Wechsel zwischen Stativ und Gimbal nicht geplant waren, hiess das Non-Stop-Einsatz im Gimbalbetrieb, der durch die Hinzunahme des aktuellen Vario 5 Easyrigs ermöglicht wurde.

RED RAVEN im Easyrig Vario 5



Das Easyrig 5 war noch für einen anderen Test auf das drehfertige Gewicht der ARRI Amira (ohne Gimbal) eingestellt gewesen und musste für die Kombination RAVEN und Gimbal von der Traglast her nicht verstellt werden. Wenn doch eine Anpassung während des Drehs erfolgen muss, lässt sich mit dem integrierten Imbus-Schlüssel die Rückholkraft der Leine jetzt auch auf komplett andere Kameragewichte einstellen (ohne das Easyrig absetzen zu müssen) – ziemlich feine Sache.

Der Ronin hat unauffällig bis auf ein Paar wenige Aussetzer funktioniert, was jedoch beim Dauerbetrieb von Gimbals normal ist.

Für den Gimbaleinsatz sind andere Monitor Montagelösungen sinnvoll



Wer häufig Gimbals im Einsatz hat, sollte allerdings über eine andere Positionierung des Monitors nachdenken. Wir hatten den RED TOUCH 4.7“ LCD direkt auf der Kamera montiert, was für den Gimbaleinsatz nicht optimal ist. Wer mit den neuen Redtouch-Monitoren unterwegs ist, sollte daher über einen der neuen RED Lemo Adapter nachdenken, die dann eine kabelgebundene andere Positionierung z.B. am Gimbal zulassen. Ansonsten steht beim DSMC2 V-Lock I/O Expander ja auch noch HDMI-Out (in derzeit max HD) für Monitorlösungen außerhalb des RED Universums zur Verfügung.

Die RED DSMC2 Kameras sind mit integriertem WLAN bestückt, was sie ohne weitere Zusätze für Remote Anwendungen nutzbar macht und speziell beim Gimbalbetrieb sehr hilfreich sein kann. Das fängt beim Remote Rec Start/Stopp an, geht über das Setup der Aufnahmeparameter wie RAW-Kompression, Bildformat, BlendeBlende im Glossar erklärt, Verschlußzeit und reicht bis hin zum Funkschärfeeresatz via iOS App.

Dynamikumfang und RAW
Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS


9 Seiten:
Einleitung
Objektivauswahl für die RED RAVEN beim Gimbaleinsatz
Dynamikumfang und RAW
Super Slowmotion (und Noise) / RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig
Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
4.7 RED Touch LCD / Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit
Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors
Akkus / Fazit
  

[9 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
j.t.jefferson    19:01 am 4.9.2016
Ja dann ists echt egal. Auch wenn du nicht gimbalst. Wir schießen auch immer alles in slomo und machen hauptsächlich musik-, modevideos und live Veranstaltungen (die natürlich...weiterlesen
Rick SSon    15:07 am 4.9.2016
Da hast du jetzt ein Beispiel gebracht das mich so gar nicht betrifft. Ich produziere in der Regel nicht solche hohen Datenmengen.
j.t.jefferson    16:04 am 3.9.2016
es macht ja schon einen Unterschied ob ich bei BM mit 3:1 (bitte korrigieren wenn ich falsch liege) Kompression drehe oder mit 8:1. Soweit ich mich erinnern kann wurde Fluch der...weiterlesen
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