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Praxistest : RED RAVEN 4.5K - Gimbal Setup, 300 fps, WiFi Remote Control u.v.m.

von Mo, 29.August 2016 | 9 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Objektivauswahl für die RED RAVEN beim Gimbaleinsatz
  Dynamikumfang und RAW
  Super Slowmotion (und Noise)
  RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig
  Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
  4.7 RED Touch LCD
  Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit
  Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors
  Akkus
  Fazit



Akkus



Mit dem DSMC2 V-Lock I/O Expander dürfte man sowohl bei der RAVEN als auch bei der SCARLET-W die flexibelste Akkulösung am Start haben. Unser Gimbal-Test hat gezeigt, dass selbst Akkus mit großem Volumen kein Problem darstellen. Außerdem lassen sich die V-Mount Akkus für andere Geräte wie zB. entsprechende LEDs auch noch nutzen. Unsere Empfehlung geht daher klar in Richtung DSMC2™ V-Lock I/O Expander.

RAVEN von RED mit DSMC2™ V-Lock I/O Expander



Doch auch hier gilt wie bei der SCARLET-W: Nicht alle Akkus passen und nicht alle Akkus kommunizieren perfekt mit der RAVEN. Auf der sicheren Seite scheint man hier zu sein, wenn man bei Herstellern mit unterschiedlichen Akku-Linien zur „Cine“ Variante greift. Bei uns haben sowohl die Cine Akkus von Bebop als auch die von Anton Bauer problemlos sowohl an der RAVEN als auch an der SCARLET-W mit dem genannten DSMC2 V-Lock I/O Expander funktioniert.



Fazit



Mit der RAVEN bietet RED den bislang günstigsten Einstieg in das hauseigene Cine-Segment inkl. Dragon-Sensor an. Die Stärken der REDs sind ziemlich offensichtlich und die RED RAVEN macht hierbei keine Ausnahme: Mit ihren sehr kompakten Abmessungen bei hochmodularer und dabei solider Bauweise dürften sie hervorragend in einen Markt passen, in dem mobile Aufnahmen mit Drohnen, Gimbals etc. schon fast zum Standardrepertoire vieler Produktionen gehören.

Hinzu kommen bei der RAVEN das qualitativ hochwertige, compressed RAW mit all seinen Möglichkeiten in der Postproduktion, saubere 4K-Auflösung (durch Oversampling), Slowmotion bis 300 fps, ein durchdachtes und über die Jahre gereiftes System, was sich in vielen Details bemerkbar macht - nicht zuletzt im vorbildlichen Kameramenü, der Integration und guten Remote-Funktionen.

Der höhere Preis im Vergleich zu Wettbewerbern im Cine Einstiegs-Segment lässt sich damit für uns rechtfertigen.

Dem gegenüber abzuwägen gilt es den Sensor-Crop der RAVEN, der nicht ganz an S35 heranreicht und gegenüber bsp. der SCARLET-W einen merklich anderen Bildeindruck hinterlässt. Wer größtmögliches Weitwinkel oder eine größere Staffelung bei der Schärfentiefe benötigt, dürfte mit der SCARLET-W besser bedient sein.

Klar gibt es - wie bei anderen Herstellern Details, die wir gerne anders haben würde – allen voran das Thema proprietäre Speichermedien und auch dass die REDs noch einiges an Zubehör benötigen, um drehfertig zu sein, sollte man bei der persönlichen Budgetplanung im Hinterkopf behalten. Doch die positiven Eigenschaften überwiegen für uns klar:

Wer vor allem szenisch arbeitet, erhält im 4K-Cine Einstiegssegment mit der RAVEN von RED dank Oversampling und Compressed RAW ein flexibles Filmwerkzeug für hochwertige Bilder an die Hand.


Dank an den deutschen RED Distributor Teltec für die professionelle und unkomplizierte Leihstellung der neuen REDs.
Dank auch an Kristin Geyer für ihren Support rund um RED-Fragen und an

Chrosziel für die Stellung des Vario 5 Easyrigs

sowie an:

est-Bogensport Berlin Archery Center für die perfekte Beratung und den schicken Bogen

GBC Berlin e.V. für die freundlche Benutzung seines Bogenschießplatzes.


Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors


9 Seiten:
Einleitung
Objektivauswahl für die RED RAVEN beim Gimbaleinsatz
Dynamikumfang und RAW
Super Slowmotion (und Noise) / RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig
Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
4.7 RED Touch LCD / Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit
Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors
Akkus / Fazit
  

[9 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
j.t.jefferson    19:01 am 4.9.2016
Ja dann ists echt egal. Auch wenn du nicht gimbalst. Wir schießen auch immer alles in slomo und machen hauptsächlich musik-, modevideos und live Veranstaltungen (die natürlich...weiterlesen
Rick SSon    15:07 am 4.9.2016
Da hast du jetzt ein Beispiel gebracht das mich so gar nicht betrifft. Ich produziere in der Regel nicht solche hohen Datenmengen.
j.t.jefferson    16:04 am 3.9.2016
es macht ja schon einen Unterschied ob ich bei BM mit 3:1 (bitte korrigieren wenn ich falsch liege) Kompression drehe oder mit 8:1. Soweit ich mich erinnern kann wurde Fluch der...weiterlesen
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