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Praxistest : RED RAVEN 4.5K - Gimbal Setup, 300 fps, WiFi Remote Control u.v.m.

von Mo, 29.August 2016 | 9 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Objektivauswahl für die RED RAVEN beim Gimbaleinsatz
  Dynamikumfang und RAW
  Super Slowmotion (und Noise)
  RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig
  Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
  4.7 RED Touch LCD
  Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit
  Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors
  Akkus
  Fazit



4.7 RED Touch LCD



Während wir an der SCARLET-W den großen RED Touch 7.0" beim Praxistest dabei hatten, war es bei der RAVEN das kompakte RED Touch 4.7“ LCD, das im Gegensatz zum großen Bruder mit 720p auflöst.

Da wir bei der von uns genutzten Canon Optik (s.o.) maximal geöffnet bei einer f4 gelandet sind und der DRAGON Sensor in der RED RAVEN etwas unterhalb von S35 angesiedelt ist, hatten wir kaum brenzlige Situationen bei der Schärfeführung mit zu geringer Schärfentiefe.

RED-TOUCH 4.7" LCD Monitor



Hier merkt man in der Praxis den größten Unterschied zur SCARLET-W, dem wir bei einer Entscheidung zwischen RAVEN und SCARLET-W (neben dem Preis) auch das größte Gewicht beimessen würden. Der unterschiedliche Bildeindruck zwischen RAVEN und SCARLET-W ist deutlich nachvollziehbar in Bezug auf die unterschiedlichen Cropfaktoren.

Die Kombination 4.7“ Display, PeakingPeaking im Glossar erklärt und Suchervergösserung hat für uns bei der Schärfebestimmung der RAVEN problemlos funktioniert. Im Hinterkopf sollte man sowohl bei direktem Sonnenlicht als auch bei hellem, bedecktem Himmel behalten, dass man eine Abschattungsstrategie für beide RED-Displays benötigt. Bei uns kam hier wieder ein Reflektor zum Einsatz. Auch wer externes 4K-Monitoring vor Ort benötigt, hat zumindest derzeit noch keine uns bekannte Möglichkeit – weder bei der SCARLET-W noch bei der RAVEN.

Schick und für`s Kamera Rig angenehm aufgeräumt ist hingegen die kabellose Montage der aktuellen RED Touch Monitore, die beim RED Touch 7“ Display werkzeuglos, beim 4,7“ mit zwei Inbus Schrauben erfolgt.




Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit



Das Gewicht und die Abmessungen der RED RAVEN unterscheiden sich nicht von denen der SCARLET-W – auch bei der RED RAVEN landen wir bei ca. 1,59 Kg (Body mit integriertem EF-Mount only) und 12,5 x 14,4 x 10 cm (BxHxT).

Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung und vermittelt einen robusteren Eindruck, als die meisten Bilder vermuten lassen. Zusammen mit dem cleveren Lock-Ring beim EF-Bajonett dürften auch schwerere Objektive problemlos am RAVEN Gehäuse zum Einsatz kommen können. Die Stabilität von Kamera-Objektiv-Kombos dürfte hier oberhalb derer von gewöhnlichen DSLR/DSLM-Mounts liegen.



Wir haben sowohl bei der SCARLET-W als auch bei der RED RAVEN fast alle möglichen Formatkombinationen durchgeschaltet und hatten sowohl im slashCAM Studio als auch beim Dreh vor Ort keinen einzigen Kameraabsturz oder eine Fehlfunktion.

Auch als wir mit unserem Bebop Akku (nicht Cine Variante) mal nicht die noch verfügbaren Volts genau im Auge hatten und die RED RAVEN während der Aufnahme hart ausging, waren nach dem Restart mit frischem Akku sowohl die RED als auch die Karte inkl. aller bis Dato aufgenommen Clips einwandfrei.

Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors


9 Seiten:
Einleitung
Objektivauswahl für die RED RAVEN beim Gimbaleinsatz
Dynamikumfang und RAW
Super Slowmotion (und Noise) / RED RAVEN, DJI´s Ronin und Easyrig
Remote Kamerabedienung via WiFi und iOS
4.7 RED Touch LCD / Formfaktor - Verarbeitungsqualität - Zuverlässigkeit
Auflösungen, Bildraten und Raw-Flavors
Akkus / Fazit
  

[9 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
j.t.jefferson    19:01 am 4.9.2016
Ja dann ists echt egal. Auch wenn du nicht gimbalst. Wir schießen auch immer alles in slomo und machen hauptsächlich musik-, modevideos und live Veranstaltungen (die natürlich...weiterlesen
Rick SSon    15:07 am 4.9.2016
Da hast du jetzt ein Beispiel gebracht das mich so gar nicht betrifft. Ich produziere in der Regel nicht solche hohen Datenmengen.
j.t.jefferson    16:04 am 3.9.2016
es macht ja schon einen Unterschied ob ich bei BM mit 3:1 (bitte korrigieren wenn ich falsch liege) Kompression drehe oder mit 8:1. Soweit ich mich erinnern kann wurde Fluch der...weiterlesen
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