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Praxistest : Canon EOS C700 - Handling, Testlabor und Fazit - Teil 2

von Mo, 27.März 2017 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Belichtung
  Layout
  Handling
  ND Filter
  Speichermedien
  OLED Sucher EVF-V70
  Aus dem Messlabor - Sensorverhalten
  12 LUX Low-Light und Rolling Shutter
  Fazit



Layout/Handling



Während die ebenfalls in 10 BitBit im Glossar erklärt 4K aufzeichnende Canon C300 MKII noch dem bekannten Formfaktor der recht erfolgreichen C100 und C300 folgte, orientiert sich das neue Cinema EOS Flaggschiff Canon EOS C700 am bewährten, eher länglichen „Kastendesign“ entsprechender Cine-Cams wie der klassischen ARRI Alexa.

Canon EOS C700 mit klassisch gutem Layout



Mit einem Blick auf die Dimensionen landet man dann auch bei recht ähnlichen Abmessungen. BxHxT bei der Canon EOS C700 liegen bei 167 x 154 x 327 mm (bei der Alexa sind es 153 x 158 x 332 mm). Der Body der Canon wiegt ohne Sucher allerdings nur 3,4 kg (Alexa Classic mit SxS Modul = 6,3 kg) und stellt damit ein echtes Leichtgewicht in dieser Klasse dar.

Auch bei der Bedienphilosophie findet sich für die essentiellen Kamerafunktionen linksseitige der quasi als Industriestandard etablierte 2x3 Screen mit jeweils 3 Buttons oben und unten. Bei der Canon C700 liegen defaultmäßig hier FPS, IRIS, ShutterShutter im Glossar erklärt, ISO, Farbraum und Farbtemperatur. Via USER (6 programmierbare Funktionsbutton) bzw. ALT (AF-Funktionen, Face-Tracking etc.) Button lassen sich hier schnell weitere Funktionen mit den externen Buttons abrufen: Übersichtlich und gut gelöst.



Wer tiefer ins Menü einsteigen möchte, erhält mit dem Menü-Button und anschließend mit dem Klickwheel eine schnelle und gut umgesetzte Menünavigation in die Hand. Überhaupt hat man bei der Canon EOS C700 an allen Ecken und Enden stets den Eindruck, ein reaktives und zu Ende entwickeltes Produkt in der Hand zu halten.

Wir hatten keinen einzigen Absturz der C700 im Testbetrieb – Canon scheint hier – zumindest unseren ersten, kurzen Erfahrungen nach - gute Arbeit geleistet zu haben. Das beinhaltet ebenso die Verarbeitungsqualität der Canon EOS C700 Hardware insgesamt, die auf (gewohnt) hohem Niveau bei Canon liegt. Auch die Startzeiten der Canon EOS C700 sind mit von uns gestoppten 9 Sekunden bis zur Aufnahmebereitschaft sehr gut.

Canon EOS C700 Top-Plate und Griff mit vielen Gewindebohrungen für Zubehör



Wer die Canon EOS C700 zusätzlich aufriggen muss, findet bereits mit dem Hangriff sowie mit dem oberen Kameragehäuse eine Vielzahl von Gewindebohrungen mit gängigen Abmessungen. Ob es dann noch darüber hinaus externe Cheeseplates für komplexe Aufbauten benötigt, sollte man erstmal prüfen, bevor man zum Zubehör greift. Allein mit den Bordmitteln dürfte man schon ein ganzes Stück weit kommen.

Canon EOS C700 - gut bestückt in Sachen In/Out



Auch in Sachen In/Out ist die Canon EOS C700 vorbildlich ausgestattet. Hierzu zählen zwei 3-polige XLRXLR im Glossar erklärt Eingänge die auf Line, Mic und Phantomspannung geschaltet werden können.
Die interne Aufzeichnung (und Aufzeichnung auf CaptureCapture im Glossar erklärt Drive) erfolgt linear mit PCM 48 KHz, 24 BitBit im Glossar erklärt auf 4 Kanälen. Zusätzlich steht ein 3.5mm Miniklinkenstecker als weiterer Audio-Eingang zur Verfügung. (Wir haben während unseres Tests kurz in ein dynamisches Mikro am XLR-In der EOS C700 reingehört und dabei angenehm niedrige Rauschlevel erhalten. Die internen Mikro- (und Kopfhörer!) Preamps scheinen dem ersten kurzen Eindruck nach auf hohem Niveau zu arbeiten.)

Darüber hinaus stehen für Monitoring MON 1und MON 2 BNCs sowie ein HDMIHDMI im Glossar erklärt Typ A sowie ein zusätzlicher SDI-Out zur Verfügung. In Sachen Sync und TimecodeTimecode im Glossar erklärt werden je ein BNC für TimecodeTimecode im Glossar erklärt und GenlockGenlock im Glossar erklärt angeboten wobei letzterer auch als Sync OUT genutzt werden kann.

Für Remoteanwendungen stehen diverse Optionen bei der Canon EOS C700 zur Verfügung: REMOTE A ist als klassischer 2,5mm Miniklinke ausgeführt, REMOTE B als 8-poliger Stecker (für RS-422) und zusätzlich können auch kabellos via WFT-E6B oder WFT-E8 Daten übertragen werden. Für Servo-Optiken ist ein 12-poliger Stecker vorgesehen.

Canon´s externe ´Steuereinheit OU-700



Ebenfalls zum Themenkomplex Remotebedienung gehören die optional erhältlichen RC-V100 Remote sowie die neue Steuereinheit OU-700. Wer für den Betrieb im größeren Team (DIT, 1st AC) ein zweites externes Bedienteil für die Canon EOS C700 benötigt, dürfte hier fündig werden. Die OU 700 kann entweder auf der rechten Kameraseite direkt am Body der EOS C700 angebracht werden oder als kabelgebundene externe Handeinheit genutzt werden. Anschluss wäre hier via 7-poligem Lemo-Stecker an der CTRL-Buchse.

Das vorbildliche In/Out Szenrio komplettiert ein Ethernetanschluss (RJ45 inkl. 1000 BASE-T Unterstützung), der für diverse Netzwerk und Remote-Optionen der C700 ausgelegt ist. U.a. lassen sich hiermit Video over IP, FTP-File-Transfers und Remote Browser-Kamerabedienungen realisieren.

Einleitung / Belichtung
ND Filter / Speichermedien


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