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Praxistest : ARRI AMIRA - DOK Referenzdesign?

von Di, 23.August 2016 | 9 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Belichtung / Dynamik
  Skintones, Bildeindruck
  Auflösung
  Fokuskontrolle / MVF-1 Viewfinder
  Integrierte ND-Filter
  Formate / Bildraten / Projekteinstellungen & Lizenzen
  Schnittstellen / Audio
  Formfaktor / Verarbeitungsqualität
  Fazit



Formfaktor / Verarbeitungsqualität



Wenn man sich das Gewicht der ARRI AMIRA mit ihren 4.1 Kg (Body only inkl. PL Mount) anschaut mag das im Vergleich zu modularen Kamerasystemen zunächst mal viel erscheinen – man darf hierbei allerdings nicht vergessen, dass die AMIRA bereits von Haus aus alles an Anschlüssen und Tonabteilung mitbringt, was woanders erst modular angebracht werden muss. Als Leichtgewicht würden wir die AMIRA trotzdem nicht bezeichnen – doch ihr Gewicht hat auch gute Gründe.

Die ARRI AMIRA besitzt den mit Abstand robustesten und mechanisch hochwertigsten Kamerabody den wir bislang bei slashCAM im Test hatten. Die hohe Verarbeitungsqualität zeigt sich hierbei nicht nur in der Solidität des Gehäuses sondern erstreckt sich über die gesamte mechanische Abteilung: Hierzu gehört z.B die aufwendig gedichtete und extrem robust ausgeführte Card-Slot Abdeckungen für die CFast 2.0 Karten, die den Eindruck vermittelt sowohl im Regenwald als auch in Sand- und Eiswüsten die Medien bestmöglich gegen Feuchtigkeit, Staub und Sand zu schützen:



Und hierzu gehört ebenso die präzise und hochwertig gearbeitete obere Verschiebeschiene inkl. Skala für den oberen Griff und die Suchereinheit.



Und auch die auf der Unterseite eingearbeitete Aufnahme mit dem langen Tarierungsbereich für die ARRI Wedge- oder Bridge-Plate gehört zu den mechanisch auf hohem Niveau gearbeiteten Gehäusefunktionen der ARRI AMIRA. Das Austarieren der Kamera erfolgt hier mit Hilfe des Schnellverschlusshebels an der Wedgeplate, die genauso robust ausgeführt ist, in Sekunden – perfekt für schnelle Einsatzbereitschaft.



Die AMIRA lag im Verbund mit der in die Wedge-Plate eingearbeitete Schulterstütze angenehm satt auf der Schulter. Die hohe mechanische Präzision mit der die Einzelteile gefertigt sind, macht sich auch klar beim Riggen der Kamera bemerkbar: Die 15mm Rods werden präzise und ohne Hakeln in den Aufnahmen geführt und geklemmt, das Aufziehen unseres MMB2 Kompendiums erfolgte ohne Verkanten und mit einer weichen Führung – all dies sind kleine aber feine Hinweise auf die hohe mechanische Präzision mit der ARRI zu Werke geht – ziemlich beeindruckend.

Schnittstellen / Audio
Fazit


9 Seiten:
Einleitung
Belichtung / Dynamik
Skintones, Bildeindruck
Auflösung
Fokuskontrolle / MVF-1 Viewfinder
Integrierte ND-Filter / Formate / Bildraten / Projekteinstellungen & Lizenzen
Schnittstellen / Audio
Formfaktor / Verarbeitungsqualität
Fazit
  

[130 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Valentino    14:49 am 5.12.2016
@Pianist Wenn ich mich nicht täusche sollte die AMIRA eigentlich noch eine NoiseReduktion bekommen. Bin mir da nicht ganz sicher, aber die neue Alexa SXT hat eine NR bekommen und...weiterlesen
r.p.television    16:43 am 4.12.2016
Vermutlich lag bzw. liegt das an den leidigen Differenzen bei den Gammawerten zwischen verschiedenen Betriebssystemen oder den Playern. Habe mich auch schon über hundsmiserables...weiterlesen
Pianist    16:37 am 4.12.2016
Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass das Problem in der Praxis weitaus kleiner ist als in der Theorie. Bisher habe ich mir die gedrehten Dateien nur auf meinem Büro-Mac...weiterlesen
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