3. Kontrolle: Trackpad- und mausfreundiche Bedienung + Monitoring
Adobe hat den neuen Farbmodus in erster Linie für Cutter*innen entwickelt und das zeigt sich auch an der Abstimmung der einzelnen Kontrollelemente. Alle Farbkorrektur-Parameter lassen sich gut aufgelöst via Trackpad oder Maus justieren.

Externe Colorwheels sind hierbei nicht nötig. Damit eignet sich der neue Premiere Farbmodus auch in besonderem Maße für mobile Produktionen am Laptop.
Doch auch für größere Setups mit mehreren externen Videomonitoren skaliert Premiere mit dem neuen Farbmodus. Unser Setup bestand neben dem Redaktions-MacBook Pro mit M1 Max aus einem LG Monitor als Programmonitor und dem aktuellen Apple Studio Display XDR als Preview-Monitor. An das Studio Display XDR haben wir über Premiere (Menü: Voreinstellungen/Wiedergabe) einen Clean Feed für die finale Beurteilung der Farbkorrektur ausgegeben und hatten so ein sehr effizientes und zugleich hochwertiges Monitorring-Setup mit zwei externen Monitoren für optimale Bildkontrolle.
4. Pivot-Points für komplexere Anpassungen
Neben den essentiellen Farbkorrekturmodulen wie den bereits genannten „Farbe und Kontrast“ oder „Farbverschiebung“ bietet der neue Farbmodus in Premiere auch spezialisiertere Module wie „Filmfarbe“ und „Kontrast Kit“. Kontrast Kit erlaubt sehr genaue Kontrastanpassungen für individuell selektierte Bildbereiche. Das Kontrast Kit Modul lässt sich über das Plus-Symbol für eine neue Anpassung „Clip Stil hinzufügen / Stilmodule“ auswählen.

Klickt man hier bsp. auf „Komprimierung“ lässt sich beim sich öffnenden Head- Up-Display mit vertikaler Mausbewegung ein Pivot-Point definieren und mit vertikaler Bewegung dann das Kontrastverhältnis um diesen Pivot-Point anpassen. Damit sind zugleich einfache wie auch sehr exakt definierte Anpassungen möglich.
5. Filmfarbe
Wer seine Film-Look-Entwicklung selber bauen möchte oder einfach Spaß am Experimentieren hat, sollte sich das soeben bereits kurz erwähnte neue Modul „Filmfarbe“ genauer anschauen.
Hier lassen sich Filmlooks anhand nicht nur unterschiedlicher Filmstocks wählen, sondern mit PFEs (Print Film Emulation) kombinieren.

Durch die Kombination von unterschiedlichen Negativ- und Positiv-Materialien sind viele kreative Film-Look-Kombinationen möglich, die sich durch die zusätzlich bereitgestellten Parameter (Stärke, Mitteltonschutz, Glanzlichter etc. pp.) sehr individuell abstimmen lassen.
In unserem Beispiel haben wir als Negativmaterial Kodak 5205 ausgewählt, der auf Fuji 3510 ausbelichtet wurde.
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Soweit unsere Auswahl der fünf wichtigsten Funktionen im neuen Premiere Farbmodus.
Wer jetzt neugierig geworden ist und den neuen Farbmodus selbst ausprobieren möchte, findet ihn in der aktuellen Betaversion von Premiere in der https://helpx.adobe.com/de/premiere/desktop/whats-new/beta-
features.html (Adobe Creative Cloud).

















