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Kurztest : Erster Apple ProRes RAW Shoot: Panasonic EVA1, Shogun Inferno und Final Cut Pro X 10.4.1

von Mo, 16.April 2018 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Panasonic EVA1 ProRes RAW in FCPX 10.4.1



Panasonic EVA1 ProRes RAW in FCPX 10.4.1



Besonders gespannt waren wir auf die Performance des neuen ProRes RAW Materials auf unserem Laptop und tatsächlich konnten wir das 4K 60p ProRes RAW Material auch ohne dropped Frames von der internen SSD auf unserer 24p Timeline abspielen – und dies in voller 4K Cine-Auflösung – also im Menü „Darstellung“ bei Aktivierung von „Bessere Qualität“. Das ist ziemlich beeindruckend.

Zum Vergleich: Für Canon Cinema RAW Light ebenfalls in 4K Cine Auflösung in 60p mussten wir die Auflösung in FCP X 10.4.1 im gleichen Projekt spürbar reduzieren („Darstellung / Höhere Leistung“). Gleiches gilt für REDCODE RAW Material, das wir ebenfalls mal kurz zum Vergleich in das FCPX Projekt geladen haben: Bei 4K Cine Auflösung in 24p und 8:1 Kompression müssen wir ebenfalls die Auflösung reduzieren, um keine Dropped Frames zu erhalten.

Panasonic EVA1, Atomos Shogun Inferno, 4KC 60p, ProRes RAW, farbkorrigiert


Wie man bei unserem Testmaterial sehen kann, funktionierte auch die Verarbeitung auf einer 24p Timeline als Slowmotion-Sequenz. Hierbei geht man genauso vor, wie bei 60p Material gewohnt: 24p Timeline anlegen, das 60P ProRes RAW Material auf die Timeline ziehen und via Klick auf den „Retime“ Button „Automatisches Tempo“ auswählen.

FCPX 10.4.1 erkennt beim Import des ProRes RAW Materials automatisch, von welcher Kamera das RAW-Material stammt und legt defaultmässig sowohl die entsprechende RAW-LOG Konversion als auch die entsprechende LUT an.

Da in unserem Fall mit der Panasonic EVA1 aufgenommen wurde also die RAW-Konversion nach V-LOG und die entsprechende Panasonic V-LOG LUT.

Wer in HDR Farbräumen arbeitet oder monitored, sollte daran denken, das Farbprocessing von FCPX auch entsprechend umzustellen. Dies geschieht via Klick auf den „Ändern“-Button der jeweiligen Library, wo dann zwischen „Standard“ und „Breiter Gamut /HDR“ ausgewählt werden kann.

Projektbezogen stehen bei der HDR-Auswahl dann neben REC 709 auch REC 2020, REC 2020 PQ sowie REC 2020 HLG zur Verfügung.

Mit den neuen Farbkorrekturtools von FCPX 10.4 kann man sich in bis Dato nicht gekanntem Umfang bei der Farbkorrektur austoben und dies umso mehr beim vorliegenden ProRes RAW Material, was sich in der Farbkorrektur auch tatsächlich wie „echtes RAW“ anfühlt. Sowohl von der Dynamik her als auch von der Flexibilität und von Umfang her, mit dem sich das Material nach persönlichem Wunsch „verbiegen“ lässt.

So einfach und auch willkommen der RAW/LOG/LUT Workflow in FCPX ist. Eines haben wir dann doch noch vermisst.

Und zwar den Zugriff auf die entsprechenden RAW-Metadaten. Und hier insbesondere den Weissabgleich und die ISOs. Hier würden wir uns zumindest den bsp. von REDRAW bekannten Minimal-Zugriff wünschen:


Einleitung / Panasonic EVA1 und Atomos Shogun Inferno / ProRes RAW Aufnahme
Fazit


3 Seiten:
Einleitung / Panasonic EVA1 und Atomos Shogun Inferno / ProRes RAW Aufnahme
Panasonic EVA1 ProRes RAW in FCPX 10.4.1
Fazit
  

[33 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
R S K    17:55 am 15.6.2018
Wie kommt es eigentlich, dass sich der WoWu(zela) sich bisher sein herzhaftes „FAKE NEWS!!1!” verkneifen konnte? Ist doch eine Steilvorlage. Wo er mich noch vor gefühlten...weiterlesen
wolfgang    12:49 am 28.4.2018
Raw Luft kann man ohnedies seit geraumer Zeit schnuppern, aber auch nur eben wegen dem massiven Wettbewerb zwischen Blackmagic, Atomos und dem Rest dieser Bande. Wenn man bedenkt...weiterlesen
wolfgang    12:36 am 28.4.2018
Na dein Bildchen zeigt auf jeden Fall korrekt den derzeitigen Zustand; man nehme die Handschraube! :)
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