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Grundlagen : Windows 98 SE optimal konfiguriert

von Di, 20.November 2001 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Windows optimal konfiguriert ... Tausend Tipps für den Windows-Profi ... So schnell wie nie zuvor
  Partitionierung:
  Installation:
  Einstellungen allgemein:
  Einstellungen Systemsteuerung:
  Einstellungen config.sys, autoexec.bat, msdos.sys, System.ini



Windows optimal konfiguriert ... Tausend Tipps für den Windows-Profi ... So schnell wie nie zuvor



So oder ähnlich sollte man eine Headline aufbauen, um diesen Artikel in einer Computerzeitschrift abzudrucken. Mir geht es hier eher darum, eigene Erfahrungen im Bereich Windowsoptimierung für den Videoschnitt zu vermitteln. Ähnliche Artikel gibt es sowohl von PC-Fachzeitschriften (z.B. Chip-Online[1], ct[2] oder PCPro[3]) als auch von vielen anderen Privatleuten (z.B. Windows ME Tweak von[4]). Dieser Artikel bezieht sich auf Windows98SE, trotzdem sind viele Einstellungen auch auf Windows98 oder ME übertragbar. Windows 95 wird wohl kaum noch einer für Videoschnitt verwenden, deswegen gehe ich darauf gar nicht erst ein. Auch Windows ME hat übrigens seine Tücken, einige ältere Sony DV-Geräte (wie z.B. der Sony DHR-1000) laufen nicht mit dem Microsoft-Treiber, obwohl unter 98SE keine Probleme auftauchen. Als Betriebssystem für den Videoschnitt ist also nach wie vor Windows98SE keine schlechte Wahl. Bevor Sie sich diesen Artikel durchlesen, noch eine Warnung: Die meisten dieser Tipps erfordern einige Vorkenntnisse im Windowsbereich. Bei falscher Anwendung kann es dazu kommen, das das System nicht mehr startet. Bitte sichern sie daher ihre wichtigen Dateien!




Partitionierung:


Nach dem Booten von der Startdiskette gilt es erstmal mit Fdisk die Festplatten aufzuteilen. Die Systempartition sollte über 2GB (2048MB) und unter 8GB (8192MB) groß sein. In diesem Bereich verwendet das VFAT32 Dateisystem eine Clustergröße von 4K. Größere Partitionen benutzen eine größere Clustergröße (8 - 16K), was bei kleineren Dateien (wie auf der Systemfestplatte meist zu finden) Nachteile bei Geschwindigkeit und Platzverbrauch hat. Ausserdem kommt es immer wieder zu Problemen, wenn systemrelevante Dateien oberhalb von 8GB liegen. Kleinere Partitionen dagegen führen schnell zu Speicherengpässen.



Installation:


Nach dem erneuten Booten muss Windows irgendwie auf die Festplatte. Die empfehlenswerteste Option ist die sogenannte Minimalinstallation. Dabei sollte man sich die Komponentenliste anzeigenlassen und wirklich alles abwählen, was man nicht benötigt. In meinem Fall bleibt dabei nur die Lautstärkeregelung über (eine Abwahl macht keinen Sinn, die Treiber der Soundkarte installieren sie nach). Das Standardverzeichnis c:\windows kann dagegen gerne gelassen werden, das erspart einigen Programmen die Suche. Für den Videoschnitt sollte man danach auf jeden Fall Microsofts Multimeida-Schnittstelle DirectX auf die Version 8.1 updaten. Der in früheren Versionen noch seperat zu installierende "bda-Patch" ist schon enthalten. Wer ausser DV keine anderen Codecs zur Videowiedergabe braucht, kann auf die Installation des Mediaplayers verzichten. Wer allerdings auf MPEG4 oder ähnliches angewiesen ist, sollte noch die Version 7.1 installieren. Von der Installation des Internet Explorers rate ich insgesamt ab, denn die Betriebssystemupdates sind für den Videoschnitt nicht interessant und verbrauchen nur Platz. Bevor alle Windowseinstellungen zugänglich sind, muss man i.d.R. Grafiktreiber und evtl. noch Festplatten & Chipsatztreiber installieren. Das sollte also an dieser Stelle geschehen. Wer sich über über das lange Nachlaufen des Windows-Mauszeigers ärgert, kann auch mal gerne die Reihenfolge Directx und Grafiktreiber umdrehen. Bei einer MGA450 reduziert sich das Nachlaufen oft, wenn man den Grafiktreiber zuerst installiert.

Einstellungen allgemein: / Einstellungen Systemsteuerung:


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update am 2.April 2020 - 15:12
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