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Grundlagen : Warum braucht(e) man eine Videoschnittkarte?

von Do, 28.November 2019 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Mit MiniDV fielen analoge Schranken
  Digitale Displays machten Interlaced-Video überflüssig
  Das Ende des Capturings
  24, 30, 50 oder 60p mit und ohne Frameraten-Konvertierung
  Moderne Grafikkarten mit 10 Bit YUV



Digitale Displays machten Interlaced-Video überflüssig



Der dann folgende Aufstieg von hochauflösenden HD-Formaten war eng mit dem Abgang der Fernseher- und Monitor-Röhre verknüpft. Was gleichzeitig Interlaced-Formate obsolet und HD-Video auf den jetzt aufkommenden Computer-Displays problemlos darstellbar machte.

Mit der Ablösung der Röhre durch Displays wurde auch deren Anschluss digital. Dabei gingen unverständlicherweise Consumer Geräte wie Fernseher andere Wege als Computer Displays oder Studiomonitore, was in drei, bis heute gepflegten Anschlussarten resultierte: HDMI für Consumer, Displayport für Computer und SDI für Professional Video.

In der Praxis kann heutzutage jedoch jeder Anschluss fast jeden Standard übertragen und die Wandlung zwischen den Anschlussarten ist auch sehr einfach und kostengünstig zu bewerkstelligen. Auch deswegen verwischen hier die Grenzen in den letzten Jahren immer mehr.



Das Ende des Capturings



Mit dem Aufkommen der zweiten Generation von HD-Kameras (AVCHD) begann auch der Wechsel von Tape/Kassetten zu digitalen Speicher(karten)-Lösungen wie HDs, SSDs oder Flaschspeicherkarten (z.B. SD-Karten). Damit wurde das Ende des Video Capturings eingeläutet. Anstatt ein Band vor dem Schnitt zur Aufnahme einzulesen musste man ab sofort nur noch die Daten von der Speicherkarte kopieren.

Die Panasonic SD1 war 2007 die erste AVCHD-Kamera, die auf SD-Karten speichern konnte.



Für das Capturing braucht man deswegen nur noch in sehr speziellen (meist analogen) Fällen eine Videoschnittkarte. Für die Ausgabe und Vorschau beim Videoschnitt sah dies jedoch noch bis vor ein paar Jahren etwas anders aus.

Einleitung / Mit MiniDV fielen analoge Schranken
24, 30, 50 oder 60p mit und ohne Frameraten-Konvertierung / Moderne Grafikkarten mit 10 Bit YUV


4 Seiten:
Einleitung / Mit MiniDV fielen analoge Schranken
Digitale Displays machten Interlaced-Video überflüssig / Das Ende des Capturings
24, 30, 50 oder 60p mit und ohne Frameraten-Konvertierung / Moderne Grafikkarten mit 10 Bit YUV
  

[39 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
wolfgang    14:20 am 29.11.2019
Deiner durchaus!
carstenkurz    00:28 am 29.11.2019
Computer liefern seit jeher RGB full range - VGA, DVI, HDMI, Displayport. Erst mit der Verbreitung von HDMI-Ausgängen kamen die Optionen, YCbCr und limited range auszugeben, damit...weiterlesen
MK    22:03 am 28.11.2019
Video ist YUV, PC ist RGB...
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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