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Grundlagen : Full Data Video Level Studio Swing? Wenn der Pegel nicht mehr stimmt...

von Di, 27.Juli 2021 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Der Mix macht´s (problematisch)
 Metadaten machen den Unterschied



Der Mix macht´s (problematisch)



Solange sich die Systeme nicht vermischen, lässt sich mit zwei verschiedenen Pegeln problemlos arbeiten, aber leider gottes haben sich die Systeme über die Zeit "vermischt": Denn was soll beispielsweise der korrekte Schwarzwert sein, wenn am PC ein Software-DVD-Player in einem Fenster einen FIlm abspielt?

In der Praxis handeln dies der Monitor und der Software-Player mit dem Betriebssystem aus. Doch dafür müssen alle Komponenten auch klar kommunizieren und korrekte Metadaten mitbringen. Dies ist bei einem DVD-Player heute meistens kein Problem mehr, weil hier die Authoring-Programme in der Regel gut auf den korrekten Pegel beim Mastern aufpassen.

Wilder geht es dagegen bei YouTube zu. So ist prinzipiell nirgendwo in irgendeiner Spezifikation zu lesen, ob Youtube lieber Data- oder Video-Level angeliefert bekommt. Tatsächlich konvertiert Youtube beim Upload einfach die Levels bei Bedarf - sofern die Metadaten richtig interpretiert werden können.



Metadaten machen den Unterschied



Die korrekten Metadaten bleiben jedoch Anwendersache, d.h man sollte beim Export darauf achten die richtigen Levels einzustellen. Und während ein Authoring-Programm hier explizit darauf achtet, alles richtig zu machen, tut dies ein Schnittprogramm eher nicht.

Resolve erlaubt gleichwertig den Export von Data- oder Video-Pegeln in praktisch jedem Codec. Damit der Export mit korrekten Metadaten gelingt muss wiederum die Timeline schon "wissen" was die korrekten Levels im Projekt sind. Und das hängt wiederum von den individuellen Projekteinstellungen ab. Resolve arbeitet im Default mit Full/Data-Pegeln, während Avid im Default die Timeline auf Studio Swing steht.

Erweitert kommt hinzu, dass man auch beim Import darauf achten muss, mit welchen Pegeln die importierten Clips aufgezeichnet wurden. Panasonic erlaubt beispielsweise sogar in seinen Lumix Kameras die Einstellung des digitalen Encoding-Pegels. Wer RAW filmt hat die Level beim Debayering sowieso buchstäblich fließend in der Hand.



Und wer RAW- oder Log-Material extrem farbkorrigiert lächelt sowieso nur über die vorgeschlagenen Schwarz- und Weißpunkte. Denn hierbei muss man in der Regel eine weitaus größere Dynamik des Sensors in sendefähige 8 Bit "quetschen" und dabei letztlich immer die Schwarz- und Weiß-Level der Kamera von Hand transformieren.

Einleitung / Habe ich ein Problem mit dem Videopegel? / Was ist denn der Pegel? / Digitale Grenzen
Und was bedeutet das für mich konkret?


3 Seiten:
Einleitung / Habe ich ein Problem mit dem Videopegel? / Was ist denn der Pegel? / Digitale Grenzen
Der Mix macht´s (problematisch) / Metadaten machen den Unterschied
Und was bedeutet das für mich konkret?
  

[7 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Rick SSon    18:40 am 9.8.2021
Genau das ist auch meine Erfahrung. Richtig schlimm wirds mit HDR.Wobei VLC meist recht ähnlich aussieht wie "im web", während Quicktime bei mir immer dunkler aussieht, bzw....weiterlesen
K-Billy    12:25 am 1.8.2021
Ich bin "so ein" junger Filmer, der die Begriffe noch nie wirklich gehört hat, geschweige denn wusste, was sie bedeuten (man ist da schon mal irgendwo drüber gestolpert, aber...weiterlesen
Jott    18:52 am 27.7.2021
„ i know, aber 16-235 ist schon echt wenig wenn ich auf 8bit drehe“ Wenn jemand kein Problem mit 8Bit hat, dann die Sender. 16-235 einfach optimal belichten und gut ist...weiterlesen
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