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Einführungen : Videoschnittkarten

von Mo, 9.April 2001 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Analoge Schnittlösungen
  Einfache Soft-DV-Lösungen.
  Soft-DV-Lösungen mit speziellen Video-Schnitt Treibern:
  Schnittlösungen mit spezieller DV-Hardware Unterstützung



Einfache Soft-DV-Lösungen.



Diese Modelle bestehen ausschließlich aus einer handelsüblichen 1394-Karte mit einem OHCI-Cipsatz von Texas Instruments (TI), VIA oder Lucent. Die Modelle der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich in erster Linie durch das Beigelegte Zubehör. Beim Kauf sollte man daher in erster Linie darauf achten, daß ein passendes Firewirekabel (sofern noch nicht vorhanden) beigelegt wird. Separat kosten derartige Kabel meistens noch mindestens 40,- DM. Oft wird auch ein einfaches Videoschnitt-Softwarepaket beigelegt. Von allen momentan gebundelten Programmen ist Media Studio Pro 6.0 VE das mit abstand leistungsfähigste. Wer von Beginn an mehr als nur Titel oder Überblendungen in sein Videomaterial einfügen will, sollte auf diese Software wert legen.

Da Treiber für diese Karten ausschließlich für Windows 98 SE, ME und Windows 2000 erhältlich sind, kann man diese Modelle nicht unter Windows 95 oder NT betreiben. Weiters unterstützen diese Karten nur die neue Windows Media-Architektur „Direct Show“, weshalb sich diese Schnittkarten nicht mit jeder Schnittsoftware betreiben lassen. Direct Show unterstützen die folgenden Programme ab der genannten Funktionsnummer:

MGI´s Videowave ab 3.0
Mainconcept MainActor ab 3.5
Ulead Video Studio ab 4.0
Ulead Media Studio ab 6.0
Adobe Premiere ab 6.0

Momentan gibt es jedoch mit der neuen Direct Show Architektur noch gelegentliche Probleme mit einigen Camcoder-Modellen und der Synchronisation von längeren Projekten, so daß eine DV-Karte mit eigenen Treibern in manchen Fällen noch die bessere Wahl darstellen kann.
Auch stellt Texas Instruments bisher eigene (TI)-Treiber für spezielle Karten bereit, die sich mit Regelmäßigkeit mit den integrierten Microsoft-Treibern in die Haare kommen.

Typische bekannte Vertreter dieser Schnittkarten sind:

ADS Pyro DV 1394

Die Pyro Karte erlangte vor allem dadurch größere Verbreitung, daß sie sich häufiger im Produktsortiment von Media Markt oder ProMarkt befand. Mit Ihrem Preis von 199,- DM und mit Video Studio 4.0 im Lieferumfang unterscheidet sie sich jedoch kaum von anderen TI-Firewirekarten dieser Preisklasse. Auf der Webseite von ADS werden jedoch in der Regel neue TI-Treiber sehr früh bereitgestellt, die sich nur auf den Pyro-Karten installieren lassen.

ADS Pyro Pro DV

Von ihrer Schwester unterscheidet sich die Pro Version durch eine üppige Softwareausstattung: Neben der Vollversion von Uleads Media Studio Pro 6.0 finden sich weiters die 3D-Animationssoftware Animation Master, die Soundprogramme Acid Style und Soundforge XP, Auszüge aus der Texturensammlung Digital Juice, einige Pixelan Spices, Boris FX LTD sowie Cool 3D. Damit dürfte auch dem kreativsten Videobastlern der Stoff nicht zu schnell ausgehen......

Como DVX SC

Die Como-Lösung ist eigentlich nur eine lizensierte Pyro-Karte. Seit neuestem ist sie wahlweise mit Video Studio, Media Studio oder Premiere 6.0 im Bundle erhältlich.

Electronic-Design DV Easy

Die DV Easy wird im Gegensatz zu den übrigen Mittbewerbern mit dem Schnittprogramm MainActor 3.5 von der Aachener Softwareschmiede MainConcept ausgeliefert. Dieses unterstützt gegenüber Video Studio mehr Effekte und bietet bis zu 99 Videospuren.

Electronic-Design PCI-Link

Die PCI-Link basiert ebenfalls auf einem TI-Chipsatz Design, wobei jedoch die Form der Karte an einen DV-Camcoder erinnert. Die Firma optimiert dabei das Zusammenspiel der Karte mit der Applikation, indem Sie eine eigene Capture-Anwendung, sowie einen lizensierten High-Speed DV-Codec von Mainconcept mitliefert.

EXSYS EX-6500/01

Neben der Pyro gehört die Exsys zu den beliebtesten „No Names“ unter den DV-Schnittkarten. Nichtzuletzt, weil diese Karte meistens am günstigsten in den Händlerregalen liegt. Ausgeliefert wird die Karte momentan als 6500 mit Video Studio 4.0 und als 6501 mit Media Studio 6.0 VE von Ulead. Als 6505 und 6506 gibt es auch noch Modelle mit einer zusätzlichen USB-Schnittstelle auf der Karte.

FAST DV.go!

Die DV.go von Fast ist ebenfalls eine lizensierte Pyro-Karte mit Video Studio 4.0. Als Pluspunkt ist vielleicht zu erwähnen, daß man im Gegensatz zu den ähnlichen Produkten von Exsys oder Pyro eine deutsche Supporthotline zur Verfügung hat.



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Soft-DV-Lösungen mit speziellen Video-Schnitt Treibern:


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