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Einführungen : Digitales Video für Uneingeweihte

von Mi, 18.April 2001 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung
 Wie es war ..

Ok, digitales Video. Hier geht es nicht um Fernsehen, zumindest nicht direkt: Es geht um bewegte Bilder, die man selber machen kann. Schon bevor alles digital wurde, hat natürlich so mancher (ziemlich viele sogar) eigene Home-movies gedreht, mit mehr oder weniger Anspruch. Was ist jetzt anders? Um das zu verstehen, muss man erst mal wissen, wie alles damals funktionierte (in der Steinzeit:-))




Wie es war ..



Digitales Video gibt es seit Anfang der 90iger. Davor gab´s analoges. Das gibt es zwar heute auch noch, aber außer Sentimentalität gibt es eigentlich keinen Grund, warum man sich noch damit abgeben sollte. Und wenn schon umständlich und sentimental, dann richtig: Super8.
Wenn man auf Super8 filmt, dann macht man tatsächlich kleine Filme, wie die, die man im Kino sieht, nur eben viel kleiner. Bevor man sie im wahrsten Sinne des Wortes schneiden kann (nämlich in Schnipsel, die man dann in anderer Reihenfolge wieder zusammenklebt), müssen sie zum Entwickeln in ein photo-chemisches Labor gebracht werden. Bei analogem (aber auch bei digitalem) Video kann man sich diesen chemischen Prozess sparen, denn da wird auf Magnetband aufgezeichnet. Kassette rein in die Kamera, fröhlich filmen, Kassette raus und rein in den Videorekorder, zurückspulen, und siehe da: selbst gemachte bewegte Bilder erscheinen auf dem Fernseher. (Super8 dagegen projiziert man sich an irgendeine Art von Lein-/Wand.)

Als nächstes möchte man vermutlich sein analoges Video schneiden, denn in der Regel nimmt man ziemlich viel Mist auf, was das Interesse der Zuschauer unangenehm trübt. Im Grunde tut man aber nur kopieren. Hin und her zwischen den Rekordern, vor und zurück. Keine direkten, physischen Angriffe mehr auf das Tape. Einfach nur die verschiedenen Sequenzen in der gewünschten Reihenfolge nacheinander auf eine andere Kassette kopieren (eine sehr lineare Sache). Aber so besonders einfach ist das natürlich nicht. Denn wenn man kurz vor Schluss merkt, dass das Ganze doch besser aussehen würde, wenn die Szene Nummer 8 nach der zweiten käme, hat man Pech gehabt, oder sich viel Arbeit umsonst gemacht. Ungefähr wie beim Schreibmaschine schreiben, wenn sich noch jemand daran erinnern sollte.

Aber jetzt ist alles anders. Texte werden in der Regel auf Computern geschrieben, wo man Sätze und Wörter beliebig (nicht-linear) im Dokument oder zwischen Dokumenten umherschieben kann, löschen und einfügen. Auch Musik kann man mit Computern machen, nach dem gleichen Prinzip. Da wäre es doch gelacht, wenn man nicht auch Videosequenzen auf dem Bildschirm hin- und herschieben könnte. Man kann! Und vieles andere noch dazu. Fragt sich nur, wie die Bilder in den Computer kommen.


Black Box Computer / Und jetzt: digitale Bildermengen


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