Seinerzeit wurde Stanley Kubricks Horrorfilm nach einem Buch von Stephen King von der Kritik verrissen, heute zählt er zu den Klassikern des Genres, an dem vor allem die unheilschwangeren Dolly-Fahrten durch das abgelegene Hotel beeindrucken. (Mit Kameramann John Alcott hatte Kubrick schon in „Barry Lyndon“ (1975) und „A Clockwork Orange“ (1971) zusammengearbeitet.) Die Spannung baut sich erst allmählich, aber stetig auf und Schockeffekte werden nur sparsam verwendet. Zudem darf sich Jack Nicholson als schizophrener Schreiberling, der von Gespenstern verfolgt wird, richtig schön austoben. Der Aufenthalt der Familie Torrance im verlassenen Berghotel wird also hübsch gruselig. (The Shining, USA/Großbritannien 1980)
/jpr