Die SLT-A37 verfügt als Nachfolger der SLT-A35 über einen 16,1 Megapixel APS-C-Sensor und ein Schwenkdisplay, das mit 230.000 Pixeln nicht sehr hochauflösend ist. Allerdings dürfte sowieso der elektronische Sucher mit über 1 Mio Pixel
eher für die angepeilte Käuferschicht viel interessanter sein. An Videomodi stehen "nur" AVCHD
mit 25p oder 50i zur Verfügung, dafür aber immerhin auch ein externer Mikrofonanschluss. Dazu ist der Preis ohne Objektive mit 499 Euro sehr moderat. Diverse Kits mit SEL-Objektiven gehen preislich anschießend bis 799 Euro (incl. SAL-18-55mm und SAL-55-200mm Zoom
Objektiv).

Die SLT-A37 löst die SLT-A35 ab.
Auch die NEX-Reihe bekommt Zuwachs, bzw. eine Ablösung der NEX-C3, und zwar mit der NEX-F3. Und identischerweise gibt es einen 16,1 Megapixel APS-C-Sensor sowie zusätzliches ein hochauflösendes, schwenkbares 3 Zoll-Touchdisplay. Die Videofunktionen sind leider ebenfalls mit AVCHD
25p und 50i keine Revolution für uns Filmer. Mit SEL-1855 Zoom-Objektiv soll die NEX-F3 599 Euro kosten. Als Doppelkitpaket mit zusätzlichem SEL-16F28 werden 699 Euro verlangt.

Die NEX-F3 ersetzt die NEX-C3.
Kurz: Wie es aussieht, will Sony auch weiterhin kein Rebel-Filmer-Spirit mit den neuen Modellen verbreiten. Damit bleiben entsprechende Überraschungen wohl erst einmal Panasonic mit der GH3 sowie Canon mit der schon fast überfälligen 650D vorbehalten. Dabei hätte alleine der Name (NEX-F3) doch schon bei entsprechenden Film-Features erstaunlich gut gepasst...