Auf der JVC Dealer Convention in Prag präsentierte JVC einem ausgewählten Kreis seinen neuesten Hybrid-Camcorder: Das GZ-MC 500 getaufte Everio-Gerät ist praktisch so groß, wie das aktuelle Everio-200 Modell. Auch der Griff ist wieder drehbar, bei der Gehäusefarbe setzt JVC jetzt allerdings auf nobles schwarz. Verbaut werden 3x1Megapixel-Chips, die durch eine Halbpixel-Verschiebung der grünen Komponente eine effektive Foto-Auflösung von 5 Megapixeln liefern sollen (wie das mathematisch gehen soll, bleibt uns allerdings weiterhin ein Rätsel). Der GZ-MC 500 speichert (wie die anderen Everio-Modelle auch) Videos auf Microdrive-Minifestplatten, ausgeliefert wird er mit einer 4GB-Platte. Größere Festplatten mit bis zu 8 GB sollen in diesem Jahr auf den Markt kommen. Der schicke Mini soll ab Mitte März ca. 1500 Euro kosten. Schade ist allerdings, dass JVC gerade bei dieser Festplattentechnik noch auf HD-Funktionen verzichtet. Denn hochauflösende Festplattenaufzeichnung könnte in diesem Preisbereich wirklich für eine kleine Sensation sorgen.
Außerdem sind uns noch Daten zu einem weiteren mysteriösen Camcordermodell in die Hände gefallen: Die GR-X5 ist ebenfalls ein Dreichipper mit 3 x 1.33 MegaPixel CCDs und einem lichtstarken F1.2 Objektiv. Da sich bei den uns vorliegenden Hinweisen die Angabe DV-In/out zu lesen ist, dürfte es sich wohl um einen 3-Chip DV-Camcorder handeln. (Allerdings kann DV ja heute auch schon alles mögliche bedeuten.) Von HDV
ist allerdings weit und breit nichts zu lesen. Schade, wir warten doch alle sehnsüchtig auf eine echte günstige 1080i-Alternative zu Sony (die übrigens mittlerweile im Versand schon für knapp 3000 Euro zu haben ist.)