Auf Kickstarter bietet Viltrox jetzt den NexusFocus F1 an, einen PL-E-Adapter, der - ähnlich wie auch Tilta im Herbst geteasert und Viltrox auf der IBC gezeigt hatte - den kamerainternen Autofokus anzapft und dessen Anweisungen ausführt. Die mitgelieferten Objektivmotoren sollen einem manuellen Kinoobjektiv so quasi ein Automatik-Handling verpassen.

Der NexusFocus F1 fungiert sozusagen als Steuerzentrale zwischen einem PL-Mount-Objektiv und einer kompatiblen Sony E-Mount-Kamera und ermöglicht Autofokus, die Steuerung der Objektivparameter und die Aufzeichnung von Objektivdaten (EXIF).

Dabei wird der native Phasendetektions-Autofokus (PDAF) und die KI-Motiverkennung der Kamera in eine präzise Motorsteuerung übersetzt. Für die Autofokus-Funktion ist man damit nicht auf eine LiDAR-basierte Entfernungsschätzung angewiesen. Die FIZ-Parameter (Fokus, Iris/Blende, Zoom, sofern vorhanden) lassen sich direkt über die Kameraoberfläche oder unterstützte Apps aus kontrollieren.

Während grundlegende Systemfunktionen auch ohne die App betrieben werden können, wird die App jedoch für die Kalibrierung des Autofokus und die Systemeinrichtung (sowie zukünftige Funktionsupdates) empfohlen. Die Viltrox NexusFocus APP kommt mit einer Menge vorinstallierten Objektivkalibrierungsprofilen und ermöglicht so eine mühelose Einrichtung. Der Kalibrierungsstatus wird dann automatisch beim Start erkannt – einfach montieren, einschalten und loslegen.
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Der NexusFocus F1 Adapterring zeigt aktuelle Einstellungen auf einem kleinen Display an und hat auch zwei Funktionstasten an Bord. Neben Objektivmotoren (von einem bis zu drei, je nach Kit) ist auch eine Power-Box Teil des Setups, von der aus das System mit Strom versorgt wird. Alle Verbindungen werden über USB-C hergestellt.
Preis und Verfügbarkeit
Bevor der NexusFocus F1 regulär vertrieben wird, können Early-Adopter ihn derzeit auf Kickstarter vorbestellen (mit den bekannten Risiken, allerdings ist Viltrox kein Unbekannter). Das Set inklusive 2 Motoren ist dort aktuell für umgerechnet ca. 696 Euro zu haben bei einer geplanten Lieferung im März (im Handel soll es später ca. 950 Euro kosten). Mit einem dritten Motor steigt der Kickstarter-Preis auf ca. 906 Euro.



















