Einer neuen Studie zufolge scheinen mediale Seherlebnisse in der frühen Kindheit die Träume lebenslang zu beeinflussen: wer im Alter von 3 bis 10 mit Schwarzweiß-Fernsehen und -Filmen aufwuchs, träumt demnach deutlich häufiger in Schwarzweiß, als jemand, der im Zeitalter von Farbfernsehen groß wurde (ca. 25% verglichen mit nur 4,4%). Allerdings ist nicht ganz klar, ob die Traumbilder selbst tatsächlich schwarz-weiß sind, oder ob sie nicht nach dem Aufwachen beim Erinnern in s/w rekonstruiert werden.
Für die Studie wurden Teilnehmer befragt, die entweder über 55 Jahre alt waren, oder jünger als 25, also entweder vor oder nach Einführung des Farbfernsehens Kinder waren. Interessanterweise gingen anscheinend Studien, die zwischen 1913 und 1950 zum Thema Träume gemacht wurden, davon aus, daß die Mehrheit aller Träume schwarz-weiß seien...