Auch im kompakten Bereich der NEX-Serie gibt es Neuigkeiten, nämlich zum einen das Update der kleinen NEX-5. Die NEX-5N hat einen verbesserten BIONZ Bildprozessor bekommen, auch der Exmor APS-C HD CMOS Bildsensor wurde erneuert. In Kombination soll dadurch die Lichtempfindlichkeit der Kamera auf bis zu ISO 25.600 gesteigert sein. Sie zeichnet Full HD in AVCHD
2.0 auf und beherrscht neben 25p auch 50p-Aufnahmen. Es scheint außerdem (besonders interessant wie wir finden) als hätte man nun mehr manuelle Kontrolle als zuvor: Belichtung, Verschlusszeit
und Blende
sollen sich auch im Videobetrieb manuell einstellen lassen. Pferdefüßchen dürfte weiterhin der Ton bleiben, trotz hinzugekommener Unterdrückung von Windgeräuschen. Soviel zu den videorelevanten Neuerungen -- verfügbar ab September für 599 Euro (nur Body), ab 699 mit Optik. (Mehr Info bei
Sony.)
Das neue Top-Modell NEX-7 verfügt zusätzlich zum 7,5cm / 3" Display über einen XGA OLED Sucher mit einer Auflösung von 1024 x 768 (RGB). Der APS-C CMOS löst effektiv mit 24,3 Megapixel auf (16,1 sind es bei der NEX-5N). Durch die höhere Pixeldichte auf dem gleichgroßen Sensor fällt im Vgl. zur NEX-5 die Lichtempfindlichkeit etwas niedriger aus, bis 16.000 ISO. Ab November ist die Kamera für 1.199 Euro (nur Body; 1349 inkl. Kitoptik) im Foto-Fachhandel verfügbar. (Mehr Info bei
Sony.)
Wer übrigens Optiken mit A-Mount besitzt, kann diese über einen ebenfalls neu vorgestellten Adaper mit integriertem lichtdurchlässigem Spiegel (LA-EA2) an den neuen NEX-Modellen verwenden -- bei ihnen findet sich ja nachwievor der Sony E-Mount. Für die älteren NEX-Modelle wird die Kompabilität via Firmware-Update hergestellt (in den nächsten
Monaten). Der Adapter wird 399 Euro kosten, geliefert wird ab Oktober.