Buena Vista Home Entertainment (Disney) und Flexplay entdecken neues Kundenpotential: faule Videotheken-Besucher. Speziell für all jene, denen das Zurückbringen von gemieteten Film-DVDs ein lästiger Störfaktor ist, will man eine DVD entwickeln, die sich selbst zerstört. 48 Stunden lang kann die sogenannte EZ-D beliebig oft abgespielt werden, dann aber reagiert ihre Beschichtung mit der Umgebungsluft und sie wird unlesbar. Damit dieser Prozeß nicht zu früh ausgelöst wird, sollen die DVDs in eine Art Plastikverpackung gehüllt sein, wie man sie aus der Lebensmittelindustrie kennt.
Daß millionenweise unlesbare EZ-D's in den Müll wandern sollen, löst verständlicherweise bei Umweltschützern wenig Freude aus. Wer schon den Rückweg in die Videothek nicht schafft, wird garantiert nicht die verbrauchten Scheiben zur Post bringen, um die vom Hersteller pro forma angebotene Recyclingmöglichkeit wahrzunehmen...