Browsergrenzen-überschreitend könnte man dieses beeindruckende interaktive Musikvideo des Songs "Mirror" der japanischen Band Sour bezeichnen: durch den geschickten Einsatz von HTML5 und Flash und die Einbettung von individuellen Inhalten des Facebook- oder Twitter Accounts des jeweiligen Zuschauers -- oder auch mittels seiner Webcam -- wird ein ganz persönliches Musikvideo synthetisiert. Und schon das vorhergehende Video,
Hibi No Neiro, war ein schönes Beispiel für geschicktes Kombinieren von User bzw. Fan-generiertem Content.
Und noch eine Besonderheit: das Video wurde von Fans der Band per
Kickstarter, einer Plattform für die Finanzierung von kreativen Projekten per Crowd-Funding, mit 5000 Dollar finanziert. Wenn man bedenkt, daß früher Musikvideos zur Absatzförderung der Musik produziert wurden, auch eine nicht uninteressante Entwicklung...
Ein ähnliches HTML5-Experiment ist auch das im letzten Herbst gestartete Musikvideo
The Wilderness von der Band Arcade Fire, das Google Streetview Ansichten vom Standort des Betrachters mit dem Video mixt.
Voraussetzung für das Abspielen beider Videos ist aufgrund der HTML5 Unterstützung entweder Googles Chrome oder Apples Safari Browser.