Nachdem im April eine neue Derivate-Börse
abgesegnet wurde, an der Anleger darüber spekulieren können, wie hoch der Erfolg eines Films an den Kinokassen ausfallen werde, lief ganz Hollywood gegen die geplanten Termingeschäfte Sturm. Wie heise nun berichtet, scheint der massive Protest der US-Filmindustrie nichts genützt zu haben: es spreche rechtlich nichts gegen die umstrittenen "movie futures" hat kürzlich die zuständige Komission befunden.
Ursprünglich waren Futures ja ein vor allem ein Mittel, um Investitionen abzusichern, und so könnten sie auch hier eingesetzt werden. Kritiker sehen jedoch ein hohes Manipulationsrisiko. Interessant ist beispielsweise auch das Argument der Filmstudios, die Börse könne ein Anreiz für Filmpiraterie schaffen -- jemand, der auf ein schlechtes Abschneiden eines Films an der Kinokasse wettet, könne ein solches selbst herbeiführen, indem er vorab illegale Filmkopien im Netz verteilt... Mehr Infos bei
heise