BenQ hat pünktlich zur Vorstellung des neuen Apple Studio Displays eine günstige 27" 5K-Alternative vorgestellt. Der neue BenQ MA270S soll rund 1.000 Euro kosten und besitzt eine glänzende Oberfläche, was ihn vom ebenfalls 27" 4K Modell BenQ PD2730S unterscheidet, der matt, aber ansonsten technisch sehr ähnlich ist.
Der BenQ MA270S zielt besonders auf User von MacBooks, denen er per Thunderbolt 4 angeschlossen als stationärer großer Zweitmonitor dienen soll. Als solcher bietet er einen breiten P3-Farbraum und soll die Farben exakt so darstellen wie der MacBook. Zudem unterstützt er die Einstellung von Helligkeit und Lautstärke über Tasten auf dem MacBook.

Display ud Schnittstellen
Der BenQ MA270S nutzt ein DisplayHDR 400 zertifiziertes IPS-Black Panel mit Nano-Gloss Beschichtung mit einer Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln, einem Kontrastverhältnis von 2000:1, einer Bildwiederholrate von 70 Hz und einer 99%igen Abdeckung des P3-Farbraums.
Die Schnittstellen des BenQ MA270S umfassen einen Thunderbolt 4 Eingang, einen Thunderbolt 4 Ausgang (für die Reihenschaltung mehrerer Monitore oder anderem Zubehör), zwei HDMI 2.1 Ports sowie zwei USB-C (PowerDelivery 35W, DisplayPort Alt Mode, Data bzw. USB 3.2 Gen 2, 10 Gbps mit 15W) sowie zwei USB Type-A Downstream (USB 3.2 Gen 2, 10 Gbps mit 7.5W) Ports. So nutzt der BenQ MA270S zwar nicht die neueste Thunderbolt-Version (5) wie das neue Studio Display, ist diesem aber deutlich überlegen in Bezug auf den Umfang an Schnittstellen.
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Allerdings ist die Helligkeit des BenQ MA270S mit einem maximalen Wert von 450 nits geringer als die des rund 700 Euro teureren Studio Displays.
Die weiteren Features sind KVM-Switch Funktionalität, d.h. es können zwei am Monitor angeschlossene Computer mit nur einer Tastatur und Maus bedient werden, sowie ICCsync, d.h. beim Bildmoduswechsel wird automatisch das passende Farbprofil geladen. Praktisch ist die Möglichkeit, die Bildschirmeinstellungen mit Hilfe der Display Pilot 2 Software am Mac per Maus zu definieren.

Wann der BenQ MA270S hierzulande auf den Markt kommt ist noch nicht kommuniziert - seine Konkurrenz ist unter anderem der 27" LG Ultrafine 5K. Hier unsere News zu einem Test des Apple Studio Displays - Gut, aber nicht gut genug? der auch auf das gerade vorgestellte zutrifft, da Apple auch hier das gleiche Panel verwendet.


















